NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Trotz der Beendigung des US-Regierungsstillstands verzeichnen die US-Börsen Verluste, insbesondere im Technologiesektor. Investoren sind besorgt über die zukünftige Entwicklung der Konjunkturdaten und die Zinspolitik der Fed. Der Dow Jones fiel unter die psychologisch wichtige Marke von 48.000 Punkten, während der Nasdaq 100 deutliche Verluste hinnehmen musste.

Die Nachricht vom Ende des US-Regierungsstillstands brachte nicht die erhoffte Erleichterung an den amerikanischen Börsen. Stattdessen setzten sich die Verluste fort, insbesondere im Technologiesektor, der durch die Nasdaq repräsentiert wird. Diese Entwicklung zeigt, dass die Unsicherheiten über die wirtschaftliche Zukunft und die Zinspolitik der US-Notenbank Fed weiterhin die Märkte belasten.
Der Dow Jones Industrial Average fiel um 1,34 Prozent auf 47.610 Punkte und unterschritt damit die wichtige Marke von 48.000 Punkten. Der S&P 500 verzeichnete einen Rückgang von 1,62 Prozent auf 6.740 Punkte, während der technologielastige Nasdaq 100 um 2,26 Prozent auf 24.940 Punkte nachgab. Besonders betroffen waren die sogenannten “Magnificent 7”, die führenden Tech-Giganten, deren Aktien unterschiedlich stark unter Druck gerieten.
Innerhalb der Nasdaq-Indizes verzeichnete Tesla einen Rückgang von 7,6 Prozent, während NVIDIA fast fünf Prozent verlor. Apple hingegen konnte die Verluste in Grenzen halten. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Nervosität der Anleger, die sich nun verstärkt auf die kommenden Konjunkturdaten und die Entscheidungen der Fed konzentrieren.
US-Präsident Donald Trump unterzeichnete das Übergangshaushaltsgesetz, das den Regierungsstillstand beendete. Experten warnen jedoch, dass nach dem Ende der Blockade schwächere Konjunkturdaten aus den USA zu erwarten sind, da wichtige Wirtschaftsindikatoren zuletzt fehlten. Dies könnte die Unsicherheiten an den Märkten weiter verstärken.
Auf der Gewinnerseite des Dow Jones stand Cisco, dessen Aktien um 4,8 Prozent stiegen. Der Netzwerkausrüster profitierte von einem überraschend positiven ersten Quartal. Im Gegensatz dazu fiel Walt Disney um fast acht Prozent, da der Unterhaltungskonzern die Umsatzerwartungen verfehlte und mit hohen Kosten für anstehende Filmprojekte konfrontiert ist.
Nike konnte von einem positiven Analystenkommentar profitieren, der den Kurs um 2,6 Prozent nach oben trieb. Die Hochstufung auf “Overweight” durch Wells Fargo sorgte für zusätzlichen Auftrieb. Bei den Nebenwerten geriet Biontech unter Druck, nachdem Berichte auftauchten, dass Pfizer seine restlichen Anteile am Impfpartner verkaufen wolle. Auch Ardent Health erlebte einen düsteren Tag mit einem Kursverlust von einem Drittel, nachdem das Unternehmen die Prognose für das bereinigte operative Jahresergebnis gesenkt hatte.
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