LONDON (IT BOLTWISE) – Die NASA untersucht innovative Methoden zum Schutz der Augen und Lungen von Astronauten im Weltraum. Im Rahmen der Expedition 73 werden neue Technologien getestet, um gesundheitliche Probleme durch die Schwerelosigkeit zu minimieren.

Die NASA hat im Rahmen der Expedition 73 neue Forschungen gestartet, um die Gesundheit von Astronauten im Weltraum zu schützen. Ein zentrales Thema ist die Vermeidung von Sehproblemen, die durch die Schwerelosigkeit verursacht werden. NASA-Flugingenieure Mike Fincke und Jonny Kim untersuchen, wie Körperflüssigkeiten wieder in Richtung der Füße bewegt werden können, ähnlich wie auf der Erde. Dies könnte helfen, den Druck auf Gehirn und Augen zu reduzieren und so die Sehkraft der Astronauten zu schützen.
Die beiden Ingenieure testeten ein spezielles Oberschenkelband, das Flüssigkeiten in den unteren Körperbereich ziehen soll. Fincke führte die Untersuchungen durch, indem er Kims Blutdruck maß und seine Venen mit einem Ultraschallgerät scannte, während Kim das Band trug. Diese Forschung könnte zu einfachen und weniger invasiven Gegenmaßnahmen führen, die zukünftige Besatzungen auf Reisen zum Mond, Mars und darüber hinaus schützen.
Parallel dazu untersuchten die russischen Kosmonauten Sergey Ryzhikov und Alexey Zubritsky die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf die Atemfunktion. Sie trugen Sensoren und Nasenklammern und führten Atemtests durch, um Veränderungen des Lungenvolumens und der Luftströmungsrate zu analysieren. Diese Studien sind entscheidend, um die langfristige Gesundheit von Astronauten zu gewährleisten und die Lebensbedingungen im Weltraum zu verbessern.
Zusätzlich zu diesen medizinischen Untersuchungen arbeiteten die Besatzungsmitglieder an der Organisation von Fracht und Lebensmitteln sowie der Wartung von Lebenserhaltungssystemen. Diese umfassenden Maßnahmen sind Teil der kontinuierlichen Bemühungen, die Sicherheit und Effizienz von Weltraummissionen zu erhöhen und die Grundlage für zukünftige interplanetare Reisen zu legen.
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