BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Ein plötzlicher Wintereinbruch hat Deutschland in eine weiße Landschaft verwandelt und gleichzeitig für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Besonders betroffen sind der Süden und Südosten des Landes, wo der Deutsche Wetterdienst vor weiteren Schneefällen und Glatteis warnt. In mehreren Regionen kam es zu Unfällen und Behinderungen, die den Verkehr erheblich beeinträchtigen.

Ein unerwarteter Wintereinbruch hat Deutschland über Nacht in ein weißes Winterwunderland verwandelt, jedoch auch für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Besonders im Süden und Südosten des Landes war die Lage kritisch, da der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor weiterem Schneefall und Glatteis warnte. Diese Wetterbedingungen führten zu zahlreichen Unfällen und Verkehrsbehinderungen, die den Alltag vieler Menschen beeinträchtigten.
In den frühen Morgenstunden galt für die Regionen Stuttgart und Tübingen eine amtliche Unwetterwarnung wegen extremem Glatteis. Auch in Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg waren die Straßen rutschig, was zu mehreren Unfällen führte. Polizeisprecher in Bayern und Niedersachsen berichteten von der ersten richtigen Schneenacht dieses Winters, die für Chaos auf den Straßen sorgte.
Besonders betroffen war die A7 in Schleswig-Holstein, wo Glatteis zu einem Verkehrschaos führte. In Mittelfranken und bei Schnaittach rutschten Lastwagen von der A9, was zu kurzfristigen Sperrungen führte. In Baden-Württemberg kam es auf der A7 zu mehreren Glätteunfällen, die jedoch nur Blechschäden verursachten. Am Flughafen Köln/Bonn musste der Flugbetrieb wegen Blitzeises für 45 Minuten unterbrochen werden.
Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für Montag ein unbeständiges und nasskaltes Wetter in ganz Deutschland. Im Osten und Nordosten wird mit leichtem Schneefall gerechnet, während in Ostbayern gebietsweise kräftiger Schnee fällt. In Südostbayern besteht weiterhin Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen, der örtlich unwetterartige Niederschlagsmengen mit sich bringen kann. Die Temperaturen variieren zwischen einem Grad an der Oder und bis zu acht Grad im Raum Aachen.
In der Nacht zum Dienstag soll das winterliche Wetter anhalten, wobei im Süden und Südosten erneut Schnee bis in tiefe Lagen fallen könnte. Im Bayerischen Wald und in Alpennähe sind bis zu zehn Zentimeter Neuschnee möglich. In vielen Regionen im Südosten sowie im Bergland ist mit leichtem Frost zu rechnen, was erneut Glättegefahr durch überfrierende Nässe mit sich bringt. Die Nordwesthälfte bleibt etwas milder bei Temperaturen zwischen vier und null Grad.
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