NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Dezember beginnt für die Wall Street mit einem schwachen Start, da die wichtigsten Indizes Verluste verzeichnen. Der Dow-Jones-Index fällt um 0,5 Prozent, während S&P-500 und Nasdaq-Composite ebenfalls nachgeben. Die steigenden Ölpreise und die anhaltend hohe Inflation belasten die Märkte zusätzlich. Trotz eines Umsatzanstiegs am Black Friday bleibt die Stimmung gedämpft.

Der Start in den Dezember bringt für die Wall Street keine guten Nachrichten. Der Dow-Jones-Index verzeichnet einen Rückgang von 0,5 Prozent, während der S&P-500 und der Nasdaq-Composite um 0,6 bzw. 0,8 Prozent sinken. Diese Entwicklung folgt auf einen Black Friday, der zwar einen Umsatzanstieg von rund 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zeigte, jedoch durch die hohe Inflation relativiert wird.
Die steigenden Rohölpreise tragen ebenfalls zur Unsicherheit an den Märkten bei. Berichten zufolge sind ukrainische Drohnenangriffe auf die russische Erdölindustrie ein Faktor, der die Preise in die Höhe treibt. Zudem gibt es Befürchtungen über mögliche US-Militäraktionen gegen Venezuela, die die Ölexporte des Landes beeinträchtigen könnten. Diese geopolitischen Spannungen belasten die Konsumenten und damit auch die Märkte.
Ein weiterer Faktor, der die Märkte beeinflusst, sind die steigenden Renditen der US-Staatsanleihen. Die Zehnjahresrendite ist um 7 Basispunkte auf 4,09 Prozent gestiegen. Äußerungen des Gouverneurs der Bank of Japan, Kazuo Ueda, über eine mögliche Zinserhöhung belasten die Anleihenmärkte weltweit. In den USA könnten Einkaufsmanagerindizes zusätzliche Zinsspekulationen auslösen.
Der schwache Dollar und Spekulationen über Kevin Hassett als möglichen Nachfolger von Fed-Chairman Jerome Powell stützen den Goldpreis. Eine mögliche lockerere Geldpolitik in den USA könnte die Inflation weiter anheizen. Am Aktienmarkt belasten Kursrutsche bei Bitcoin Unternehmen mit Bezug zur Kryptowährung, während New Fortress Energy nach einer Genehmigung in Puerto Rico deutlich zulegt.
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