BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Das Berliner Startup LI.FI hat kürzlich eine Finanzierungsrunde über 29 Millionen US-Dollar abgeschlossen, um seine Plattform zur Optimierung von Blockchain-Transaktionen weiterzuentwickeln. Diese Investition, angeführt von Multicoin und CoinFund, soll die Effizienz und Sicherheit beim Transfer von Krypto-Assets über verschiedene Blockchains hinweg verbessern.

In der dynamischen Welt der Kryptowährungen stehen Unternehmen oft vor der Herausforderung, ihre digitalen Vermögenswerte über verschiedene Blockchains hinweg zu bewegen. Diese Fragmentierung führt häufig zu ineffizienten und kostspieligen Prozessen, insbesondere wenn es um das sogenannte Bridging geht. Philipp Zentner, Mitbegründer und CEO von LI.FI, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Probleme zu lösen. Sein Unternehmen bietet eine Plattform, die den Vergleich von Wechselkursen und Brückengebühren ermöglicht und den effizientesten und kostengünstigsten Weg für jede Transaktion findet.
LI.FI hat kürzlich eine beeindruckende Finanzierungsrunde abgeschlossen und 29 Millionen US-Dollar von Investoren wie Multicoin und CoinFund erhalten. Diese Investition erhöht das gesamte Kapital des Unternehmens auf etwa 52 Millionen US-Dollar. Obwohl Zentner die Bewertung des Unternehmens nicht preisgab, betonte er, dass LI.FI bereits profitabel sei und Einnahmen durch Transaktionsgebühren generiere. Mit einem monatlichen Transaktionsvolumen von 8 Milliarden US-Dollar, das sich im Vergleich zum Vorjahr versiebenfacht hat, zeigt das Unternehmen ein beeindruckendes Wachstum.
Die Plattform von LI.FI wird von über 800 Partnern genutzt, darunter bekannte Namen wie Robinhood, Binance und Kraken. Diese Partnerschaften ermöglichen es Fintechs, Brokerage-Apps, Handelsplattformen, Wallets und Neobanken, schneller auf den Markt zu kommen und Zeit bei der Recherche, Integration und Wartung zu sparen. Laut Spencer Applebaum von Multicoin Capital bietet das LI.FI-Protokoll eine einheitliche API, die sowohl den Handel als auch die Bewegung von Vermögenswerten über verschiedene Blockchains hinweg ermöglicht und dabei die On-Chain-Routing- und Ausführungsprozesse im Hintergrund abwickelt.
Mit der neuen Finanzierung plant LI.FI, in weitere Transaktionsbereiche wie Perpetual Futures, Renditemöglichkeiten, Prognosemärkte und Kreditmärkte zu expandieren. Zentner betont, dass das Unternehmen mit dem neuen Kapital auch plant, seine Mitarbeiterzahl zu erhöhen, um das Wachstum weiter voranzutreiben. Diese Entwicklungen könnten LI.FI in eine Schlüsselposition bringen, um die Herausforderungen der Fragmentierung im Krypto-Bereich zu meistern und die Integration von Krypto-Handel in Mainstream-Fintech-Anwendungen zu erleichtern.
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