LONDON (IT BOLTWISE) – Elon Musks KI-Firma xAI steht unter internationalem Druck, nachdem Nutzer den Chatbot Grok nutzten, um Frauen in freizügige Kleidung zu kleiden. Neue Maßnahmen sollen nun die Bearbeitung solcher Bilder einschränken.

Elon Musks KI-Firma xAI hat kürzlich neue Maßnahmen eingeführt, um die Erstellung und Bearbeitung anzüglicher Bilder durch ihren Chatbot Grok zu beschränken. Diese Entscheidung folgt auf heftige internationale Kritik, nachdem Nutzer den Chatbot dazu verwendet hatten, Frauen in Fotos auf der Plattform X in Bikinis umzukleiden. Die neuen technologischen Maßnahmen sollen verhindern, dass Bilder realer Personen in leichter Bekleidung bearbeitet werden können. Diese Einschränkungen gelten sowohl für kostenlose als auch für zahlende Nutzer.
In Regionen, in denen solche Darstellungen illegal sind, wird zudem Geoblocking eingesetzt, um die Erzeugung solcher Bilder zu verhindern. Zukünftig werden nur noch zahlende Kunden in der Lage sein, Bilder mit Grok auf der Plattform X zu erzeugen oder zu bearbeiten. Diese Schritte wurden notwendig, nachdem Behörden Ermittlungen eingeleitet hatten und Malaysia den Dienst Grok gesperrt hatte. Auch Kalifornien hat eine Untersuchung gestartet, um die Vorwürfe zu prüfen.
Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass Grok auch Bilder von Minderjährigen in sexualisierter Form dargestellt haben soll. Elon Musk selbst äußerte sich dazu auf der Plattform X und betonte, ihm seien keine Fälle bekannt, in denen Grok Nacktbilder von Minderjährigen generiert habe. Die Kritik konzentrierte sich jedoch auf die Darstellung in freizügiger Bekleidung, was Musk in seiner Stellungnahme nicht adressierte.
Die Europäische Kommission hat bereits angekündigt, die neuen Maßnahmen zu analysieren und gegebenenfalls das volle Arsenal des Digitalgesetzes DSA einzusetzen, sollten die Schritte nicht ausreichen. Die Kommission hatte in den vergangenen Tagen verstärkt Druck auf die Plattform X ausgeübt und eine Strafe von 120 Millionen Euro wegen Transparenzmängeln verhängt.
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