WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die US-Luftwaffe hat einen bedeutenden Fortschritt bei der Integration autonomer Software in ihre Drohnenprototypen erzielt. Diese Entwicklung unterstreicht die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der modularen offenen Systemarchitektur, die eine schnelle Aktualisierung und Anpassung ermöglicht. Die Drohnen sollen in Zukunft als halbautonome Begleiter für Kampfflugzeuge wie die F-35A dienen.

Die US-Luftwaffe hat einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung ihrer kollaborativen Kampfflugzeuge gemacht, indem sie erfolgreich autonome Software in ihre Drohnenprototypen integriert hat. Diese Drohnen, bekannt als Collaborative Combat Aircraft (CCA), sollen in Zukunft als halbautonome Begleiter für Kampfflugzeuge wie die F-35A und den neuen F-47 dienen. Die Integration zeigt, dass die modulare offene Systemarchitektur der Luftwaffe funktioniert und die Flexibilität bietet, die für schnelle Anpassungen und Upgrades erforderlich ist.
Die CCAs sind darauf ausgelegt, eine Vielzahl von Missionen zu erfüllen, darunter Angriffsoperationen, Aufklärung, elektronische Kriegsführung und das Ablenken feindlichen Feuers von bemannten Flugzeugen. Die Luftwaffe plant, mindestens 1.000 dieser Drohnen in unterschiedlichen Konfigurationen einzusetzen. Die jüngste Integration von Regierungssoftware in die Prototypen YFQ-42A und YFQ-44A, die von General Atomics und Anduril Industries entwickelt wurden, markiert einen wichtigen Meilenstein in diesem Vorhaben.
Die Integration erfolgte über das Autonomy Government Reference Architecture (A-GRA) System, das es ermöglicht, Missionssoftware von der spezifischen Hardware der Fahrzeuge zu entkoppeln. Dies erleichtert die Technologieintegration erheblich und verhindert eine Abhängigkeit von einzelnen Anbietern. Laut Col. Timothy Helfrich, dem Portfolio Acquisition Executive der Luftwaffe, ist dies ein kritischer Aspekt der Beschaffungsstrategie, da es ein wettbewerbsfähiges Ökosystem schafft, in dem die besten Algorithmen schnell auf jeder A-GRA-kompatiblen Plattform eingesetzt werden können.
General Atomics und Anduril haben jeweils die erfolgreiche Integration ihrer autonomen Software bekannt gegeben. General Atomics nutzte die Software von Collins Aerospace, um den YFQ-42A seine erste halbautonome Luftmission durchführen zu lassen. Anduril betonte die Modularität des YFQ-44A, die eine einfache Anpassung an verschiedene Missionssysteme ermöglicht. Diese Fortschritte unterstreichen das Potenzial der CCAs, die Einsatzfähigkeit der Luftwaffe in einem sich schnell verändernden Bedrohungsumfeld zu verbessern.
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