SYDNEY / LONDON (IT BOLTWISE) – DroneShield hat seine Plattform durch die Integration von optischen Sensoren des britischen Herstellers OpenWorks Engineering erweitert. Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach effektiven Abwehrsystemen gegen Drohnenangriffe stark ansteigt. Die neuen Sensoren sollen die Erkennung und Verfolgung von unbemannten Luftzielen verbessern und die Autonomie des Systems erhöhen.

DroneShield, ein führendes australisches Verteidigungsunternehmen, hat kürzlich die Integration von optischen Sensoren des britischen Herstellers OpenWorks Engineering in sein DroneSentry-C2-Kommandosystem angekündigt. Diese Erweiterung ist ein bedeutender Schritt in der Entwicklung von Abwehrsystemen gegen unbemannte Luftfahrzeuge, insbesondere in Zeiten zunehmender Drohnenangriffe. Die neuen Sensoren sollen die Fähigkeit des Systems verbessern, Bedrohungen autonom zu identifizieren und zu verfolgen, was die Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit erhöht.
Im Zentrum dieser technologischen Erweiterung steht die DroneOptID-Funktion, ein KI-gestütztes Bilderkennungssystem. Dieses System ermöglicht es, unbemannte Luftziele autonom zu identifizieren, zu verifizieren und zu verfolgen, ohne dass menschliche Eingriffe in jeder Entscheidungsstufe erforderlich sind. Die Einbindung von OpenWorks-Sensoren verstärkt die Erkennungskette und folgt dem Prinzip der ‘layered defense’, bei dem verschiedene Sensoren und Abwehrsysteme zu einem einheitlichen Lagebild vernetzt werden.
Der Markt für Counter-UAS-Lösungen wächst rasant, was durch den Rekordangriff vom 24. und 25. März verdeutlicht wird, bei dem Russland innerhalb von 24 Stunden 948 Angriffsdrohnen auf die Ukraine abfeuerte. Selbst bei einer hohen Abfangquote stellt eine solche Anzahl von Drohnen eine enorme Belastung für jedes Verteidigungssystem dar. DroneShield hat von dieser Nachfrage profitiert und verzeichnete 2025 einen Umsatzanstieg von 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar.
Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, plant DroneShield einen massiven Ausbau seiner Fertigungskapazitäten. Bis Ende 2026 soll die Produktionskapazität von 500 Millionen auf 2,4 Milliarden australische Dollar wachsen, unterstützt durch neue Standorte in Europa. Ziel ist es, sich als Hauptlieferant für NATO-Staaten zu positionieren, die kostengünstigere und stärker automatisierte Luftabwehrlösungen suchen. Parallel dazu vergab die US-amerikanische Joint Interagency Task Force 401 Aufträge im Wert von 6,1 Millionen US-Dollar für Counter-UAS-Fähigkeiten, was die beschleunigten Beschaffungszyklen im Verteidigungssektor unterstreicht.
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