CUPERTINO / LONDON (IT BOLTWISE) – Steve Jobs, bekannt für seine visionären Ansätze, erkannte früh die Gefahren von Meetings als Produktivitätskiller. Bei NeXT, dem Unternehmen, das er nach Apple gründete, führte er einen Meeting-freien Donnerstag ein, um die Effizienz seiner Ingenieure zu steigern. Diese Strategie zielte darauf ab, die kreative und konzentrierte Arbeit zu fördern, die oft durch endlose Besprechungen unterbrochen wird.

Steve Jobs, der als einer der einflussreichsten Unternehmer des 20. Jahrhunderts gilt, war nicht nur für seine visionären Produkte bekannt, sondern auch für seine unkonventionellen Ansätze zur Steigerung der Produktivität. Schon früh erkannte er, dass nicht nur mangelndes Talent oder Kapital, sondern vor allem lähmende Strukturen im Arbeitsalltag die Umsetzung von Ideen behindern können. Besonders Meetings betrachtete er als einen der größten Produktivitätskiller.
In einem viel zitierten Memo bei NeXT, dem Unternehmen, das er nach seinem ersten Weggang von Apple gründete, äußerte Jobs seine Abneigung gegen Meetings. Er sah sie als Ablenkung, die insbesondere Ingenieure von ihrer eigentlichen Arbeit abhielten. Jobs kritisierte, dass viele Besprechungen zu lange dauerten, schlecht vorbereitet waren und Probleme behandelten, die besser direkt am Arbeitsplatz gelöst werden könnten.
Um dem entgegenzuwirken, führte Jobs bei NeXT einen radikalen Ansatz ein: Donnerstags sollten keine Meetings stattfinden. Dieser Meeting-freie Tag sollte den Teams ungestörte Konzentration ermöglichen und die Tiefe ihrer Arbeit bewahren. Jobs’ Ziel war es, den Kalender bewusst von Störfaktoren zu befreien und so die Effizienz und Kreativität seiner Mitarbeiter zu steigern.
Jobs’ Kritik beschränkte sich jedoch nicht nur auf Meetings. Auch die ausufernde Kommunikation in Unternehmen sah er als Problem. Mitarbeiter müssten oft viel Energie darauf verwenden, andere von ihren Ideen zu überzeugen oder Aufgaben zu erklären. Jobs war der Meinung, dass Effizienz dann am höchsten sei, wenn begabte Menschen eigenständig handeln könnten, ohne den ständigen Zwang, ihre Arbeit rechtfertigen zu müssen.
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