LUDWIGSHAFEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Chemiekonzern BASF hat im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 16 Milliarden Euro verzeichnet. Trotz des Wettbewerbsdrucks und negativer Währungseffekte konnte das Unternehmen seine Jahresziele bestätigen. Der Gewinn stieg dank Dividenden von Wintershall Dea um 15 Prozent.

Der Chemiekonzern BASF, ein Schwergewicht im DAX, hat im ersten Quartal des Jahres den anhaltenden Wettbewerbsdruck deutlich zu spüren bekommen. Der Umsatz des Unternehmens sank im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 16 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist vor allem auf niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte zurückzuführen, die insbesondere durch den US-Dollar und den chinesischen Renminbi beeinflusst wurden.
Obwohl die verkauften Mengen leicht gestiegen sind, konnte dies die negativen Einflüsse nicht vollständig kompensieren. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie Sondereinflüssen fiel um knapp sechs Prozent auf 2,36 Milliarden Euro. Finanzvorstand Dirk Elvermann betonte, dass ohne die währungsbedingten Belastungen von über 100 Millionen Euro das Ebitda vor Sondereinflüssen das Niveau des Vorjahresquartals erreicht hätte.
Interessanterweise stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um knapp 15 Prozent auf 927 Millionen Euro. Dies ist vor allem auf Dividendenzahlungen von der Beteiligung an Wintershall Dea zurückzuführen. Die Vorjahreszahlen wurden im Zuge des geplanten Verkaufs der Fahrzeug- und Reparaturlacke an den Investor Carlyle angepasst, was ebenfalls Einfluss auf die Gewinnentwicklung hatte.
Trotz der Herausforderungen hat der Vorstand um Unternehmenschef Markus Kamieth die Ziele für das Gesamtjahr bestätigt. Diese Entschlossenheit zeigt, dass BASF trotz der schwierigen Marktbedingungen optimistisch in die Zukunft blickt. Die Bestätigung der Jahresziele signalisiert Stabilität und Vertrauen in die eigene Strategie, auch wenn der Weg dorthin von externen Faktoren wie Währungsschwankungen beeinflusst wird.
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