FRANKFURT AM MAIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die B&L Gruppe setzt beim Hafenpark-Quartier den Richtkranz für das Gebäude „HPQ Offices“ und markiert damit den Abschluss des Rohbaus. Darin wird später der Hauptsitz der ING Deutschland einziehen. Im Zentrum steht eine Betriebsstrategie ohne fossile Energieträger: Abwasser-Wärmenutzung liefert einen Großteil der Heizleistung, ergänzt durch Photovoltaik auf Dach und Fassade. Vorgesehen ist zudem die Vorzertifizierung für LEED Platin sowie WiredScore Platin und SmartScore Platin.

Am Frankfurter Mainufer geht die Quartiersentwicklung in die nächste Phase: Die B&L Gruppe hat beim Projekt „HAFENPARK QUARTIER“ im 4. Bauabschnitt den Richtkranz auf dem Dach des 16-geschossigen Gebäudes „HPQ Offices“ gesetzt. Mit dem heutigen Schritt gilt der Rohbau als abgeschlossen, und zugleich rückt ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Büroensembles näher. Die eigentliche Signalwirkung für den Markt entsteht jedoch erst danach: Denn in dem Tower soll später der Hauptsitz der ING Deutschland angesiedelt werden. Solche frühen Projektmeilensteine beeinflussen nicht nur Bauzeiten, sondern auch die Planbarkeit von Standort- und IT-Workflows für künftige Mieter.
Technisch betrachtet ist interessant, wie stark das Energiekonzept schon im Rohbau verankert wird. Laut Projektangaben verzichtet das Gebäude in der Betriebsphase vollständig auf fossile Energieträger. Stattdessen soll die Heizleistung überwiegend über regenerativ betriebene Abwasser-Wärme-nutzungsanlagen bereitgestellt werden. Damit wird eine Ressource adressiert, die im Gebäudekontext lange als „Abfallstrom“ galt: Abwasser enthält auch bei typischen Bürogebäuden nutzbare thermische Energie. Ergänzend sind Photovoltaikanlagen vorgesehen, sowohl auf den Dächern als auch in der Fassade. Für die Betriebsteams bedeutet das eine andere Anlagenarchitektur als bei klassischen gas- oder ölbasierenden Systemen.
Aus einer KI- und Digital-Enterprise-Perspektive wirkt das auf mehreren Ebenen: Energieflüsse werden berechenbarer, aber auch integrativer. Je stärker die Heizleistung an spezifische technische Quellen gekoppelt ist – wie Abwasserwärme – desto wichtiger wird die Sensorik, die Regelungslogik und die Abstimmung mit Lastprofilen (Heizung, Lüftung, Kühlung und Stromverbrauch). Das Zusammenspiel aus Energiemanagement, Gebäudeautomation und potenziell vorhersagenden Betriebsstrategien wird damit zu einem Wettbewerbsvorteil, selbst wenn keine KI „im Marketing“ behauptet wird. Im Wettbewerb mit anderen Bürostandorten entscheidet häufig die Frage, wie schnell sich gebäudeseitige Parameter in den Betrieb übernehmen lassen und wie stabil die Ergebnisse über die Jahreszeiten bleiben.
Marktseitig lohnt ein Blick auf das Timing: Die B&L Gruppe betont, dass sie die ING Deutschland bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt für den Standort begeistern konnte. Für Großmieter ist das vor allem dann wertvoll, wenn Arbeitsumgebungen, Sicherheitsanforderungen und nachhaltige Beschaffungsprozesse früh in die Ausführungsplanung einfließen. Gleichzeitig setzen Projektentwickler in der Region zunehmend auf überprüfbare Nachhaltigkeitsmetriken. In der Praxis orientieren sich viele Akteure an bekannten Zertifizierungssystemen, weil sie als gemeinsame Sprache für ESG, Investorenberichte und internen Governance-Prozesse dienen. Hier positioniert sich das Ensemble vorzertifiziert für LEED Platin sowie WiredScore Platin und SmartScore Platin, was über „Green Building“ hinaus auch digitale Konnektivität und Betriebsqualität adressiert.
Historisch betrachtet begann der Nachhaltigkeitsfokus im Immobiliensektor häufig bei isolierten Maßnahmen wie Fassadenmodernisierung oder späterer Effizienzoptimierung. Erst in den vergangenen Jahren verschoben sich Projekte stärker in Richtung Systemdenken: Energieerzeugung, -speicherung, -verteilung und Gebäudetechnik werden als zusammenhängendes Modell betrachtet. Genau an dieser Stelle entsteht der heutige Anspruch an „fossilfrei“ in der Betriebsphase. Abwasser-Wärmenutzung ist dabei kein völliger Neuanfang, aber sie erfordert ein sauberes Zusammenspiel von Gebäudetechnik, Entwässerungslogik und Betriebsführung. Der Richtkranz ist damit zwar ein traditionelles Bau-Symbol, signalisiert aber inhaltlich, dass die Basis für ein modernes Energiesystem jetzt technisch „eingehängt“ wird.
Regulatorisch und datenschutznah gedacht, steigt parallel die Relevanz von Transparenz und Sicherheit: Sobald Gebäudeautomation, Messdaten und Betriebsoptimierung zusammenlaufen, entstehen neue Datenflüsse. Gerade bei Unternehmensstandorten mit sensiblen Betriebs- und Standortdaten muss die Architektur so gestaltet sein, dass Messwerte, Nutzerkontext und Wartungsprozesse getrennt und abgesichert bleiben. Zertifizierungssysteme wie WiredScore oder SmartScore werden häufig auch deshalb mit Blick auf die Betriebssicherheit diskutiert, weil verlässliche Netz- und Kommunikationsfähigkeit Bestandteil der Gesamtqualität ist. Damit rückt neben der Energiefrage die Frage nach der IT-/OT-Integration in den Vordergrund: Wie werden Systeme überwacht, wie werden Zugriffe kontrolliert, und wie lassen sich Änderungen im Lebenszyklus nachvollziehen?
Für die Branchenrealität ist zudem entscheidend, dass solche Projekte selten isoliert gewinnen. Wettbewerber aus dem Immobilien- und Infrastrukturbereich stehen in der Region fortlaufend im Vergleich, etwa wenn es um messbare Nachhaltigkeitskennzahlen, Kostenstabilität und Skalierbarkeit von Technik geht. Wer schon vor dem Einzug klare Vorgaben zu Energiequellen, Zertifizierungszielen und Gebäudetechnologie macht, reduziert späteres Risiko bei Betrieb und Nachrüstung. Gleichzeitig bleibt es eine Frage des Projektmanagements, wie schnell die technischen Systeme nach der Montage tatsächlich in eine stabile Betriebsroutine überführt werden. Aus Analystensicht wird in derartigen Projekten zunehmend erwartet, dass Effizienz nicht nur geplant, sondern im Regelbetrieb verlässlich nachgewiesen wird.
Der weitere Ausblick ergibt sich daher aus einer Kombination: Baufortschritt, technische Integrationsfähigkeit und Zertifizierungsstrategie. Wenn das Ensemble wie angekündigt auf LEED Platin, WiredScore Platin und SmartScore Platin zielt, wird nach dem Rohbau die Phase entscheidend, in der Mess- und Betriebsdaten gesammelt und dokumentiert werden. Das ist nicht nur ein Compliance-Thema, sondern auch eine Grundlage für künftige Optimierungsschleifen im Gebäude. Für Entwickler und Betreiber bedeutet das: Die Schnittstellen zwischen Gebäudetechnik, Energiequellen und IT müssen von Beginn an „auditierbar“ sein. In den kommenden Monaten wird man daher genau beobachten, wie reibungslos die Abwasserwärmenutzung mit der Gesamtlast und dem PV-Ertrag zusammengeführt wird – denn genau dort entscheidet sich der betriebliche CO₂-Fußabdruck in der Praxis.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Richtfest im Hafenpark: ING-Zentrale setzt auf fossilefreie Gebäudetechnik" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Richtfest im Hafenpark: ING-Zentrale setzt auf fossilefreie Gebäudetechnik" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Richtfest im Hafenpark: ING-Zentrale setzt auf fossilefreie Gebäudetechnik« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!