LONDON (IT BOLTWISE) – 21Shares korrigiert seine Prognose: Der erwartete Bruch des Vier-Jahres-Zyklus bei Bitcoin tritt offenbar noch nicht ein. Während BTC erneut unter 60.000 US-Dollar fällt, verweist die Krypto-Asset-Management-Gruppe auf eine veränderte Marktstruktur durch inzwischen institutionelle ETF-Eigentümer. Gleichzeitig zeigt sich beim ETF-Zufluss weiterhin ein überraschend verhaltener Trend, obwohl Anleger die Zyklus-Dynamik geglaubt beruhigen zu können. Der Bericht ordnet das Unterschreiten des wichtigen Markenbereichs als „vertraut“, aber weniger extrem als frühere Bärenmärkte ein.

Bitcoin steht erneut unter Druck: Nach einem Rücksetzer unter die 60.000-US-Dollar-Marke vermeldet 21Shares, dass sich die Preisbewegungen im Kern weiterhin an ein historisches Muster anlehnen. Die Investmentfirma hatte zuvor angenommen, der traditionelle Vier-Jahres-Zyklus werde „Heading into 2026“ bereits abgeschlossen sein. Nur sechs Monate später heißt es in einem aktuellen „State of the Market“-Update: „price action still looks familiar“. Zwar bleibt der Zyklus als Trading-Pattern bestehen, doch 21Shares sieht parallel deutliche strukturelle Verschiebungen, die die Intensität früherer Abschwünge abfedern könnten.
Technisch betrachtet knüpft das Vier-Jahres-Modell an das sogenannte quadrenniale Halving an: Alle rund vier Jahre sinkt dabei die Mining-Belohnung, was die Angebotsdynamik über Zeit beeinflusst. In der Praxis äußert sich das historisch oft in einer Phase steigender Kurse bis zu einem Hoch, gefolgt von einem Abschwung bis zu einem Tief. 21Shares argumentiert jedoch, dass sich das „Wie“ verändert hat: Der Markt ist nicht mehr so stark von rein retailgetriebenen Zyklen abhängig, weil Bitcoin-ETFs zunehmend institutionell gehalten werden. Das kann die Volatilität zwar nicht eliminieren, aber die Bewegungen glätten.
Für die Einordnung liefert der Bericht konkrete Kennzahlen. Bitcoin habe seit seinem Allzeithoch von 126.080 US-Dollar um rund 52% nachgegeben. Zur Einordnung wird außerdem auf die On-Chain-Logik verwiesen: BTC werde zeitweise bei etwa 59.781 US-Dollar gehandelt und liege damit über einer on-chain Kostenbasis von rund 54.000 US-Dollar, wie Daten von Glassnode nahelegen. Dieses Detail ist wichtig, weil es ein extremes „Outright Capitulation“-Szenario weniger wahrscheinlich macht: Der Markt scheint zwar zu korrigieren, aber Käufer und ihre durchschnittlichen Einstiegskosten sind noch nicht vollständig aufgegeben.
Marktseitig rückt damit die Rolle der Bitcoin-ETFs in den Fokus. 21Shares stellt klar, dass ETFs zwar Zyklusmechanismen dämpfen können, der erwartete Investitionsschub in diesem Jahr aber ausgeblieben ist. Die Firma hatte prognostiziert, dass die Assets under Management (AUM) der Krypto-ETFs Richtung 400 Milliarden US-Dollar laufen könnten. Tatsächlich zeigen die Zahlen von CoinGlass laut Bericht eher Abflüsse: In den letzten drei Monaten sollen knapp 3 Milliarden US-Dollar aus Krypto-ETFs abgeflossen sein; seit Jahresbeginn seien die Gesamt-AUMs um nahezu 5 Milliarden US-Dollar gefallen. Damit geraten ETF-getriebene Narrativen kurzfristig unter Druck.
Ein weiterer Vergleichspunkt ergibt sich aus dem „Competitor“-Umfeld der ETF-Landschaft: Während Anbieter wie BlackRock mit seinem iShares Bitcoin Trust und weitere Marktteilnehmer ihr Produktangebot kontinuierlich skalieren, zeigt sich hier offenbar kein linearer Zufluss, der jede zyklische Korrektur abwehrt. Branchenbeobachter berichten, dass institutionelle Beteiligung häufig langsamer, dafür regelbasierter abläuft als die spekulative Retail-Phase in früheren Zyklen. Genau deshalb bleibt die Frage nicht nur „ob“, sondern „wie schnell“ Kapital in Marktphasen umgeschichtet wird. Expertisch wird das oft als Übergang von Timing-getriebenen zu Allokations-getriebenen Strömen beschrieben.
Auch die weiteren Prognosen von 21Shares liefern Indikatoren für den aktuellen Marktmodus. Neben der erwarteten Kurs- und Zyklusverschiebung fehlten laut Bericht Impulse bei mehreren klar quantifizierten Themen: Ein 1-Billionen-US-Dollar-Stablecoin-Marktwert, 300 Milliarden US-Dollar DeFi-Total-Value-Locked (TVL) sowie 250 Milliarden US-Dollar AUM für Krypto-Treasury-Firmen (DATs). 21Shares sieht dafür vor allem anhaltende regulatorische Unsicherheiten, wiederkehrende DeFi-Exploits und fallende Kryptopreise als Bremsfaktoren. Die Parallele ist auffällig: Selbst wenn die Nachfrage grundsätzlich existiert, verzögern Risiken und Sicherheitsereignisse den Transfer in reale Nutzung.
Technisch und prozessual verschiebt sich damit die Lage für Unternehmen, die Krypto-Infrastruktur betreiben oder in Finanzprodukte integrieren wollen. Wenn Marktteilnehmer nicht auf zyklische Höchststände „warten“, sondern in Drawdowns bleiben, gewinnt die Robustheit der Systeme: Portfoliologik, Liquiditätsplanung und das Monitoring von Marktmicrostructure werden zu operativen Kernaufgaben. Gleichzeitig wird das Thema Security neu gewichtet, weil DeFi-Ausfälle die Wahrnehmung von Risiko wiederholt stärker prägen als reine Renditeversprechen. Im Vergleich zu früheren Zyklen ist die Fehlerkulisse damit breiter: nicht nur Preisrückgänge, sondern auch Smart-Contract- und Custody-Risiken müssen im Betrieb konsequent abgesichert werden.
Für die Zukunft bleibt ein Aspekt aus 21Shares’ Bericht besonders interessant: Die Prognose zu Prediction-Markets. Während andere Teilmärkte deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben, erwartet die Firma, dass Handelsvolumina bei Prediction Markets in diesem Jahr die 100-Milliarden-US-Dollar-Schwelle übertreffen. Das ist plausibel, weil Prediction-Use-Cases stärker von Mechanismen wie Marktregulierung, Datenqualität und Plattformliquidität abhängen als von kurzfristigen DeFi-Locks. Für Marktteilnehmer könnte das bedeuten, dass sich in den kommenden Quartalen einzelne Krypto-Sektoren selektiv erholen, selbst wenn der breite Markt noch in einem „vertrauten“ Muster bleibt. Die nächsten Schritte werden daher weniger vom Zyklus allein, sondern von Kapitalflüssen, Regulierungsklarheit und Security-Lernkurven getrieben.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "21Shares räumt ein: Bitcoins Vier-Jahres-Zyklus bricht 2026 bisher nicht – BTC unter 60.000 US-Dollar" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "21Shares räumt ein: Bitcoins Vier-Jahres-Zyklus bricht 2026 bisher nicht – BTC unter 60.000 US-Dollar" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »21Shares räumt ein: Bitcoins Vier-Jahres-Zyklus bricht 2026 bisher nicht – BTC unter 60.000 US-Dollar« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!