LONDON (IT BOLTWISE) – Neue Benchmark-Daten stellen Intels Core 3 (Wildcat Lake) in den Fokus: Der Chip kommt einem Apple A18 Pro bei der CPU-Leistung überraschend nahe. Im PassMark CPU Mark liegen die Werte mit 11.543 Punkten nur 2,2 Prozent unter dem Apple-Wert. Gleichzeitig zeigt der Vergleich ein zweites Bild beim Single-Threading, wo Apple noch vorn bleibt. Für den Markt bedeutet das: Das Sub-600-Euro-Segment wird zwischen Windows-Geräten mit mehr RAM und Apples abgespeckter Hardware härter umkämpft.

Intels Core 3 (304) macht im Einsteiger- und Budget-Laptopsegment ernsthaft Druck. Wie die genannten PassMark-Werte zeigen, erreicht der Core-3-Prozessor am 24. Juni 2026 laut Testlauf 11.543 Punkte im CPU Mark. Das entspricht nur 2,2 Prozent weniger als beim Apple A18 Pro mit 11.804 Punkten. Für Nutzer klingt das nach „nahe dran“, für Anbieter bedeutet es aber vor allem eines: Die klassische Windows-Stärke beim Preis-Leistungs-Verhältnis lässt sich immer weniger über den absoluten CPU-Vorsprung erklären. Stattdessen entscheidet zunehmend die Gesamtauslegung aus RAM, SSD und Plattform-Integration.
Technisch lässt sich der Vergleich gut einordnen, wenn man die Benchmarkmethodik im Kopf behält. Der Test basiert hier offenbar auf einzelnen Geräten und damit auf einer kleinen Stichprobe; trotzdem bleibt die Richtung relevant. Beim Multi-Thread- bzw. CPU-Gesamtbild liegt Intel sehr nah, was typischerweise auf eine solide Balance aus Takt, Effizienz und Scheduler-Verhalten zurückzuführen ist. In der Einordnung passt auch die Beschreibung einer fünfkernigen Architektur mit einem Performance-Kern als dominanter Ausführungseinheit. Genau dort zeigt sich aber die Lücke: Bei Single-Thread-Leistung nennt der Datensatz 3.676 Punkte für Intel (gegen 3.982 für Apple) und damit rund 7,7 Prozent Rückstand.
Interessant wird das noch stärker, wenn man die Plattformdynamik betrachtet. Apple fährt mit dem A18 Pro aus dem Smartphone-Umfeld eine Architektur, die häufig auf Energieeffizienz und ein sehr eng integriertes Software-Stack setzt. Intel versucht dagegen, mit einer Core-3-Variante im Low-Cost-Laptop Raum zwischen klassischem x86-Ökosystem und moderner Effizienz zu schließen. Der Vergleich „Sub-600-Euro“ ist dabei nicht nur Marketing: In diesem Marktsegment zählen Boot- und Responsetimes, aber auch dauerhafte Leistung unter Thermik- und Stromlimits. Wenn Intel in CPU Mark so dicht aufschließt, verschiebt sich die Erwartungshaltung an Basissysteme: Mehr Käufer fragen nicht mehr „kann Windows mithalten?“, sondern „wie ist das Gerät in der Praxis gebaut?“
Auf der Herstellerseite zeigt sich bereits, dass Intel die Budgetstrategie aktiv ausrollt. Berichten zufolge wurden auf der Computex 2026 konkrete Modelle mit Core-Series-3 angekündigt: HP mit dem OmniBook 3, Lenovo mit dem IdeaPad Slim 3i und auch Chuwi mit einem UniBook. Zudem positioniert Dell sein XPS 13 mit Core-Series-3-Prozessoren zwischen 599 und 699 Euro. Das erinnert an Apples Vorgehen beim MacBook Neo: Ein Markteintritt zu 599 Euro (für Studenten 499 Euro) setzt einen klaren Preisanker, der andere Anbieter nur schwer ignorieren können. Qualcomm wird parallel als weitere Konkurrenzlinie im Raum 300 bis 500 Euro genannt, womit der Preisdruck eher noch zunimmt.
Der spannendste Differenzpunkt ist jedoch weniger die CPU als der Speicher. Apples MacBook Neo kommt mit 8 GB RAM, nicht aufrüstbar, ergänzt durch weitere Sparmaßnahmen wie ein 60-Hertz-Display, einen 36,5-Wh-Akku sowie das Verzichtsprofil bei Features wie MagSafe, fehlender hintergrundbeleuchteter Tastatur, ohne Center-Stage-Kamera. Branchenintern wird genau diese 8-GB-Grenze diskutiert: Apple verweist auf bessere Speicheroptimierung, während Kritiker fragen, wie gut sich das in typischen Workloads wie Browser-Workspaces, großen Tabellen oder lokalen KI-Tools abbildet. Auch Microsoft steht in der Kritik, weil Surface-Pro- und Surface-Laptop-Modelle ebenfalls häufig mit 8 GB starten und damit weniger Spielraum für Copilot+-fähige Konfigurationen bieten.
Während Apple und Microsoft in der Basisklasse spartauglich optimieren, setzen einige Windows-Hersteller offenbar stärker auf „harten“ Speicherbedarf. Ein Beispiel, das in der Meldung genannt wird: Der Thomson Neo X wird in Europa angeblich unter 470 Euro angeboten und kombiniert 16 GB RAM mit 512-GB-SSD. Das ist ein Signal an Käufer, die nicht nur auf Benchmark-Rubriken achten, sondern auf Alltagsszenarien wie Multitasking, schnelle App-Starts und genug Platz für Daten. In dieser Logik könnte ein Teil der Intel-Punkte in der Kaufentscheidung sogar nebensächlich werden: Wenn die Plattform genug RAM und schnelle SSD bereitstellt, wirkt das System flüssiger, selbst wenn Single-Threading bei bestimmten Tasks noch leicht im Rückstand ist.
Ein weiterer Blickwinkel liegt auf der Vergleichbarkeit der Benchmarks und der Software-Realität. Viele Anwendungen profitieren von Parallelität, andere von Single-Thread-Dominanz, etwa bestimmte Teile von Build-Systemen, Teile von Foto- oder Audio-Workflows und besonders UI-nahen Pipelines. Apple bleibt laut den Zahlen bei Single Thread vorn; Intel holt im Gesamtbild stark auf. Für Unternehmen ist das relevant, weil sie oft nicht einen einzelnen „Benchmark-Use-Case“ sehen, sondern heterogene Lasten: Containervorbereitung, Testläufe, Office-Suiten, Browser und gelegentlich lokale Tools. Wer Fleet-Management und Standardbilder pflegt, muss zudem auf Treiber- und Kompatibilitätsrisiken achten, die sich je nach CPU-Architektur unterscheiden können.
Aus regulatorischer und datenschutzbezogener Sicht wird die Entscheidung ebenfalls nicht nur technisch. Gerade im Budgetsegment landen Geräte häufig in gemischten Nutzerumgebungen mit sensiblen Dokumenten, E-Mails oder Kundendaten. Wenn Hersteller KI-Features stärker an Plattformfähigkeiten koppeln, entstehen indirekt neue Compliance-Fragen: Welche Daten verlassen das Gerät, wie werden sie verarbeitet, und welche Einstellungen sind standardmäßig aktiv? Hier lohnt sich ein Blick auf Gerätemanagement, Verschlüsselung und Auditierbarkeit, unabhängig davon, ob die Hardware auf Apple-Silizium oder Intel x86 basiert. Der Markttrend spricht dafür, dass im kommenden Halbjahr mehr Modelle mit klar höheren Basis-RAM-Konfigurationen erscheinen werden, während CPUs im Low-End-Bereich weniger als „Engpass“ wahrgenommen werden.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Intel Core 3 rückt Apple A18 Pro im Budget an: 2,2% Rückstand bei CPU Mark" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Intel Core 3 rückt Apple A18 Pro im Budget an: 2,2% Rückstand bei CPU Mark" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Intel Core 3 rückt Apple A18 Pro im Budget an: 2,2% Rückstand bei CPU Mark« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!