LONDON (IT BOLTWISE) – Die Galaxy Watch Ultra 2 bringt mit 800 mAh und einem deutlich helleren Display ein spürbares Update für Outdoor- und Tauchfans. Samsung setzt beim Prozessor auf den Snapdragon Wear Elite (SW6100) und verbessert damit die Bedienperformance spürbar. Gleichzeitig bleibt ein Haken: Der volle Funktionsumfang hängt stark vom Android- und teils vom Samsung-Ökosystem ab. Für wen die Uhr wirklich überzeugt und wo die Marketingzahlen relativiert werden, zeigt der Test im Detail.

Samsung positioniert die Galaxy Watch Ultra 2 als konsequenten Outdoor-Nachfolger und nicht als radikale Neuentwicklung. Das zeigt sich schon im Materialkonzept: Titan-Gehäuse, kratzfestes Saphirglas vorne und ein Formfaktor, der weiterhin auf Robustheit statt auf filigrane Eleganz optimiert ist. Neu ist vor allem, dass Samsung die Bauhöhe reduziert und gleichzeitig die Energieausstattung verbessert hat. Von rund 12,1 Millimetern beim Vorgänger geht es auf 10,7 Millimeter, während der Akku auf 800 Milliamperestunden wächst. Mit etwa 85 Gramm ist die Uhr trotzdem ein echtes Schwergewicht – wer beim Laufen, Klettern oder im Wasser auf eine ultraleichte Smartwatch setzt, wird das Gewicht dennoch als direkten Faktor spüren.
Beim Display dreht Samsung ebenso an einer Stellschraube, die im Alltag über Wohlgefühl oder Frust entscheidet. Die Ultra 2 setzt auf ein 1,52-Zoll-Super-AMOLED-Panel mit 498 × 498 Pixeln und damit etwas mehr Auflösung als beim Vorgänger. Der Werbewert liegt jedoch bei bis zu 5.000 Nits – also 2.000 mehr als beim ersten Ultra-Modell. Entscheidend ist aber die Einordnung: Samsung spricht von lokaler Spitzenhelligkeit, die nur bei sehr hellem Umgebungslicht und punktuell erreicht wird. In der Praxis bleibt der relevante Punkt die Lesbarkeit in der Sonne; und genau dort macht die Uhr schon mit niedrigeren Bestwerten keinen schlechten Eindruck. Dazu kommt die hohe Kontrastleistung und eine sehr schnelle Reaktionszeit, die Menünavigation und Trainingsansichten in der Bewegung deutlich „griffiger“ wirken lassen.
Technisch schlägt Samsung bei der Rechenleistung einen anderen Weg ein: Erstmals arbeitet im Inneren der Snapdragon Wear Elite (SW6100) mit fünf Kernen in 3-Nanometer-Fertigung. Damit trennt sich der Hersteller vom bislang eingesetzten eigenen Exynos-Prozessor. In Kombination mit 2 GB Arbeitsspeicher und 64 GB internem Speicher zielt Samsung auf flüssiges Laden von Apps und ruckfreie UI-Interaktionen ab. Im Test fällt vor allem die Bedienperformance positiv auf, inklusive schnellem App-Start und sauberem Wischen durch die Menüs. Für Unternehmen und ambitionierte Anwender ist das mehr als „gefühlte Geschwindigkeit“: Eine reaktionsschnelle Watch reduziert Friktion bei der Nutzung im Feld, etwa beim Prüfen von Trainingsmetriken oder beim schnellen Wechsel zwischen Outdoor-Profilen, ohne dass ständig Wartezeiten die Aufmerksamkeit brechen.
Der Akku ist das Argument, bei dem Samsung tatsächlich messbar liefert. Laut Hersteller ist eine typische Laufzeit von bis zu 80 Stunden vorgesehen – allerdings mit ausgeschaltetem Always-on-Display. Im Test gelingt es, diesen Rahmen auch mit aktiver Anzeige näherungsweise zu erreichen, wobei AOD nachts für eine komfortable Nutzung abgeschaltet wurde. In einer konkreten Messsituation hielt die Uhr 74 Stunden durch; in dieser Zeit überwachte sie den Puls durchgehend und absolvierte außerdem ein 40-minütiges Training mit GPS-Unterstützung. Klar ist aber auch: Die tatsächliche Akkulaufzeit hängt stark von Einstellungen und Nutzung ab. Viele Benachrichtigungen, die vom Smartphone gespiegelt werden, drücken ebenso wie die Aktivierung der integrierten LTE-eSIM-Funktion. Für den Outdoor-Einsatz bedeutet das: Wer konsequent Energie sparen will, muss das Verhalten der Uhr aktiv steuern – die Ultra 2 ist kein „läuft einfach immer“-Gerät.
Richtig ernst wird es bei Sport, Outdoor und Tauchen. Die Ultra 2 ist nach 10 ATM, IP69K sowie der Tauchnorm DIN EN 13319 zertifiziert und zusätzlich nach MIL-STD-810H auf Robustheit geprüft. Beim Eintauchen erfasst die Uhr automatisch Tiefe, Tauchzeit und Wassertemperatur. Über eine Diving-App, die mit dem Tauchausrüster Mares zusammenarbeitet, lässt sich die Uhr bis 40 Meter Tiefe als Tauchcomputer nutzen, inklusive Vorgaben für Auf- und Abstiegsgeschwindigkeit. Für Trailrunner gibt es außerdem die Trailrun-Funktion mit Höhen- und Belastungsanalyse sowie einen Trinkalarm auf Basis des geschätzten Flüssigkeitsverlusts. Bei der Ortung kommt Dual-Frequenz-GPS (L1+L5) mit Glonass, Beidou und Galileo zum Einsatz. In freier Umgebung liefert das präzise Streckenerfassung; in dicht belaubten Waldpfaden wird es erwartbar schwieriger, während das GPS-Pairing für den Wechsel in den Trainingsmodus sehr schnell klappt.
Die KI-gestützten Wellness-Funktionen sind ein weiterer Schwerpunkt – und zugleich ein Bereich, in dem man die Grenzen sauber ziehen muss. Samsung nutzt den BioActive-Sensor für Herzfrequenz, unterstützt bei der Erstellung eines EKG und analysiert per BIA die Körperzusammensetzung, ergänzt um einen Infrarot-Temperatursensor. Auf dieser Basis entstehen Auswertungen wie Schlaf-Apnoe-Erkennung sowie Vitalwerte im Schlaf, ein Herzgesundheits- und Fitnessindex, eine tägliche Ausdauerbelastung und eine Gehörschutz-Funktion. Zusätzlich kann die Uhr Blutsauerstoff (SpO2) aufzeichnen und auch eine Blutdruckmessung anbieten – diese funktioniert aber nur nach regelmäßiger Kalibrierung mit einer klassischen Manschette. In Summe ergibt sich daraus ein nützliches Bild für Alltags-Insights, nicht aber der Anspruch eines medizinischen Diagnosegeräts. Dafür spricht auch das Sicherheits- und Notfallpaket: eine laute Notfallsirene (Samsung nennt 86 dB), SOS per Knopfdruck und eine automatische Sturzerkennung.
Der größte „Haken“ ist weniger eine technische Schwäche als die Ökosystem-Logik. Die Ultra 2 läuft mit Wear OS 7.0 und Samsungs One UI 9 Watch als Oberfläche. Für iPhone-Nutzer gilt: Die Uhr ist ausschließlich mit Android-Smartphones ab Version 13 kompatibel – damit bleibt ein Teil des Marktes schlicht außen vor. Zusätzlich setzen viele beworbene Gesundheitsfunktionen den Zugriff auf Samsung-Health und den Samsung-Account voraus, wodurch der volle Funktionsumfang vor allem im Zusammenspiel mit Samsung-Geräten im Android-Kosmos spielt. Wer mit Google- oder Motorola-Smartphones arbeitet, kann zwar die Samsung-Wearable-App nutzen, muss aber gegebenenfalls Einschränkungen in Kauf nehmen. Beim Preis liegt Samsung mit 749 Euro auf Premium-Niveau, 50 Euro mehr als beim ersten Ultra-Modell; Vorbestellungen starten bereits vor der allgemeinen Verfügbarkeit. Entscheidend ist am Ende das Profil: Für ambitionierte Outdoor-Sportler und Taucher, die Android- und Samsung-nahe Workflows akzeptieren, liefert die Ultra 2 das rundeste Gesamtpaket im aktuellen Portfolio. Wer dagegen eine sehr leichte Smartwatch sucht oder den Funktionsumfang ohne Samsung-Ökosystem erwartet, wird eher Kompromisse spüren.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Samsung Galaxy Watch Ultra 2 im Test: Outdoor-Upgrade mit klaren Grenzen" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Samsung Galaxy Watch Ultra 2 im Test: Outdoor-Upgrade mit klaren Grenzen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Samsung Galaxy Watch Ultra 2 im Test: Outdoor-Upgrade mit klaren Grenzen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!