LONDON (IT BOLTWISE) – Ripple (XRP) und Stellar (XLM) geraten am Dienstag erneut unter Verkaufsdruck, nachdem beide Coins am Vortag deutlich nachgegeben haben. Die Ableitungen aus Derivate-Kennzahlen und das Verhalten wichtiger gleitender Durchschnitte sprechen dabei eher für fortgesetzte Schwäche als für eine nachhaltige Erholung. Besonders auf der Short-Seite werden Signale sichtbar, die das Risiko einer tieferen Korrektur erhöhen. Für Trader wird damit die Zone rund um markante Unterstützungen zum entscheidenden Beobachtungsfeld.

Ripple (XRP) und Stellar (XLM) setzen ihre Korrektur am Dienstag fort: XRP verliert weiterhin über 4% gegenüber dem Vortag, XLM sogar über 5%. Damit bleibt die kurzfristige Marktstimmung klar „risk-off“, obwohl solche Bewegungen bei Altcoins häufig von schnellen Gegenreaktionen begleitet werden. Auffällig ist jedoch, dass sowohl Momentum-Indikatoren als auch abgeleitete Derivate-Kennzahlen das Bild der Verkäuferkontrolle stützen. Für Unternehmen und professionelle Marktteilnehmer ist das weniger eine reine Schlagzeile, sondern ein Hinweis darauf, dass Liquidität und Risikoappetit in diesem Segment gerade nicht „neutral“ sind, sondern aktiv in Richtung Abwärtsbewegung wirken.
Technisch betrachtet liefern die Derivate-Parameter einen besonders frühen Eindruck, weil sie die Positionierung der Marktteilnehmer widerspiegeln. Für XRP und XLM liegt das CoinGlass-Long-to-Short-Verhältnis bei 0,83 beziehungsweise 0,98 und damit jeweils unter der Schwelle von 1.0. In der Logik dieser Kennzahl bedeutet das: Auf der Short-Seite wird vergleichsweise mehr Risiko eingegangen als auf der Long-Seite, wodurch sich bearish sentiment in der Preisbildung „vorwärts“ bewegen kann, noch bevor sich das in klassischen Indikatoren vollständig zeigt. Zusätzlich kippten die Funding Rates: XRP funding rates sind von Montag in den negativen Bereich gerutscht, am Dienstag bei -0,0058%; bei XLM liegt der Wert bei -0,0210%. Negative Funding Rates deuten darauf hin, dass Shorts im Prinzip die Long-Positionen kompensieren, was typischerweise mit einer eher defensiven Haltung der Marktteilnehmer zusammenfällt.
Bei XRP liegt der Kurs am Dienstag bei 1,05 US-Dollar und damit klar unter mehreren wichtigen Exponential Moving Averages (EMAs): Die 50-Tage-Linie liegt bei 1,13 US-Dollar, die 100-Tage-EMA bei 1,21 US-Dollar und die 200-Tage-EMA bei 1,42 US-Dollar. Dieser Abstand ist für die kurzfristige Erwartung deshalb relevant, weil EMAs als gleitende „Widerstands-Cluster“ wirken: Solange der Preis darunter bleibt, werden technische Erholungsversuche oft durch Verkäuferseite abgebremst. Der Relative Strength Index (RSI) befindet sich nahe 39 in bearish territory, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) nur knapp negative Tendenz zeigt. Das klingt zwar nicht nach einem massiven Trendbeschleuniger, aber es ist konsistent mit einer Situation, in der Kaufimpulse zwar entstehen, jedoch unterhalb der EMA-Widerstände schnell wieder verpuffen. Auf der Oberseite rückt damit die 50-Tage-EMA bei 1,13 US-Dollar als erste „Reaktionszone“ in den Fokus, gefolgt von 1,22 US-Dollar (100-Tage-EMA) und einer horizontalen Barriere bei 1,30 US-Dollar; darüber wären 1,42 US-Dollar (200-Tage-EMA) und später 1,90 US-Dollar deutlich weitere Hürden.
Auf der Unterseite wird es bei XRP konkret um die psychologisch und technisch verankerte Marke von 1,00 US-Dollar. Dort liegt das nächste auffällige Support-Niveau, an dem Käufer typischerweise versuchen, eine breitere Aufwärtsstruktur zu verteidigen. Sollte der Kurs jedoch unter diese Zone rutschen oder mehrere Stunden bis zum Daily Close hinein instabil bleiben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Trader die Korrektur „freigeben“ und Stop-Losses nach unten treiben. Genau diese Mechanik macht solche Levels im Derivatekontext noch relevanter: Wenn Positionen bereits auf Short-Bias stehen und gleichzeitig Funding negativ bleibt, kann die Marktstruktur in Abwärtsphasen schneller kippen, als viele rein trendbasierte Indikatoren erwarten lassen. Die technische Einordnung zu dieser Meldung wurde dabei mit Unterstützung eines KI-Tools erstellt, wobei die genannten Messwerte aus dem beschriebenen Chart- und Derivate-Setup abgeleitet sind.
Auch bei XLM zeigt sich das Muster „unter EMAs“ sehr deutlich. Der Kurs liegt am Dienstag bei 0,172 US-Dollar und damit erneut unter den zentralen Durchschnittslinien: Die 50-Tage-EMA liegt bei 0,187 US-Dollar, die 100-Tage-EMA bei 0,186 US-Dollar und die 200-Tage-EMA bei 0,196 US-Dollar. Diese Nähe mehrerer EMAs erzeugt eine dichte Decke oberhalb des aktuellen Preises – ein typischer Grund, warum Kurserholungen in der Regel erst nach einem erfolgreichen Ausbruch über mehrere Widerstände „materialisieren“. Zusätzlich drückt XLM knapp unter das 78,6%-Fibonacci-Retracement bei 0,173, was unmittelbar kurzfristig als Deckel wirken kann. RSI um 38 signalisiert dabei weiche Dynamik, während MACD leicht negativ bleibt; beides spricht dafür, dass Verkäufer die Richtung weiterhin bestimmen. Als nächster Widerstandsbereich steht das 78,6%-Niveau bei 0,173 US-Dollar im Vordergrund, danach folgt die horizontale Barriere bei 0,177; darüber würden 0,186 bis 0,187 US-Dollar (100- und 50-Tage-EMA) sowie anschließend 0,196 US-Dollar (200-Tage-EMA) und 0,200 US-Dollar (61,8%-Fibonacci) die nächsten „Stufen“ bilden.
Für die weitere Preisentwicklung ist entscheidend, ob XLM das Support-Fundament verteidigt. Der beschriebene Halt liegt bei einem früheren strukturellen Boden nahe 0,142 US-Dollar, knapp oberhalb eines zyklischen Low-Ankers um 0,139. Ein täglicher Close unter dieser Zone würde die Chance auf eine tiefere Korrektur erhöhen, selbst wenn es zwischendurch immer wieder Stabilisierungsversuche geben kann. Genau hier treffen sich technischer Chartmechanismus und Derivate-Stimmung: Wenn Short-Übergewicht und negative Funding Rates fortbestehen, reichen häufig schon kleine Brüche in Unterstützungen, um das Liquiditätsprofil zu verändern und Gewinnmitnahmen auf der Long-Seite zu beschleunigen. Für Marktteilnehmer heißt das, Unterstützungen nicht nur als „Ziel“ zu behandeln, sondern als Trigger für ein verändertes Risikoregime – besonders in einer Marktphase, in der klassische Trendwechsel bislang ausbleiben.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Ripple und Stellar unter Druck: XRP und XLM verlängern die Korrektur trotz „Bären“-Signalen" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Ripple und Stellar unter Druck: XRP und XLM verlängern die Korrektur trotz „Bären“-Signalen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Ripple und Stellar unter Druck: XRP und XLM verlängern die Korrektur trotz „Bären“-Signalen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!