LONDON (IT BOLTWISE) – Marc Fielmann ordnet Augenlaseroperationen in einem Interview als Nischenangebot ein, weil die Eingriffe mehrere Tausend Euro kosten und in der Regel nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Gleichzeitig betont er, dass klassische Augenoptik weiterhin gebraucht wird – auch nach einer Laserbehandlung. Er verweist zudem auf den Nutzen in klar umrissenen Fällen, etwa bei sehr starker Kurzsichtigkeit mit bis zu minus acht Dioptrien. Damit wird sichtbar, wie sich Medizintechnik und Brillenhandel im deutschen Markt gegenseitig ergänzen.

Marc Fielmann beschreibt Augenlaseroperationen nicht als allgemeinen Konsumtrend, sondern als ein Angebot, das finanziell und medizinisch deutlich selektiert ist. Sein Ausgangspunkt ist dabei weniger die Technologie an sich, sondern die Kostenlogik: Eingriffe dieser Art liegen laut Quelle bei mehreren Tausend Euro und werden von gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Genau diese Lücke zwischen medizinischem Wunsch und persönlicher Zahlungsfähigkeit macht Augenlasern zu einem Marktsegment, das eher bestimmte Zielgruppen erreicht als die breite Bevölkerung.
Technisch betrachtet geht es bei refraktiven Eingriffen um die Frage, wie stark die Fehlsichtigkeit das Alltagssehen dominiert und ob das optische System langfristig stabil genug korrigiert werden kann. Im Gespräch wird die Einordnung über den wirtschaftlichen Nutzen ergänzt: Fielmann stellt die teure Laserbehandlung ausdrücklich der preislich breiteren Option gegenüber, Brillen im eigenen Unternehmen zu erwerben. Für Entscheider im Handel und in der Augenheilkunde ist diese Gegenüberstellung spannend, weil sie zeigt, wie stark sich der Markt nicht nur über klinische Resultate definiert, sondern auch über die wahrgenommene Kosten-Nutzen-Balance und die Erwartung, dass Alternativen wie Brillen verfügbar bleiben.
Ein zweiter, inhaltlich wichtiger Punkt bleibt die Altersweitsichtigkeit: Selbst wenn eine Laseroperation die Kurz- oder ggf. Weitsichtigkeit reduziert, bleibt bei vielen Menschen die Frage des Nahsehens bestehen. Genau hier entsteht die Schnittstelle zwischen Medizintechnik und traditionellem Dienstleistungsmodell. Die Quelle hält fest, dass nach einer Laserbehandlung weiterhin Lesebrillen nötig sein können, was die anhaltende Relevanz der Augenoptik-Dienstleistungen unterstreicht. Aus Markt- und Betriebslogik folgt daraus: Selbst wenn Laserbehandlungen als zusätzlicher Kanal wachsen, verschwindet die Nachfrage nach Sehhilfen für andere Sehaufgaben typischerweise nicht, sondern verschiebt sich.
Gleichzeitig räumt Fielmann ein, dass Laser in bestimmten Konstellationen sinnvoll sein können, und nennt als Beispiel sehr starke Kurzsichtigkeit: Wer morgens mit minus acht Dioptrien aufsteht und die Brille sucht, könne durch eine Laseroperation einen Gewinn an Lebensqualität erwarten. Diese Formulierung ist zwar im Kern narrativ, sie verweist aber auf ein Kernthema der medizinischen Indikationsstellung: Die Entscheidung hängt nicht nur vom Wunsch nach weniger Sehhilfe ab, sondern von der Ausgangslage, der Stabilität der Fehlsichtigkeit und den zu erwartenden Ergebnissen. Für die Branche bedeutet das, dass ein erheblicher Teil der Nachfrage weiterhin entlang klarer medizinischer Kriterien läuft – und damit die Zahl der potenziellen Patientinnen und Patienten strukturell begrenzt.
Was die Marktgröße in Deutschland betrifft, nennt die Quelle eine belastbare, aber zugleich schwer greifbare Größenordnung. Schätzungen des Sprechers der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) zufolge finden jährlich zwischen 150.000 und 200.000 refraktive Eingriffe statt; die Erhebung basiert auf Informationen von Krankenhausabteilungen und Operationszentren, wobei ein Teil der Anbieter nicht antwortet. Genau diese Datenlage ist für Strategieplanung zentral: Wenn sich die tatsächliche Zahl und die Verteilung nach Anbietertypen nur indirekt ableiten lassen, müssen Unternehmen ihre Planungen konservativ annehmen und Szenarien über Auslastung, Aufklärungsquoten und Nachfragetrends fahren. Auch aus technologischer Perspektive ist das relevant, weil Kapazitäten – etwa OP-Zeit, Voruntersuchungen und Nachsorge – häufig die Engpässe darstellen, nicht allein die Verfügbarkeit der Laserplattform.
In der Gesamtschau interpretiert die Quelle das Geschäftsmodell von Fielmann als nicht signifikant beeinträchtigt durch die wachsende Nachfrage nach Augenlasern. Die Argumentationslinie ist dabei zweigleisig: Erstens bleibt das Brillensegment als stabile Einnahmebasis erhalten. Zweitens können Unternehmen trotz begrenzter Reichweite des Laser-Marktes in Innovationen und Expansion investieren. Für die Branche bedeutet das: Der Wettbewerb verläuft nicht zwangsläufig als Verdrängung des einen durch das andere, sondern eher als Parallelität von Kanälen. Augenlaser können Sehhilfen in einzelnen Sehbereichen ersetzen, während Augenoptik dauerhaft die Lücke schließt, die durch unterschiedliche Sehaufgaben über die Lebensspanne entsteht.
Für die nächsten Jahre ist daher weniger die reine Wachstumsfrage entscheidend, sondern wie sich der Mix zwischen medizinischem Eingriff, Brillenkorrektur und optischen Folgelösungen verändert. In der Praxis wirkt sich das auf Prozesse aus: Aufklärung, Bewertung der Eignung, Warte- und Nachsorgetermine sowie die koordinierte Empfehlung zwischen Augenärzten und Optikern gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig zeigt der Kostenfaktor, warum sich Augenlaser auch künftig voraussichtlich stärker als Nischenangebot für zahlungsfähigere Patientengruppen darstellen: Wenn die Hürde nicht nur medizinisch, sondern finanziell bleibt, bestimmt der private Markt den Takt. Damit wird aus einem einzelnen Interview eine belastbare Marktlogik: Medizintechnik schreitet zwar voran, aber der deutsche Alltag sieht weiterhin eine Kombination aus Innovation und klassischer Optik.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Augenlasern als Luxus: Fielmann-Chef ordnet den Markt ein" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Augenlasern als Luxus: Fielmann-Chef ordnet den Markt ein" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Augenlasern als Luxus: Fielmann-Chef ordnet den Markt ein« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!