VANCOUVER, KANADA / LONDON (IT BOLTWISE) – Antimony Resources hat weitere Analysedaten aus vier Bohrlöchern der Main Zone auf Bald Hill erhalten. Besonders auffällig ist BH-26-16 mit 13,0 % Antimon über 0,65 Meter und zugleich 2,2 g/t Gold. Über die gesamte mineralisierte Zone von 3,05 Metern melden die Unterlagen 3,29 % Sb sowie entsprechend hohe Goldwerte. Damit soll das laufende Bohrprogramm die Mineralisierung erweitern und Datenlücken in der Main Zone schließen.

Die neuen Laborergebnisse zu Bald Hill zeigen, wie zielgerichtet das laufende Bohrprogramm die Main Zone weiter erschließen will. Im Fokus stehen vier zusätzlich ausgewertete Bohrlöcher, die an bereits gemessene Abschnitte in der Main Zone anschließen sollen. Für die Bewertung der Ressourcenerweiterung ist dabei weniger der einzelne Bohrmeter entscheidend als das Zusammenspiel aus Gehalt und räumlicher Einbettung in das geologische Modell. Genau diese Klammer liefern die Meldedaten: Einerseits werden hochgradige Antimon- und Goldwerte in einzelnen Tiefenbereichen berichtet, andererseits wird mit einer zusammenhängenden mineralisierten Zone von mehreren Metern die Kontinuität adressiert.
Technisch beschrieben: Die Bohrarbeiten setzten die Main-Zone-Exploration über BH-26-07 sowie über die Löcher BH-26-16 und BH-26-18 fort. Im Datensatz wird außerdem erwähnt, dass BH-26-06 die Mineralisierung nicht durchteuft hat, was in der Praxis meist als Hinweis auf strukturelle Variation, eine lokal veränderte Geometrie oder eine Abweichung zwischen geologischer Erwartung und tatsächlicher Lagerstättenausprägung gelesen wird. Solche Null- bzw. Nicht-Treffer sind für Betreiber nicht nur „negative“ Ergebnisse, sondern helfen dabei, das Modelling enger zu ziehen. Gerade in Zonen, die laterale Heterogenität zeigen, kann die Kombination aus hochgradigen Einschlüssen und nicht erfolgreichen Durchstichen den nächsten Bohrzyklus messbar präziser machen.
Bei BH-26-16 werden die stärksten Werte herausgestellt: Von 305,8 bis 307,9 Meter wird ein hochgradiger Antimongehalt von 13,0 % Sb genannt, begleitet von 2,2 g/t Gold über die gleiche Mächtigkeit. Für Anleger und Projektteams ist diese Kopplung von Antimon und Gold deshalb relevant, weil sie die Aussicht unterstützt, dass es sich nicht nur um einen „Ausreißer“ handelt, sondern um eine geochemische Signatur, die sich in mehreren Proben wiederfindet. Über die gesamte mineralisierte Zone von 3,05 Metern werden in der Meldung dann breitere Durchschnittswerte von 3,29 % Sb angegeben, wieder mit entsprechendem Goldgehalt. Dieses Muster ist häufig ein Indikator für eine saubere geologische Zonierung, in der hochgradige Teilbereiche innerhalb einer insgesamt beachtlichen Mineralisierung liegen.
Auch die weiteren Bohrlöcher liefern verwertbare Ankerpunkte für das Zonenverständnis: Für BH-26-07 werden im gemeldeten Abschnitt 3,45 bis 3,20 Meter Werte um 3,20 % Sb genannt, während gleichzeitig Goldgehalte im zweistelligen g/t-Bereich nicht, aber in niedrigeren Größenordnungen berichtet werden. BH-26-18 zeigt dagegen eine andere Charakteristik, bei der ein Einschluss mit 94,0 bis 96,0 Metern angegeben ist und innerhalb eines insgesamt als mineralisiert bezeichneten Intervalls Antimon und Gold gemessen werden. Aus Sicht des Projektmanagements ist das wichtig, weil es die Frage beantwortet, ob die Main Zone gleichförmig mineralisiert ist oder ob einzelne Teilstrukturen unterschiedliche Grade, unterschiedliche Erzverteilung oder unterschiedliche Alterationen aufweisen. Solche Unterschiede entscheiden später mit darüber, wie eng die Abbau- und Aufbereitungsparameter entlang der Lagerstättenstatik kalibriert werden müssen.
Ein weiterer Punkt betrifft die Geometrie der Mächtigkeiten: Die Meldung stellt klar, dass es sich um durchteufte Mächtigkeiten handelt und die wahren Mächtigkeiten lediglich auf etwa 70 % bis 80 % dieser Längen geschätzt werden. In der Praxis bedeutet das, dass die tatsächliche Erzbreite oder -mächtigkeit im Raum nicht 1:1 mit der Bohrstrecke gleichgesetzt werden darf. Diese Korrektur ist entscheidend, weil sie direkt in die spätere Modellierung von Ressourcen, potenziellen Cut-off-Grades und der wirtschaftlichen Bewertung einfließt. Wer diese Umrechnung im Hinterkopf behält, kann die gemeldeten Intervalle sachgerechter einordnen: Die Pipeline von Daten geht hier vom Bohrlochabschnitt über die Probenanalyse hin zum geologischen Modell, und erst dort wird aus „durchteuft“ eine „geologisch wahre“ Mächtigkeit.
Markt- und Projektkontext: Antimony Resources positioniert sich damit in einem Segment, in dem sich Explorationsergebnisse kurzfristig auf Erwartungshaltungen auswirken können. Entscheidend ist jedoch, wie schnell aus Rohdaten belastbare Schlüsse über die Kontinuität der Main Zone gezogen werden. Derzeit beschreibt das Programm ausdrücklich das Ziel, die Mineralisierung zu erweitern und Datenlücken zu schließen. Gerade das Schließen von Datenlücken ist für spätere technische Schritte relevant, weil es die Unsicherheiten bei der Interpolation reduziert. Gleichzeitig bleibt in der Logik der Exploration ein Schritt offen: Aus den Gehalten müssen mittelfristig Bohrdichte, Modellgüte und eine konsistente geochemische Signatur so zusammenfinden, dass aus „guten Treffern“ eine robustere Ressourcengrundlage wird.
Für Unternehmen, die später in der Wertschöpfungskette auf verlässliche Rohstoffdaten angewiesen sind, lässt sich aus der Meldung eine klare operative Konsequenz ableiten: Die nächsten Bohrungen werden wahrscheinlich genau dort ansetzen, wo die Kombination aus hochgradigem Antimon- und Goldsignal in BH-26-16 eine besonders stabile geologische Interpretation nahelegt. Gleichzeitig macht der Hinweis, dass BH-26-06 die Mineralisierung nicht durchteuft hat, deutlich, dass einzelne Bohrpunkte nicht automatisch als „bestätigt“ gelten, sondern aktiv durch weitere Probendichte abgesichert werden müssen. In der Summe entsteht so ein typisches Explorationsbild: punktuell starke Einschlusswerte, dazu eine über mehrere Meter mineralisierte Zone und eine begleitende Modellkorrektur über die durchteufte Mächtigkeit. Wenn sich dieses Muster in den nächsten Bohrserien bestätigt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Main Zone nicht nur lokal, sondern strukturell durchgängig genug für die Projektplanung wird.
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