LONDON (IT BOLTWISE) – Der Mitgründer von Tether ordnet Bitcoin zunehmend als digitales Währungsmetall ein. Er verweist dabei auf eine Gold-Korrelation von 0,71 und argumentiert, dass der Markt damit gerade nicht wie eine klassische „Tech-Aktie“ reagiert. Gleichzeitig sieht er hinter dem Muster eine anhaltende Dollar-Entwertung durch Staatsausgaben. Für Anleger wird damit vor allem die Frage relevant, wie robust die Korrelation auch unter wechselnden Liquiditätsbedingungen bleibt.

Wer Bitcoin nur als Hochrisiko-Wette auf Tech-Momentum interpretiert, bekommt gerade Gegenargumente aus der Krypto-Szene. In der aktuellen Debatte verweist Quigley auf eine deutlich gestiegene Korrelation von Bitcoin zu Gold: Die Gold-Korrelation wird mit 0,71 beziffert. Damit rückt Bitcoin in seiner Darstellung näher an die Rolle eines Währungsmetalls als an die eines wachstumsgetriebenen Aktien-Proxy. Entscheidend ist dabei nicht nur die Zahl selbst, sondern die Interpretation des Signals: Eine hohe Gleichbewegung mit Gold soll laut Quigley stärker für „Währungsmetall“-Charakter sprechen als für ein reines „Tech“-Narrativ.
Die Zahl 0,71 wirkt in einer solchen Argumentation wie ein Kompass, weil Korrelationen in der Praxis häufig zwischen Regimen wechseln. In der Geldanlage bedeutet das: Es reicht nicht, dass Bitcoin „irgendwann mal“ Gold ähnelt; relevant ist, ob die statistische Kopplung zu einem bestimmten Zeitpunkt hoch bleibt oder wieder zerfällt. Quigleys Argumentationslinie setzt genau dort an. Die Gold-Korrelation auf 0,71 wird als Niveau beschrieben, das „nachdrücklich“ auf eine Währungsmetall-Eigenschaft hindeutet, und nicht auf die übliche Gleichrichtung mit Technologiewerten. Außerdem wird der Anstieg seit Juni quantifiziert: Um 35 % sei die Gold-Korrelation gewachsen. In der Logik des Beitrags passt das als Beleg stärker zu einer Verschiebung in den Treibern als zu bloßen Schlagzeilen-Effekten.
Unter der Oberfläche geht es damit um die Frage, welche makroökonomischen Kräfte Bitcoin aktuell dominieren. Quigley stellt den Zusammenhang zur Dollar-Debatte her: Der Markt preise weiterhin die Entwertung des Dollars ein, weil Washingtons Suche nach Staatsausgaben laut Text fortbestehe. In dieser Sichtweise funktioniert Bitcoin als Ausstiegsmöglichkeit aus einem Fiat-Regime, nicht als passives Anhängsel anderer Risikoklassen. Der Kern ist dabei die Kombination aus Liquidität und Zugänglichkeit: Bitcoin wird als „liquideste“ und „grenzenloseste“ Alternative beschrieben, während die klassische Währungsordnung sowohl gedruckt als auch politischen Eingriffen unterworfen sein kann. Für viele Anleger ist genau diese Eigenschaft historisch ein Grund gewesen, digitale Assets in den Bereich „Wertaufbewahrung“ zu ziehen – und nicht allein in spekulative Handelsstrategien.
Zusätzlich verschiebt der Text die Aufmerksamkeit weg von kurzfristigen Event-Treibern wie ETF-Zuflüssen oder Zinserwartungen. Der Beitrag behauptet, dass der einzelne Korrelation-Datenpunkt den Anstieg um 35 % seit Juni weitaus besser erkläre als jede Schlagzeile zu ETF-Strömen. Gleichzeitig wird Kritik an einer gängigen Medienrahmung geäußert: Die Bewegung werde weiterhin als „Risk-On-Stimmung“ beschrieben, was laut Quigley veraltet sei. Seine Gegenposition lautet: Der Handel sei eher ein „Risk-Off“-Trade gegen Fiat-Geld. Solche Begriffe sind natürlich vereinfachend, liefern aber in der Kommunikation eine klare Botschaft: Wenn Kapital nicht in „Risk-On“-Sektoren, sondern aus der Währungsordnung heraus rotiert, dann verändern sich typischerweise auch Korrelationen zu klassischen Absicherungsassets wie Gold.
Für die Marktmechanik bedeutet ein Gold-nahes Korrelationsergebnis zunächst vor allem eines: Bitcoin verhält sich in der beobachteten Zeitphase wie ein Bestandteil derselben Makro-Erzählung, die auch Gold bewegt. Gold reagiert bekanntermaßen auf Realzins-Erwartungen, Inflationserwartungen und Unsicherheiten über die Stabilität des Währungssystems. Wenn Bitcoin in diesem Zeitraum eine hohe Kopplung zeigt, liegt das in der Praxis nahe, etwa über Erwartungs- und Liquiditätskanäle: Anleger suchen bei einer wahrgenommenen Abwertung des Dollars nach einem Asset, das nicht denselben politischen und monetären Mechanismen unterliegt. Quigleys „Exit-Liquidität“-Formulierung zielt darauf ab, dass sich Kapitalflüsse nicht unbedingt in einzelnen, spektakulären Momenten ausdrücken, sondern sich über längere Phasen in Korrelationen und Preiszusammenhängen niederschlagen.
Was das für Unternehmen, Vermögensverwalter und Treasury-Teams konkret heißt, hängt davon ab, wie sie Korrelationen in Prozesse übersetzen. Ein Wert wie 0,71 ist kein Garant für künftige Performance, aber er kann das Risikomodell beeinflussen: Wer Bitcoin im Portfolio bisher eher als eigenständige Spekulation behandelt hat, müsste bei einer anhaltenden Kopplung zu Gold die Diversifikationseigenschaften neu bewerten. Ebenso relevant wird die Umsetzung in der Praxis: Viele Organisationen prüfen Korrelationen zusammen mit Volatilität, Drawdown-Profil und Liquiditätsannahmen. Wenn Bitcoin plötzlich stärker „absicherungsähnlich“ korreliert, kann das die Entscheidungslogik für Allokationsgrößen und Rebalancing-Frequenzen verändern. Allerdings bleibt die zentrale Frage, wie robust das Signal in Phasen bleibt, in denen beispielsweise Risk Assets generell entkoppeln oder regulatorische Rahmenbedingungen neue Marktmechanismen auslösen.
Auch der Hinweis auf „jede neue Regulierung“ oder „jeden Steuergriff“ spielt in die gleiche Richtung: Er beschreibt einen potenziellen Verstärker-Mechanismus, bei dem mehr Druck im Fiat-System Kapital in denjenigen Bereich schiebt, der sich der beschriebenen Einflussnahme möglichst entzieht. Der Beitrag geht dabei so weit, die Annahme aufzustellen, dass der Handel sich „beschleunigen“ werde, sobald mehr Regierungen denselben inflationären Kurs kopieren. Ob sich daraus tatsächlich eine dauerhaft stabile Korrelation ableiten lässt, ist eine offene Frage, denn Korrelationen sind statistisch abhängig von Zeitfenstern und von der Zusammensetzung der Marktteilnehmer. Für Anleger und Analysten wird deshalb der nächste Schritt weniger ein „Entweder-oder“-Narrativ sein, sondern das konkrete Monitoring: Welche Teile der Gold-Bewegung werden von Bitcoin mitgezogen, und wann trennt sich die Kopplung wieder?
Unabhängig davon liefert der Text eine klare, handfeste Forschungsfrage für den Markt: Wenn Bitcoin als „Gold 2.0“ gelesen wird, dann sollte sich das nicht nur in Schlagworten zeigen, sondern in messbaren Mustern. Die Gold-Korrelation von 0,71 und der angegebene 35-%-Anstieg seit Juni sind dabei die beiden Ankerpunkte der Argumentation. Für Unternehmen, die mit digitalen Assets arbeiten oder sie als Hedge- oder Reserve-Option betrachten, verschiebt sich damit die Diskussion von „Geht das?“ zu „Wann wirkt es, wie und in welchem Risikokontext?“. Denn die entscheidende Informationsquelle bleibt in diesem Ansatz nicht eine einzelne Nachricht, sondern die fortlaufende Datenlage, die zeigt, ob Bitcoin tatsächlich zunehmend die Rolle übernimmt, die der Markt sonst Gold zuschreibt.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Bitcoin wird laut Quigley „Gold 2.0“: Korrelation steigt auf 0,71" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Bitcoin wird laut Quigley „Gold 2.0“: Korrelation steigt auf 0,71" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Bitcoin wird laut Quigley „Gold 2.0“: Korrelation steigt auf 0,71« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!