QUEBEC / LONDON (IT BOLTWISE) – In Quebec sprach ein Militärexperte darüber, warum Streitkräfte Erfahrungen aus Ukraine und Nahost nicht einfach übernehmen können. Er zeichnet ein Muster auf, bei dem mangelnde Vorbereitung, zu wenig Taktik-Training und starre Strukturen frühe Niederlagen wahrscheinlicher machen. Als Gegenmodell beschreibt er den Umbau hin zu mehr Autonomie, KI-gestützter Unterstützung und schneller Anpassung. Besonders auffällig ist dabei, wie stark Drohnen- und KI-Programme als Lern- und Produktionsmotor in neu aufgestellte Einheiten wirken.

Von Ukraine- und Nahost-Lektionen zu KI-gestützter Kampffähigkeit
Von Ukraine- und Nahost-Lektionen zu KI-gestützter Kampffähigkeit (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Wer aus fremden Kriegen lernen will, muss gleichzeitig zwei Hürden nehmen: erstens die Übertragbarkeit einzelner Erfahrungen zu prüfen, und zweitens die eigene Organisation so vorzubereiten, dass sich die Erkenntnisse in Gefechtsrealität auch wirklich ausspielen lassen. Genau darauf zielt die Argumentation, die bei einem kanadischen Armeeseminar in Quebec aufgegriffen wurde: Die Lektionen aus Ukraine und Nahost seien zwar hochvoluminös, aber sie ließen sich nicht wie Baupläne kopieren. Stattdessen brauche es „Übersetzungsarbeit“ entlang von Geografie, Kultur, politischer Lage und Bündnissen, damit aus Beobachtung Handlung wird. Sonst droht das gleiche Grundproblem wie in historischen Beispielen: Man bezahlt den Preis in Blut und Ressourcen, obwohl die geistige und organisatorische Vorbereitung auf das, was im ersten Kriegsabschnitt kommt, fehlt.

Für die Preisfrage liefert der Text zwei historische Konturen. Im Jahr 1916 attackierte die australische 5. Division bei Fromelles eine deutsche Stellungenlinie mit einem ersten großen Gefecht an der Westfront und erlitt in einer Nacht über 5.500 Verluste, dazu kamen 470 Gefangene. Das Beispiel steht als Mahnung dafür, dass militärische Institutionen ohne intellektuelle Vorbereitung in eine Art „Schockphase“ geraten: Taktiken, die vorher im Kopf oder auf Papier plausibel wirkten, passen dann nicht mehr zu dem, was das Gefecht tatsächlich auslöst. Diese Logik wird in den aktuellen Kontext übertragen: Ob Streitkräfte den hohen Preis erneut zahlen oder vorher so viel lernen, dass sich Einsatzstile und Ausbildung an den realen Charakter des Krieges angleichen, hängt von der Fähigkeit ab, aus frühen Indikatoren Konsequenzen zu ziehen.

Die Gegenwartsdiagnose wird dann über drei konkrete Episoden strukturiert, bei denen jeweils ein „Fehlmuster“ sichtbar wird. Für die russische Großoperation gegen Kiew im Februar 2022 wird beschrieben, dass begrenzte taktische Vorbereitung fehlte, die eingesetzten Bataillonskampfgruppen personell zu dünn und für die 2022 vorherrschende Art des Krieges unpassend waren, während Logistik eher für Aufmärsche als für eine großflächige Offensive ausgelegt schien. Darüber hinaus wird die Rolle zentralisierter Kommandostrukturen betont: Wenn Initiativen vor Ort wenig Raum haben, kippt die Handlungsfähigkeit bei unerwarteten Entwicklungen schnell weg. Gleichzeitig wird herausgestellt, dass die ukrainische Seite kreativer agierte und schneller adaptierte, etwa durch Drohnen, Hinterhalte und das gezielte Überfluten großer Bereiche nördlich von Kiew.

Bei der gescheiterten ukrainischen Gegenoffensive 2023 wird das Versagen als anders gelagert, aber verwandt beschrieben. Der Kern liegt laut Darstellung in einem unzureichenden Vorteil bei Feuerwirkung („fires“), was besonders dann schwer wiegt, wenn die eigenen Kräfte in tief gestaffelte Verteidigungszonen hineinbrechen sollen, die durch starke Punkte, Minenfelder und ein verknüpftes System aus Aufklärung sowie Drohnen-unterstützter „Recon-Strike“-Fähigkeit geprägt sind. Dazu kommt ein Ausbildungs- und Skalierungsproblem: Ukrainische Brigaden seien vor allem für kleine, untere Einheiten (kleinere Kompanie-Aktionen) trainiert worden und konnten die dafür nötige Größenordnung auf Brigadeebene nicht ausreichend hochziehen. Zusätzlich wird ein Spannungsfeld zwischen politischem Anspruch und militärischer Leistungsfähigkeit als Faktor genannt, bei dem fehlende Überraschung und mangelnde passende Kapazität am Ende zur Ablösung auf der höchsten Führungsebene beitrugen.

Ein weiteres Bild zeigt der Text am 7. Oktober 2023 mit einem anderen „Signaturmuster“. Hier geht es weniger um klassische Trainingslücken als um organisatorische Selbstgewissheit: Komplazenz, fehlende Demut gegenüber Intention und Leistungsfähigkeit der Hamas sowie die Weigerung, eine verfestigte politische Annahme zu hinterfragen, dass die Organisation vor allem wirtschaftliche Entwicklung statt Konflikt bevorzuge. Auch der Informationsmix wird problematisiert: Eine Überbetonung von Distanzaufklärung habe wenig menschliche Aufklärung im Gazastreifen übriggelassen, die früh hätte erkennen können, was konkret geplant war. Der Artikel verknüpft das als militärischen Fehlschlag mit dem späteren Bruch im zivil-militärischen Vertrauen – ein Hinweis darauf, dass bei solchen Ereignissen die Wirkung nicht nur taktisch, sondern auch gesellschaftlich in den Sicherheitsapparat zurückschlägt.

Im Kontrast dazu setzt der Text einen ermutigenderen Befund der letzten fünf Jahre: Einige Veränderungen hätten in Streitkräften stattgefunden, besonders dort, wo tatsächlich Krieg geführt wird, aber zunehmend auch darüber hinaus. Zentral seien drei miteinander verknüpfte Phänomene, die als „Big Three A’s“ bezeichnet werden: Autonomie, KI (Künstliche Intelligenz) und Anpassungsfähigkeit. An der ukrainischen Seite wird das mit einer konkreten Organisationsentwicklung gekoppelt: Die Unmanned Systems Forces wurden 2024 per Präsidialdekret gegründet und hätten sich über das ursprüngliche Mandat hinaus zu einem nationalen Motor für die Erzeugung von Drohnenkampfkräften entwickelt. Dazu gehöre nicht nur der Aufbau und die Skalierung, sondern auch ein Ausbildungs- und Zielsystem, bei dem pro Einheit Outputvorgaben modelliert wurden – etwa das Ziel, ungefähr zehn bestätigte Angriffe pro Monat anzustreben. Entscheidend ist dabei weniger die Zahl an sich als die Logik: Feedbackschleifen werden in Trainings- und Einsatzstrukturen überführt, statt Erkenntnisse in Berichten „liegen zu lassen“.

Technisch und organisatorisch wird diese Linie anschließend mit einem KI-Programm verknüpft, das über das Ministerium für digitale Transformation gesteuert wird. Priorisiert wird KI für Drohnen, für Desinformation, für Logistik sowie für die Detektion von Minen. Damit beschreibt der Text einen Mechanismus, der für moderne Institutionen besonders relevant ist: KI ist nicht nur ein Software-„Feature“, sondern ein Beschleuniger für Lernzyklen. Wenn KI in Sensordaten, Planungsprozesse und operative Entscheidungen eingreift, müssen Kommandostrukturen gleichzeitig so gestaltet sein, dass Autonomie tatsächlich genutzt werden kann. Genau diese Kopplung – mehr Entscheidungs- und Handlungsraum, KI-gestützte Aufklärung und Prozessunterstützung sowie ein Betrieb, der Anpassungen schnell in Ausbildung und Einsatz zurückspielt – soll verhindern, dass die Organisation erneut zur nächsten Fallstudie eines strategischen oder operativen Scheiterns wird.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - Von Ukraine- und Nahost-Lektionen zu KI-gestützter Kampffähigkeit - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "Von Ukraine- und Nahost-Lektionen zu KI-gestützter Kampffähigkeit".
Stichwörter AI Artificial Intelligence Autonomie Digital Transformation Drohnen KI Künstliche Intelligenz Lernzyklus Logistik Mick Ryan Militärische Institutionen Militärtechnik Minenerkennung Sicherheitssysteme Verteidigungsindustrie Verteidigungstechnologie
Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!

Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Von Ukraine- und Nahost-Lektionen zu KI-gestützter Kampffähigkeit" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Von Ukraine- und Nahost-Lektionen zu KI-gestützter Kampffähigkeit" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Von Ukraine- und Nahost-Lektionen zu KI-gestützter Kampffähigkeit« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    699 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Jobs