LONDON (IT BOLTWISE) – Ein kompakter USB-C-Hub von Ugreen ist aktuell für 12,97 Euro im Angebot und soll vor allem das klassische Laptop-Problem „zu wenige Anschlüsse“ entschärfen. Er erweitert das Gerät um mehrere Ports, inklusive HDMI für einen externen Monitor. Besonders im Homeoffice oder unterwegs soll das gleichzeitige Nutzen von Peripherie und das Laden über USB-C ohne ständiges Umstecken funktionieren. Entscheidend ist aber auch: Ein Ethernet-Port fehlt, und nicht alle USB-C-Buchsen bieten dieselben Fähigkeiten.

Wer am Laptop regelmäßig zwischen Meeting, Datenübertragung und „schnell noch ein Screenshot“ wechselt, kennt den Engpass: Eine Dockingstation ist oft zu groß, ein USB-Hub ist zu selten die richtige Kombination. Genau an dieser Stelle setzt der aktuell beworbene Ugreen-Revodok-Pro-USB-C-Hub an, der laut Preis-Check derzeit für 12,97 Euro angeboten wird. Im Verlauf wird er im Text als Produkt beschrieben, dessen Preis zwischen 12,97 Euro und 16,99 Euro schwankt; in diesem Jahr tauchte er zudem mehrfach bei 13,99 Euro auf. Für Käufer ist das praktisch, weil ein Hub im Alltag häufig „einmal kaufen, Jahre nutzen“ bedeutet und deshalb die reine Preisdifferenz zu einem Standardpreis spürbar wird.
Technisch betrachtet geht es weniger um „mehr Anschlüsse“ im abstrakten Sinn, sondern um die konkrete Port-Aufteilung. Der Hub soll Maus, Tastatur, externe Festplatte oder auch einen Monitor parallel ermöglichen, ohne dass man jedes Mal umstecken muss. Bei der Datenübertragung wird eine hohe Bandbreite adressiert: Die vier Datenanschlüsse übertragen laut Herstellerangaben bis zu zehn Gigabit pro Sekunde. Damit lassen sich große Dateien wie Videomaterial oder ganze Projektordner bei Bedarf schneller vom Wechselmedium auf den Rechner bringen, was vor allem bei häufigen Transfers spürbar ist. Dazu kommt ein HDMI-Anschluss für Bildschirme oder Präsentationen, der laut Beschreibung eine Darstellung in hoher Auflösung ermöglicht, sodass Inhalte für Streamings oder Meetings ohne Umweg auf dem externen Monitor erscheinen.
Ein weiterer Punkt ist das Zusammenspiel aus USB-C und Stromversorgung. Über den USB-C-Anschluss mit Ladefunktion soll das Quellgerät gleichzeitig mit Strom versorgt werden, während Peripherie und ggf. Monitor genutzt werden. Der Text verweist dabei auf Herstellerangaben, wonach auch leistungsstärkere Geräte während des Betriebs zuverlässig geladen werden. Für viele Nutzer ist das der Kernvorteil gegenüber „reinen“ USB-Dongles, die zwar Daten liefern, aber das Ladegerät nach wie vor separat benötigen. Im Alltag reduziert das die Kabelkette am Schreibtisch oder im Rucksack: Ein einzelner Hub kann dann als zentraler Knoten dienen, statt dass man für jede Aktion die Energieversorgung neu arrangieren muss.
So sinnvoll die Funktion „alles in einem“ im Alltag ist, so klar werden die Grenzen im Kleingedruckten. Der Hub besitzt keinen Ethernet-Port; wer im Homeoffice auf eine stabile Kabelverbindung angewiesen ist, muss dafür entweder einen zusätzlichen Adapter einplanen oder auf eine bestehende Netzwerklösung zurückgreifen. Dazu kommt eine wichtige Einschränkung bei den USB-C-Buchsen: Die beiden USB-C-Datenanschlüsse sollen weder Videoausgabe noch Ladefunktion unterstützen. Das heißt im Umkehrschluss: Wer an diesen Buchsen zwei Funktionen gleichzeitig erwartet – etwa einen zweiten Bildschirm oder ein Ladekabel – wird enttäuscht. Genau solche Details entscheiden darüber, ob ein Hub „passt“, oder ob er im Betrieb schnell zur Fehlerquelle wird, weil man die technischen Fähigkeiten einzelner Ports überschätzt.
Preislich und vom Use-Case her richtet sich der Ugreen-Hub daher vor allem an Käufer, die bewusst mit einem bestimmten Setup arbeiten: einem Laptop oder Tablet, das bereits USB-C für den Anschluss von Peripherie nutzt, plus Bedarf an HDMI und an schnelleren Datenübertragungen. Der Text nennt zudem die kompakte Bauform als Vorteil: Mit rund 68 Gramm und einem schlanken Gehäuse soll sich der Hub problemlos in jede Tasche stecken lassen. Das ist für Pendler oder für alle relevant, die nicht dauerhaft am selben Arbeitsplatz stehen. Wer dagegen mehrere Videoausgänge, Netzwerk per Kabel oder Kartenleser erwartet, sucht besser nach Alternativen, denn der Funktionsumfang bleibt hier bewusst auf einen engeren Alltag zugeschnitten.
Als Vergleich nennt der Text zwei konkrete Alternativen aus dem gleichen Marktsegment, mit deutlich anderer Zielrichtung. Der Anker-7-in-1-USB-C-Hub richtet sich demnach auch an Nutzer, die zusätzlich Kartenleser benötigen: Neben HDMI (mit 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde) und USB-A-Ports bietet er SD- und microSD-Steckplätze. Außerdem wird eine Ladeleistung bis zu 85 Watt erwähnt und eine Datenübertragung bis zu fünf Gigabit pro Sekunde, was langsamer als beim Ugreen-Ansatz ausfällt, für viele Alltagsaufgaben aber dennoch ausreichend sein kann. Noch breiter positioniert sich die Anker-565-Dockingstation als 11-in-1-Modell: Sie soll HDMI sowie DisplayPort für bis zu zwei externe Bildschirme, einen Netzwerkanschluss für stabiles Internet per Kabel sowie mehrere USB-A-Ports, einen USB-C-Datenanschluss und sogar einen Kopfhöreranschluss abdecken. Damit wird deutlich, wie unterschiedlich die Erwartungen sein müssen: Ein kleiner Hub spart Platz, eine Dockingstation reduziert dagegen den Aufwand für „Sonderfälle“ wie Netzwerk, zweite Anzeige oder Kartenlese-Funktion.
Für die Kaufentscheidung lohnt sich deshalb ein kurzer Abgleich mit dem eigenen Workflow. Wenn Sie aktuell oft Kabel im laufenden Betrieb wechseln oder mehrere Geräte gleichzeitig anstecken möchten, bietet der Ugreen-Ansatz mit HDMI, schnellen Datenanschlüssen und Ladefunktion einen klaren Mehrwert – gerade dann, wenn Sie Mobilität über maximale Anschlussvielfalt stellen. Fehlt Ihnen hingegen Ethernet, brauchen Sie mehrere Videoausgänge oder sind Kartenleser regelmäßig im Einsatz, verschiebt sich der wirtschaftliche Nutzen oft zugunsten einer größeren Dockinglösung. Unterm Strich zeigt der Deal vor allem eines: Bei USB-C-Hubs entscheidet nicht nur der Preis, sondern die Port-Architektur. Wer die Einschränkungen bei den USB-C-Datenanschlüssen ernst nimmt und den Ethernet-Teil einkalkuliert, kann mit einem kompakten Hub wie diesem die „tägliche Reibung“ spürbar reduzieren – und genau das macht den Preis von 12,97 Euro in Relation zum Normalpreis aus Sicht vieler Käufer zu einem relevanten Argument.
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