LONDON (IT BOLTWISE) – Blizzard veröffentlicht am 15. September die „Diablo IV: Age of Hatred Collection“ für Switch 2. Die Edition bündelt das Diablo-IV-Grundspiel sowie „Vessel of Hatred“ und „Lord of Hatred“ direkt ab dem Start. Käufer erhalten zudem sofortigen Zugriff auf den Spiritborn und können in Nahantu sowie später in den Isles of Skovos spielen. Die Preisangaben liegen bei 69,99 US-Dollar, 62,99 britischen Pfund oder 69,99 Euro.

Mit der „Diablo IV: Age of Hatred Collection“ greift Blizzard das strategische Thema „Alles auf einen Schlag“ im Konsolenmarkt auf: Statt Erweiterungen separat nachzuladen, bündelt die Switch-2-Version das Grundspiel und beide „Hatred“-Zusätze unmittelbar in einem Paket. Der Release-Termin fällt dabei auf den 15. September, und damit in einen Zeitraum, in dem viele Spieler typischerweise gezielt neue Spiele für lange Sessions planen. Entscheidend ist außerdem die klare Kaufbarriere: Laut Ankündigung kostet die Collection 69,99 US-Dollar beziehungsweise £62,99 und 69,99 Euro – mit dem Versprechen, dass der Einstieg in die Kampagne ohne zusätzliche Ticket-Schritte funktioniert.
Die technische und spielerische Grundlage bleibt Diablo IV als Action-Rollenspiel mit Fokus auf prozedural motivierten Endgame-Abläufen und einem Charakteraufbau, der auf wiederholtes Optimieren ausgelegt ist. Spieler bekommen laut Beschreibung die „complete Diablo IV Age of Hatred story“-Erzählung über mehrere Kampagnen hinweg, inklusive sofort freigeschaltetem Zugriff auf das Grundspiel, „Vessel of Hatred“ und „Lord of Hatred“. Für den Einstieg bedeutet das konkret: Das Paket ist nicht nur ein Story-Upgrade, sondern stellt auch die Weichen für den späteren Fortschritt – besonders, weil zusätzlich ein Quereinstieg in die Zeit nach der Expansion angeboten wird.
Auch die Klassenebene wird in der Collection als Kernargument hervorgehoben. Blizzard nennt acht unterschiedliche Klassen und erweitert das Portfolio um den Paladin und den Warlock. Darüber hinaus wird für Nutzer der Switch-2-Edition „instant access“ zu „Vessel of Hatred“ mit dem Spiritborn betont: Wer sofort in die neue Klasse geht, kann dann die Region Nahantu erkunden und die Reise später in die Isles of Skovos ausweiten. Diese Aufteilung zwischen zwei geografischen Abschnitten ist für Spieler relevant, die ihre Build-Strategie möglichst früh testen wollen, denn sie bestimmt, welche Fertigkeiten und Item-Setups in den jeweiligen Kampagnenphasen effektiv anwendbar sind.
Story-seitig arbeitet Diablo IV in der Collection mit einem klaren Bogen um Mephisto und die Prime Evil of Hatred. Die Ankündigung positioniert die Kampagne als dunkle Fantasy-Erzählung, in der sich die Verderbnis über Sanctuary ausbreitet und zudem „unlikely heroes“ gegen alte Feinde antreten. Für die praktische Spielmotivation ist das mehr als reines Setting: Gerade in Diablo-typischen Endgame-Umgebungen wirken sich die frühen Entscheidungen in Questlinien und der Umgang mit Fraktionen auf die Art aus, wie Spieler ihre Progression strukturieren. Hinzu kommt der Hinweis auf Plattform-übergreifende Spielbarkeit: Laut Beschreibung umfasst die Edition „full cross-progression and cross-play“, was gerade für Haushalte mit unterschiedlichen Geräten (Handheld und stationär) die Wechselkosten senkt.
Wer direkt mit der Collection startet, bekommt außerdem vordefinierte Komfortwerte mitgeliefert. Laut Ankündigung startet die Reise mit 14 Character Slots und 7 Stash Tabs. Das ist nicht nur ein Bequemlichkeitsdetail, sondern beeinflusst unmittelbar, wie schnell Spieler alternative Klassenwege oder Build-Experimente anlegen können, ohne sofort in Speicherlimits zu laufen. Dazu kommt: Zusätzlich sollen sofort drei Decor Items im World-of-Warcraft-Universum freigeschaltet sein. Solche Cross-Game-Boni sind in Blizzards Ökosystem ein bewährtes Mittel, um Konsolen-Editionen auch für bestehende Nutzer attraktiv zu machen.
Marktseitig ist der Switch-2-Launch vor allem als Signal zu lesen, dass Blizzard weiterhin in eine konsolenorientierte Vertriebs- und Update-Strategie investiert. Die Collection-Logik zielt dabei weniger auf „spätes Nachrüsten“ als auf den sofortigen Einstieg in die zusammenhängende Saga, was den Einstieg für neue Spieler reduziert, die sonst den Stapel an Erweiterungskomponenten vor dem ersten Build-Test hätten abarbeiten müssen. Für bestehende Spieler ist der Reiz vor allem die Kombination aus sofortiger Klassenfreiheit (inklusive Spiritborn) und plattformübergreifender Synchronisierung, weil sie die typischen „Kosten“ eines Gerätewechsels – vom erneuten Aufleveln bis zur getrennten Fortschrittsführung – deutlich senken kann.
Technisch betrachtet bleibt der Kern jedoch derselbe: Diablo IV lebt davon, dass Kampagnen, Klassenmechaniken und ein Endgame-Loopsystem ineinandergreifen. Indem die Collection sowohl die neuen Regionen (Nahantu, Isles of Skovos) als auch zentrale Figurenstränge (u. a. Lilith’s cultists sowie Mephisto’s zealots) direkt adressiert, wird die Erweiterungstiefe nicht als Zusatzschicht verkauft, sondern als integraler Bestandteil der „kompletten“ Spielgeschichte. Für Spieler bedeutet das am 15. September vor allem eine klare Entscheidungsmöglichkeit: entweder sofort mit allen Hatred-Inhalten einsteigen und Builds über Klassen hinweg vergleichen, oder – falls man bereits unterwegs ist – die Fortschritts- und Cross-Play-Funktion als Brücke zwischen Geräten nutzen.
Die Age-of-Hatred-Collection dürfte damit insbesondere diejenigen ansprechen, die Diablo IV als „Session-first“-Spiel betrachten: Starten, wechseln, umbauen, weiterziehen. Für das Ökosystem ist relevant, dass die Collection nicht nur Inhalte bündelt, sondern auch den Einstieg in neue Klassen und Regionen zeitlich zusammenzieht. Genau diese Verdichtung reduziert Reibungsverluste und macht aus einer Reihe von Releases eine konsistente, sofort spielbare Erfahrung – ein Ansatz, der im Action-RPG-Genre besonders dann wirkt, wenn Spieler ohnehin in großen Kampagnenblöcken und im Endgame-Building investieren.
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