LONDON (IT BOLTWISE) – Bitcoin Core 32 geht in die finale Testphase: Der erste Release-Kandidat ist laut Projektplan am 14. September gelaufen, die Fertigstellung ist für den 10. Oktober vorgesehen. Die Neuerungen zielen auf schnellere und präzisere Gebührenabschätzungen, mehr Parallelität beim Block-Processing und eine stärkere Standardnutzung von PSBT Version 2 in Wallet-Kommandos. Zusätzlich schließen Entwickler eine Sicherheitslücke zur Kommande-Ausführung über speziell benannte Wallets und beheben eine Speicherfalle im neuen Webserver, bevor der stabile Release erscheint.

Mit Bitcoin Core 32 steht ein Paket an Änderungen in den Startlöchern, das sich weniger durch neue Bitcoin-Konsensregeln auszeichnet als durch praktische Verbesserungen im Betrieb eines Knotens. Version 32 geht laut Projektplan in die finale Testphase, beginnend mit dem ersten Release-Kandidaten am 14. September; das fertige Release soll am 10. Oktober folgen. Entscheidend ist dabei: Die Software bleibt weiterhin das Referenzwerkzeug, mit dem eine einzelne Instanz Transaktionen und Blöcke eigenständig gegen die Regeln des Bitcoin-Netzwerks prüfen kann – ohne auf externe Dienste angewiesen zu sein.
Der größte Bedienungseffekt für Anwender steckt in der Gebührenlogik. Bisher schätzt Bitcoin Core die nötige Zahlung vor allem anhand von Gebühren ab, die Transaktionen in vorherigen Blöcken tatsächlich mitgebracht haben. Bitcoin Core 32 führt dafür einen zweiten Schätzer ein, der stattdessen Transaktionen betrachtet, die aktuell noch auf die Bestätigung warten. Danach vergleicht die Software beide Schätzwerte und kann in geeigneten Netzwerkzuständen die niedrigere Gebühr empfehlen. In der Praxis ist das vor allem dann relevant, wenn sich die Auslastung wieder entspannt: Die Schätzwerte sollen schneller nach unten „nachziehen“, statt noch eine Weile die teureren Transaktionen aus früheren Engpässen abzubilden.
Daneben werden auch die internen Pfade zur Verarbeitung von Blöcken beschleunigt. Knoten können künftig Transaktionsdaten aus ihren eigenen Datenbanken über mehrere Verarbeitungsthreads parallel abrufen, während sie Blöcke validieren. Bitcoin Core 32 nutzt hierfür standardmäßig acht Threads, was die Wartezeit reduziert, wenn ein Knoten gerade dabei ist, in einem „Catch-up“-Szenario Daten nachzuladen und dabei häufig auf Informationen von der Festplatte angewiesen ist. Das ist weniger ein kosmetischer Performance-Tweak als eine Maßnahme, die bei der Synchronisierung und beim nachträglichen Einspielen von Historie spürbar Zeit spart – insbesondere für Betreiber, die ihre Infrastruktur eng dimensionieren.
Auf der Sicherheitsseite adressiert das Update zwei konkrete Schwachstellenbilder. Zum einen handelt es sich um einen Fehler, der seit Bitcoin Core 24 auf Nicht-Windows-Systemen existierte: Wenn ein authentifizierter Nutzer mit der Berechtigung zum Erstellen von Wallets eine Wallet so benannte, dass der Name unter bestimmten Bedingungen als Befehlsbestandteil interpretiert wurde, konnten Kommandos auf dem Rechner ausgeführt werden, der den Knoten hostet. Der Angriff erforderte, dass der Operator die Funktion „walletnotify“ aktiviert hatte, die bei Wallet-Transaktionen automatisch ein konfiguriertes Kommando ausführt. In Bitcoin Core 32 werden Walletnamen deshalb als reiner Klartext behandelt; die Software erlaubt keine Teilinterpretation des Namens mehr als auszuführende Befehle.
Zum anderen ersetzt Bitcoin Core 32 den bisherigen Webserver durch eine neue Implementierung, die Anfragen anderer Anwendungen an einen Knoten bedient. In diesem Zusammenhang fand eine Prüfung der neuen Komponente Hinweise auf ein Speicherproblem: Der Server konnte weiterhin Daten von einem Client annehmen, während er noch an einer älteren Anfrage arbeitete, sodass sich eingehende Daten schneller im Speicher aufbauten, als die Verarbeitung Schritt hielt. Das resultiert in einem Muster, das sich als Speicher-„Exhaustion“ beschreiben lässt: Mit genügend anhaltender Belastung kann der Speicherverbrauch so stark steigen, dass ein Knoten instabil wird. Wichtig fürs Timing: Der problematische Webserver tauchte nicht in einem stabilen Release auf; die Schwäche wurde offenbar vor dem Versand von Version 32 in die stabile Linie entdeckt. Tests zeigten zudem, dass sich der Effekt auf die REST-Schnittstelle ausweiten kann, die ohne Login-Absicherung genutzt werden kann.
Auch die Wallet-Integration bekommt eine klare Richtung: Mehrere Bitcoin Core-Kommandos, die bisher teilweise signierte Transaktionen im sogenannten PSBT-Format erzeugen, sollen in Version 32 standardmäßig die neuere PSBT Version 2 ansprechen. Solche PSBTs werden häufig zwischen Wallet-Software und Signing-Devices weitergereicht, bevor Bitcoin gesendet wird. Anwendungen können zwar weiterhin explizit die alte PSBT-Version anfordern, aber wer direkt auf Basis der Core-Kommandos eigene Workflows baut oder Dienste integriert, muss sicherstellen, dass diese Seite Version 2 unterstützt. Ergänzend zeigt sich an den beschriebenen REST-Tests, warum solche Änderungen in der Praxis nicht isoliert betrachtet werden: Wer Wallet- und Node-Zugriffe automatisiert, profitiert zwar von verbesserten Defaults, muss aber ebenso die Sicherheits- und Ressourcenprofile der Schnittstellen im Blick behalten.
Für die Betriebspraxis bedeutet das Gesamtpaket: Betreiber, die auf schnelle Gebührenempfehlungen angewiesen sind, erhalten mit der doppelten Schätzer-Logik einen Mechanismus, der auf wechselnde Netzauslastung reagiert. Entwickler, die ihre Infrastruktur über mehrere Threads und Datenpfade effizienter gestalten wollen, bekommen mit dem parallelisierten Zugriff auf Transaktionsdaten zudem einen konkreten Hebel. Gleichzeitig mahnt die Kombination aus früher gefundenem Webserver-Problem und dem PSBT-Standardwechsel zu sorgfältigen Tests in Staging-Umgebungen, bevor ein Upgrade produktiv geht. Gerade weil Bitcoin Core weiterhin als Grundlage für eigenständige Validierung dient, entscheidet die Qualität solcher Updates am Ende darüber, wie robust Knoten im Alltag laufen – von der Gebührenplanung bis zur Schnittstelle, über die andere Systeme mit ihnen sprechen.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Bitcoin Core 32: Updates für Gebühren, Block-Processing und PSBT v2" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Bitcoin Core 32: Updates für Gebühren, Block-Processing und PSBT v2" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Bitcoin Core 32: Updates für Gebühren, Block-Processing und PSBT v2« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!