LONDON (IT BOLTWISE) – Die KI-Cloud-Startup Modal Labs hat 750 Millionen US-Dollar in der späten Finanzierungsrunde eingesammelt. Das Unternehmen bewertet sich nun mit 15,75 Milliarden US-Dollar und nennt ein Umsatzwachstum auf mehr als 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr. Im Zentrum stehen die Sandboxes, in denen Entwickler KI-Modelle und KI-Agenten in gehosteten Containern trainieren und ausführen. Modal beschreibt dabei eine Infrastruktur, die Container in sehr hoher Parallelität bereitstellt und zusätzlich Mechanismen für abgesicherten Credential-Zugriff nutzt.

Modal Labs hebt erneut die Messlatte für KI-Infrastruktur: In einer späten Finanzierungsrunde nimmt das Startup 750 Millionen US-Dollar ein und landet damit bei einer Bewertung von 15,75 Milliarden US-Dollar. Damit wächst das Unternehmen deutlich schneller, als es der Markt bei seiner letzten Runde im Mai bereits einordnete: Laut Modal hat sich die Kennzahl für annualisierte Einnahmen seitdem mehr als verdreifacht und liegt inzwischen bei über 1 Milliarde US-Dollar. Entscheidender als die reine Finanzierungsgröße ist jedoch, wie Modal seine Infrastruktur als wiederverwendbaren Baukasten vermarktet, statt sie als klassisches Cloud-Compute-Angebot zu behandeln.
Technisch betrachtet zielt das Geschäftsmodell auf Sandboxes, also einen Cloud-Service, der gehostete Container gezielt für KI-Workloads ausliefert. Entwickler nutzen diese Container als Trainingsumgebung, können aber auch KI-Agenten und den Code betreiben, den diese Agenten erzeugen. Modal wirbt dabei mit extremer Skalierbarkeit: Das System soll in der Lage sein, „tens of thousands“ von Containern pro Sekunde zu provisionieren. Ermöglicht wird das durch einen eigenen Scheduler, der Provisionierungsanfragen parallel über mehrere Server verteilt, um die Durchlaufzeit zu verkürzen. In einem internen Test nennt das Unternehmen zudem die Fähigkeit, 1 Million gleichzeitige Container zu betreiben.
Ein weiterer Baustein ist das Zusammenspiel von Sandbox und Sidecar: Wenn Sandboxes Agentenhosten, kann ein zweiter Container („sidecar“) mit Zusatzsoftware auf derselben physischen Infrastruktur laufen. Das ist besonders relevant für Aufgaben, die eng an die Agenten-Execution gekoppelt sind, etwa das Erkennen und Filtern von Halluzinationen. Durch die Platzierung auf demselben Server versucht Modal, Latenz zu reduzieren, weil zwischen Agentenprozess und Hilfslogik keine zusätzlichen Wege über getrennte Hosts nötig sind. Gerade bei zustandsbehafteten Agenten-Workflows kann diese Art von „Nebenprozess“-Design die Reaktionszeit spürbar beeinflussen, weil der Engpass häufig nicht im Modell selbst liegt, sondern in der Orchestrierung drumherum.
Auch aus Sicherheits- und Betriebsgründen adressiert Modal die Agenten-Nutzung in komplexen Unternehmensumgebungen. Einige Agenten müssen auf externe Anwendungen zugreifen können, etwa auf Ticket-Systeme, CRM-Tools oder andere Services, die Authentifizierungsdaten benötigen. Laut Modal ermöglicht die Funktion „Secret Injection“ den Zugriff auf Login-Daten, ohne dass die Agenten die Credentials selbst einsehen. Das begrenzt die Angriffsfläche, falls ein Agent unerwartet agiert oder wenn Code vom Agenten zu unkontrollierten Aktionen führt. Ergänzend ist Modal organisatorisch darauf ausgelegt, Ausfallsicherheit zu verbessern: Die Services laufen auf Hardware, die bei mehr als 20 Cloud-Anbietern gemietet wird, sodass bei technischen Problemen in einem Rechenzentrum die Workloads auf andere Anbieter ausweichen können.
Für Training-Workloads ergänzt Modal Sandboxes um einen KI-optimierten Cloud-Service, bei dem sich GPU-Cluster mit vergleichsweise einfachen Skripten aufsetzen lassen. Die technische Infrastruktur der Cluster ist auf schnelle Kommunikation zwischen den Chips ausgelegt; Modal nennt insbesondere RDMA als Netzwerkmechanismus. RDMA verkürzt den Pfad, über den Pakete laufen, und kann dadurch die Latenzen und Overheads gegenüber klassischen Netzwerkpfaden reduzieren. In der Praxis betrifft das vor allem verteiltes Training und datenintensive Arbeitsschritte, bei denen häufig synchronisiert wird und bei denen sich selbst kleine Latenzgewinne auf die Gesamteffizienz auswirken. Gleichzeitig verweist Modal auf ein Ökosystem, in dem die Plattform nicht nur Container bereitstellt, sondern das Bereitstellen von GPUs und die Verteilung von Workloads als ein zusammenhängendes System betrachtet.
Im Marktumfeld steht Modal damit nicht allein: Im Inferenzbereich konkurriert das Unternehmen mit einem Dienst namens Endpoints, der Entwicklern das Deployen von KI-Modellen auf gehosteter Infrastruktur ermöglicht. Für Unternehmen, die kein eigenes Modell aufsetzen wollen, kann zudem eine Bibliothek offener Algorithmen eine Rolle spielen. Modal selbst will einen Teil des frischen Kapitals gezielt in Produktentwicklung stecken und Services rund um Reinforcement Learning sowie Post-Training starten. Diese Phasen sind in der KI-Entwicklung dafür gedacht, sowohl die „Reasoning“-Fähigkeiten als auch Sicherheitsaspekte und die Kosten-Effizienz zu verbessern. Für Anwender ergibt sich daraus ein klarer Anwendungsfokus: Wer KI-Agenten produktiv betreiben will, sucht weniger nach einzelnen Modell-APIs, sondern nach einer durchgängigen Infrastruktur, die Skalierung, Tooling und Schutzmechanismen in einem Workflow zusammenbringt.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Modal holt 750 Millionen US-Dollar und skaliert KI-Cloud mit Sandboxes" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Modal holt 750 Millionen US-Dollar und skaliert KI-Cloud mit Sandboxes" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Modal holt 750 Millionen US-Dollar und skaliert KI-Cloud mit Sandboxes« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!