HAVANNA / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Hurrikan ‘Melissa’ hat nach seinem verheerenden Durchzug durch Jamaika nun Kuba erreicht und sorgt dort für massive Überschwemmungen und Zerstörungen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde hinterlässt der Sturm eine Spur der Verwüstung, während die kubanische Regierung bereits mit Evakuierungsmaßnahmen begonnen hat. Die Auswirkungen auf die betroffenen Regionen sind enorm, und die Aufräumarbeiten werden noch lange andauern.

Der Hurrikan ‘Melissa’ hat nach seinem zerstörerischen Zug über Jamaika nun Kuba erreicht und sorgt dort für erhebliche Schäden. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde fegte der Sturm über den Osten der Insel und verursachte schwere Überschwemmungen. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel warnte die Bevölkerung eindringlich davor, die Gefahr zu unterschätzen, und rief zur Disziplin und Vorsicht auf. Mehr als 735.000 Menschen wurden bereits in Sicherheit gebracht, während die Regierung vor lebensbedrohlichen Sturzfluten und Erdrutschen warnt.
In den sozialen Medien kursieren Videos, die die dramatische Lage in den betroffenen Gebieten zeigen. Menschen waten durch knietiefes Wasser in ihren Häusern, während Straßen zu reißenden Flüssen werden. Besonders betroffen ist die Ortschaft Banes, wo viele Einwohner Schutz in Notunterkünften suchen mussten. Der Hurrikan hatte zuvor Jamaika als Sturm der höchsten Kategorie 5 getroffen und dort massive Schäden angerichtet. Die genaue Schadensbilanz ist noch unklar, doch die Regierung hat die Insel bereits zum Katastrophengebiet erklärt.
Auch auf den Bahamas bereitet man sich auf den Sturm vor. Die Regierung hat Evakuierungen für mehrere Inseln angeordnet, da ‘Melissa’ weiterhin als starker Hurrikan eingestuft wird. Die Bahamas, ein wichtiger Tourismusstandort, sind besonders besorgt um ihre geschützten Nationalparks und die dort lebenden Tier- und Pflanzenarten. Der Central-Andros-Nationalpark, der Teile des Andros Barrier Reef umfasst, könnte durch die heftigen Regenfälle und Sturzfluten erheblich beeinträchtigt werden.
In Haiti hat der Hurrikan bereits mindestens elf Menschenleben gefordert. Die heftigen Regenfälle und Erdrutsche führten zu Überschwemmungen, die ganze Ortschaften unter Wasser setzten. Besonders betroffen ist die Gemeinde Petit-Goâve, wo ein Fluss über die Ufer trat und mehrere Menschen in den Fluten ums Leben kamen. Die Behörden warnen vor weiteren Opfern, da viele Menschen noch vermisst werden. Die Region kämpft weiterhin mit den Folgen des Sturms, während die Aufräumarbeiten in Jamaika bereits begonnen haben.
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