Bitcoin ist nach wie vor in aller Munde, keine Frage. Und vielleicht klingt das ganze ja auch gar nicht so abgedreht, wie man es einst angenommen hat. Vorbei sind die Zeiten, zu denen man für 10.000 Coins eine Pizza bestellen könnte, mittlerweile traden zig Millionen Menschen jeden Tag Krypto. 

Und Sie wollen nun auch dazugehören, wissen aber nicht, wie der Einstieg gelingen soll? Lesen Sie weiter, dann erfahren Sie hier alles Relevante. Beginnen wir direkt mal mit dem Thema, was der Handel ist und was er nicht ist.

Was ist Krypto-Handel? (Und was ist es nicht?)

Krypto-Handel klingt auf den ersten Blick sicherlich nach Science-Fiction, ist aber längst Realität. Genau wie beim Kauf von Aktien und Co, sind digitale Coins wie etwa Bitcoin oder Ethereum ideal dafür prädestiniert, sie zu kaufen und wieder zu verkaufen. Es geht im Kern also um Kapitalmaximierung, logisch. Nun ist es aber so, dass hinter den Coins kein einhergehender “Wert” versteckt ist. Gold hat einen Wert, auch der 10-Euro-Schein ist halt 10 Euro wert. Bei Krypto verhält es sich grundlegend anders, hier wird der Wert eher so ein wenig auf Vertrauen in den Coin definiert.

So viel dazu. Aber es ist ein Wort der Warnung angebracht: Krypto-Handel ist nicht dasselbe wie einfach Kryptowährungen zu besitzen. Wer „hodlt“, also seine Coins festhält, wartet geduldig auf den großen Wertanstieg. Händler hingegen springen mutig in die Preisschwankungen hinein. Direkt wichtig zu wissen ist, dass der Krypto-Handel bei Kraken kein Zaubertrick ist, um über Nacht reich zu werden, auch wenn das Internet das manchmal verspricht. Es braucht Wissen, Timing und starke Nerven. Wer neu ist, sollte klein anfangen, viel lesen, und natürlich auch immer bereit sein, Verluste in Kauf zu nehmen.

Am Ende des Tages ist es wie immer eine Art, das eigene Geld für sich arbeiten zu lassen. Doch anders als beim Gros der Aktien, die man so kennt und die sich häufig in normalen Bereichen (sprich, ein stetiges Auf und Ab von 2-4%), kann es beim Krypto viel schneller hoch und oftmals noch schneller wieder runter gehen. Und wo finden Sie passende Seiten, um sich damit zu befassen?

Wählen Sie eine sichere und seriöse Börse

Eine Krypto-Börse ist nichts weiteres als eine Plattform oder App, auf der Sie Kryptowährungen kaufen, verkaufen und sicher aufbewahren können, quasi identisch zu einer Kombination aus Börse und Bank für digitale Vermögenswerte. Für Einsteiger ist es wichtig, bei der Auswahl einer Börse allerdings gleich auf eine Vielzahl von Faktoren zu achten.

Wie immer und überall steht Sicherheit an erster Stelle: Eine seriöse Börse sollte bekannte Schutzmaßnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) einsetzen. Des Weiteren überzeugt auch Nutzerfreundlichkeit in jedem Fall. Je intuitiver und besser eine Website oder App gestaltet ist, um direkt loslegen zu können, desto besser ist das ganze. Immerhin soll man hier ja auch seinen Spaß haben.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Regulierung. Achten Sie darauf, dass die Plattform gesetzlich registriert und beaufsichtigt wird. Auch die Gebührenstruktur verdient Beachtung: Handels- sowie Ein- und Auszahlungsgebühren können variieren. Darüber kann man leider immer wieder mal viel zu viel Geld lassen, also stets Augen auf beim Kleingedruckten.

Bekannte und oft empfohlene Börsen sind Coinbase, Kraken und Gemini, die sich durch Sicherheit und Regulierungstreue auszeichnen. Dazu kommen wir aber gleich noch ausführlicher.

Erstellen und sichern Sie Ihr Konto

Erinnern Sie sich noch an Ihre letzte Kontoeröffnung in einer Bankfiliale? Ist hier quasi genauso, nur schneller und einfacher. Sie melden sich an, geben Ihre Daten ein und bestätigen Ihre Identität. Seriöse Börsen verlangen im Rahmen des KYC („Know Your Customer“) einen Lichtbildausweis, sowie einen Adressnachweis. Das mag eventuell befremdlich wirken, ist aber ein gutes Zeichen: Hier wird Betrug keine Chance gegeben.

Wählen Sie ein Passwort, welches Sie sich noch nie gegönnt haben und aktivieren Sie sofort die Zwei-Faktor-Authentifizierung, am besten mit einer App wie Google Authenticator. Das mag auf den ersten Blick alles herrlich komplex wirken, aber hey: einmal eingerichtet, muss man sich damit auch nie mehr befassen. Also so ein wenig wie Pflaster abreißen.

Loslegen mit Kaufen

Nachdem nun die erste Hürde mit der Kontoerstellung erfolgreich gemeistert wurde, geht es nun langsam ans Eingemachte. Denn ohne Geld macht das Ganze hier ja viel weniger Sinn, oder? Sie können Ihr Konto ganz einfach aufladen, zum Beispiel per Banküberweisung oder Debitkarte. Präferenzen gibt es eigentlich so rein gar nicht, aber vielleicht als kleiner Insider-Tipp: Debitkarten sind die Formel 1 unter den Zahlungsmethoden, blitzschnell, aber manchmal mit etwas höheren Gebühren. Banküberweisungen sind dagegen eher wie ein gemütlicher Sonntagszug, langsam, aber günstig.

Wählen Sie einfach Ihre bevorzugte Art. Wenn Ihr Guthaben eingetroffen ist, geht’s weiter zum „Handel“-Bildschirm, dem Herzen Ihrer Krypto-Abenteuer. Dort sehen Sie sogenannte Handelspaare, etwa BTC/EUR. Das bedeutet einfach: Habe Euros, will Bitcoin.

Dann müssen Sie sich nur noch entscheiden:

  • Marktorder: Im Fachjargon auch als „Jetzt sofort“-Knopf bekannt. Sie kaufen sofort zum aktuellen Preis. Zum Beispiel: „Ich will jetzt Bitcoin im Wert von 50 Euro, ab dafür!“
  • Limit-Order: Für die Geduldigen unter uns. Sie sagen quasi: „Ich warte, bis der Preis auf X Euro fällt, dann schlage ich zu.“

Für Ihren ersten Handel empfehlen wir noch das Folgende: Keine Bäume ausreißen, einfach mal sehen wie die Dinge sind, also Marktorder anklicken. Geben Sie Ihren Betrag ein, klicken Sie auf „Kaufen“, bestätigen Sie – und voilà: Sie sind jetzt offiziell Krypto-Besitzer.

Mit der Zeit werden Sie auch lernen, die Märkte zu lesen. Und danach gibt es keine Hürden mehr, die Sie nicht meistern könnten.













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