Cerebellum-inspirierter KI-Chip: MoS2-Memtransistor erkennt Arrhythmien mit 98% Genauigkeit
EVANSTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Forschende von der Northwestern University haben einen cerebellum-inspirierten MoS2-Memtransistor vorgestellt, der Neuartiges in Echtzeit erkennt. In Proof-of-Concept-Tests identifizierte der Chip auffällige Herzrhythmusstörungen innerhalb von nur einem Fünftel eines Herzschlags und mit über 98% Genauigkeit. Entscheidend ist der Effizienzhebel: Er braucht laut Studie rund 10.000-mal weniger Rechenoperationen als konventionelle KI-Ansätze. […]
Erweiterte Sprachnetzwerke im Gehirn: 17 neue Regionen entdeckt
MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Forschende haben mit einer großen fMRT-Datenbasis ein deutlich breiteres Sprachnetzwerk im Gehirn sichtbar gemacht. In einer zweiten Auswertung senkten sie bewusst statistische Schwellen, um schwach messbare Aktivierungen nicht länger zu übersehen. Dabei identifizierten sie 17 zusätzliche, sprachempfindliche Regionen – verteilt bis in Kleinhirn, Hippocampus und Amygdala. Die Ergebnisse verschieben […]
3D-Zellatlas der Neunauge-Brain Map: Ursprung komplexer Vertebraten-Schaltkreise
KUNMING / LONDON (IT BOLTWISE) – Forschende haben den kompletten erwachsenen Gehirnbauplan eines Neunauges als 3D-Atlas mit Einzelzell-Transkriptomik rekonstruiert. Die Daten zeigen: Der gemeinsame Vorfahre aller Wirbeltiere verfügte offenbar bereits über einen stark organisierten, molekular komplexen „Grundriss“. Gleichzeitig werden evolutionäre Neuerungen sichtbar, etwa neuronale Mischfunktionen („moonlighting“) und frühe Hinweise auf cerebellum-ähnliche Koordinationszellen. Die Studie liefert […]
Purkinje-Signale sind kein verlässlicher Biomarker für Bewegungsstörungen
VIRGINIA (USA) / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine Studie aus Virginia Tech stellt eine gängige Annahme der Bewegungsforschung infrage: Die Aktivität von Purkinje-Zellen im Kleinhirn sagt im Krankheitsfall oft nicht zuverlässig voraus, wie die tief liegenden Neuronen in den Kleinhirn-Kernen feuern. Statt einer einfachen „inversen“ Kopplung berichten die Forschenden über fehlende oder sogar widersprüchliche Zusammenhänge […]
Verzögerte Gehirnreifung und genetische Faktoren bei Essstörungen
LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Neue Forschungsergebnisse der renommierten King’s College London zeigen, dass mehr als die Hälfte der 23-Jährigen in Europa restriktive, emotionale oder unkontrollierte Essgewohnheiten aufweisen. Diese Studie beleuchtet die Rolle der verzögerten Gehirnreifung und genetischer Prädispositionen bei der Entwicklung von Essstörungen von der Jugend bis ins Erwachsenenalter. Die jüngste Studie, die […]









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