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Yinka Shonibare: Postkoloniale Kunst zwischen Stoffpolitik und Museumsdiskurs

LONDON / LONDON (IT BOLTWISE) – Yinka Shonibare zählt seit den 1990er Jahren zu den prägenden Stimmen postkolonialer Kunst. Seine Installationen, insbesondere „Scramble for Africa“ (2003), verbinden viktorianische Machtinszenierung mit „afrikanischen“ Wachsstoffen, die aus kolonialen Handelsnetzwerken stammen. Damit verschiebt er die Perspektive von der reinen Darstellung hin zur Frage, wie Bilder und Waren politische Wirklichkeit […]

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