WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Ein US-Bundesgericht hat entschieden, dass Meta kein illegales Monopol im Bereich der sozialen Netzwerke besitzt. Diese Entscheidung folgt einem langjährigen Rechtsstreit mit der US-Handelsaufsicht FTC, die Meta zur Umstrukturierung zwingen wollte. Angesichts der Konkurrenz durch Plattformen wie TikTok wurde die Monopolstellung von Meta verneint.

In einem entscheidenden Urteil hat ein US-Bundesgericht zugunsten von Meta entschieden und damit die Vorwürfe der US-Handelsaufsicht FTC zurückgewiesen, dass der Konzern ein illegales Monopol im Bereich der sozialen Netzwerke innehat. Diese Entscheidung markiert das Ende eines langjährigen Rechtsstreits, in dem die FTC versuchte, Meta zur Umstrukturierung oder zum Verkauf von Instagram und WhatsApp zu zwingen, um den Wettbewerb zu fördern.
Der Vorsitzende Richter argumentierte, dass sich die Marktbedingungen seit der Einreichung der Klage durch die FTC erheblich verändert haben. Insbesondere die wachsende Beliebtheit von Plattformen wie TikTok, die von ByteDance betrieben wird, sowie der Wettbewerb durch andere große Akteure wie YouTube und Apples Messaging-App, wurden als Beweis dafür angesehen, dass Meta keinem Monopol mehr gleichkommt.
Meta verteidigte seine Geschäftsstrategie vor Gericht, indem es betonte, dass die Übernahme von Unternehmen wie Instagram und WhatsApp eine legitime Strategie sei, um die eigenen Angebote zu verbessern und mit neuen Funktionen auszustatten. Diese Argumentation fand Anklang bei Richter James Boasberg, der feststellte, dass der Wettbewerbsdruck durch andere Plattformen die Monopolvorwürfe der FTC widerlegt.
Für die FTC und die US-Regierung stellt dieses Urteil einen Rückschlag dar, da es die Bemühungen, große Technologiekonzerne stärker zu regulieren, erschwert. Während Meta diesen Sieg feiert, laufen parallel weitere Kartellverfahren gegen andere Tech-Giganten wie Amazon, Google und Apple, die ebenfalls im Fokus der Regulierungsbehörden stehen.
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