TOKIO / LONDON (IT BOLTWISE) – SoftBank hat einen bedeutenden Schritt zur Stärkung seiner KI-Infrastruktur unternommen, indem es die Übernahme der US-amerikanischen DigitalBridge Group für rund 4 Milliarden US-Dollar angekündigt hat. Diese strategische Akquisition soll SoftBank helfen, seine Position im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu festigen und den Zugang zu entscheidenden physischen Infrastrukturen wie Rechenzentren und Glasfasernetzen zu erweitern.

SoftBank hat kürzlich die Übernahme der DigitalBridge Group bekannt gegeben, einem US-amerikanischen Unternehmen, das sich auf die Verwaltung von Vermögenswerten wie Rechenzentren, Glasfasernetzen und Mobilfunkmasten spezialisiert hat. Diese Akquisition im Wert von rund 4 Milliarden US-Dollar ist ein strategischer Schritt, um die physische Infrastruktur von SoftBank für fortgeschrittene KI-Systeme erheblich auszubauen. Die Übernahme passt perfekt in SoftBanks langfristige Strategie, die unter dem Namen „Project Stargate“ bekannt ist und den Aufbau einer globalen KI-Infrastruktur zum Ziel hat.
Die DigitalBridge Group verwaltet Vermögenswerte im Wert von etwa 108 Milliarden US-Dollar, die als zentrale Bausteine für die enormen Rechenkapazitäten gelten, die moderne KI-Modelle benötigen. Durch diese Übernahme erhält SoftBank unmittelbaren Zugang zu diesen operativen Kapazitäten, was es dem Unternehmen ermöglicht, Partner wie OpenAI besser zu unterstützen und seine Position im energieintensiven Rechenzentrumsmarkt zu stärken. Die Transaktion, die ein reines Barangebot umfasst, bewertet DigitalBridge mit einem Unternehmenswert von rund 4 Milliarden US-Dollar.
Die SoftBank-Aktie hat auf diese Nachricht positiv reagiert und zeigt relative Stärke gegenüber dem schwächeren japanischen Markt. Am Dienstag stieg der Aktienkurs an der Börse Tokio auf 4.485,00 JPY, während der Nikkei 225 um etwa 0,6 % nachgab. Diese Kursentwicklung spiegelt das Vertrauen der Anleger in die strategische Ausrichtung von SoftBank wider, die verstärkt auf greifbare Infrastrukturwerte setzt, um das traditionell aktienlastige und oft volatile Tech-Portfolio zu ergänzen.
Der Abschluss der Übernahme steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. DigitalBridge soll weiterhin als eigenständige Plattform unter der Führung des bisherigen CEO Marc Ganzi operieren. In den kommenden Quartalen wird der Fortschritt im Genehmigungsprozess sowie die Integration der umfangreichen DigitalBridge-Assets in SoftBanks wachsende KI-Plattform im Vordergrund stehen. Diese Akquisition bindet zwar erhebliches Kapital, steht jedoch im klaren Zusammenhang mit der übergeordneten KI-Roadmap des Konzerns.
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