LONDON (IT BOLTWISE) – Das Weltraumteleskop Hubble steht vor einer ungewissen Zukunft, da es schneller als erwartet in Richtung Erde sinkt. Ein innovativer Ansatz könnte jedoch die Rettung bringen: Ein KI-gesteuerter Roboterarm des Startups Orbital Robotics soll Hubble stabilisieren und in eine sichere Umlaufbahn zurückbringen. Die Uhr tickt, denn ohne Eingreifen könnte das Teleskop bereits 2029 in der Erdatmosphäre verglühen.

Das Weltraumteleskop Hubble, ein Symbol für wissenschaftliche Entdeckungen und technologische Meisterleistungen, steht vor einer kritischen Phase. Experten warnen, dass es ohne Eingreifen bis 2029 in der Erdatmosphäre verglühen könnte. Die Herausforderung besteht darin, Hubble in eine höhere Umlaufbahn zu bringen, um seine Lebensdauer zu verlängern. Hier kommt das Startup Orbital Robotics ins Spiel, das mit einem KI-gesteuerten Roboterarm eine Lösung anbietet.
Orbital Robotics, gegründet von ehemaligen Ingenieuren von Blue Origin, entwickelt einen Roboterarm, der Objekte im Orbit greifen und bewegen kann. Diese Technologie könnte nicht nur Hubble retten, sondern auch Weltraumschrott entfernen und beschädigte Satelliten reparieren. Die größte Herausforderung besteht darin, die Bewegungen eines frei fliegenden Raumschiffs auszugleichen, wenn der Roboterarm in Aktion tritt. Hierfür setzt das Unternehmen auf spezialisierte KI-Software, die diese Bewegungen kompensiert.
Erste Tests im Erdorbit sind in Zusammenarbeit mit einem noch nicht genannten Partnerunternehmen geplant. Diese Tests sollen die Funktionalität des Roboterarms und der zugehörigen Software unter Beweis stellen. Die Software wird derzeit mit umfangreichem Videomaterial trainiert, um die komplexen Bewegungsabläufe im Weltraum zu simulieren und zu optimieren.
Um Hubble tatsächlich zu retten, ist Orbital Robotics jedoch auf die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und möglicherweise der NASA angewiesen. Ein gemeinsames Projekt könnte ein Roboter-Raumschiff hervorbringen, das mit der Technologie von Orbital Robotics ausgestattet ist. Derzeit arbeitet das Unternehmen an einem Whitepaper, das der NASA und ehemaligen Hubble-Missionsastronauten vorgelegt werden soll, um Unterstützung für die Mission zu gewinnen.
Die Zeit drängt, denn mit jedem Kilometer, den Hubble der Erde näher kommt, wird es schwieriger, das Teleskop wieder auf Kurs zu bringen. Die NASA hat bisher Pläne, Hubble mit einer SpaceX-Mission anzuheben, abgelehnt. Doch die Hoffnung bleibt, dass die innovative Technologie von Orbital Robotics eine Lösung bieten könnte, um das historische Teleskop zu bewahren und seine Mission fortzusetzen.
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