LONDON (IT BOLTWISE) – Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Zölle gegen europäische Nato-Staaten zu erheben, die an einer Grönland-Erkundungsmission beteiligt waren, hat die Märkte in Aufruhr versetzt. Der bereits ausgehandelte Handelsdeal zwischen der EU und den USA ist vorerst gescheitert, und die Unsicherheit spiegelt sich in den Kapitalmärkten wider. Sowohl europäische als auch US-amerikanische Aktienmärkte verzeichnen Verluste, während Anleihen nicht den erwarteten sicheren Hafen bieten.

Die jüngste Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Zölle gegen europäische Nato-Staaten zu erheben, die sich an einer Erkundungsmission in Grönland beteiligt haben, hat die Märkte in Aufruhr versetzt. Diese Entscheidung hat den bereits ausgehandelten Handelsdeal zwischen der EU und den USA vorerst zum Scheitern gebracht und neue Gegenzölle stehen zur Debatte. Die Unsicherheit, die durch diese Entwicklungen ausgelöst wurde, zeigt sich deutlich an den Kapitalmärkten.
Europäische Aktienmärkte haben auf die Aussicht auf einen neuen Handelskonflikt mit den USA negativ reagiert. Der deutsche Leitindex Dax hat seit Wochenbeginn rund 3,5 Prozent verloren, was die Gewinne des guten Jahresstarts wieder zunichte macht. Ähnlich erging es dem Euro Stoxx 50, der ebenfalls gut drei Prozent einbüßte. Auch der US-amerikanische Markt blieb nicht verschont: Der S&P 500 fiel am ersten Handelstag der Woche um gut zwei Prozent.
Normalerweise bieten Staatsanleihen in Zeiten der Unsicherheit einen sicheren Hafen für Investoren. Doch derzeit scheint dies nicht der Fall zu sein. Der Bund-Future, eine fiktive Bundesanleihe mit zehn Jahren Laufzeit, zeigt kaum Kursgewinne. Stattdessen sind die Anleihekurse gefallen und die Renditen gestiegen. 30-jährige Bundesanleihen bieten nun 3,5 Prozent Rendite, ein Niveau, das zuletzt während der Eurokrise vor 15 Jahren erreicht wurde.
Der Dollar hat in dieser Woche ebenfalls an Wert verloren. Der Euro stieg von unter 1,16 Dollar je Euro auf über 1,17 Dollar. Diese Entwicklung ist ungewöhnlich, da der Dollar normalerweise als Fluchtwährung in turbulenten Zeiten gilt. Im Gegensatz dazu hat der Goldpreis auf Eurobasis um 4,4 Prozent zugelegt, was die Funktion von Gold als Fluchtwährung bestätigt.
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