LONDON (IT BOLTWISE) – In der sich schnell entwickelnden Welt der Cybersicherheit zeichnet sich ein klarer Trend ab: Unternehmen, die auf Continuous Threat Exposure Management (CTEM) setzen, sind besser gerüstet, um Bedrohungen zu erkennen und zu bewältigen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 84 % der Sicherheitsprogramme ohne CTEM ins Hintertreffen geraten.

In der heutigen digitalen Landschaft stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Sicherheitsstrategien kontinuierlich zu verbessern, um den wachsenden Bedrohungen standzuhalten. Eine aktuelle Studie unter 128 Entscheidungsträgern im Bereich Unternehmenssicherheit zeigt, dass der Einsatz von Continuous Threat Exposure Management (CTEM) einen entscheidenden Unterschied macht. Unternehmen, die CTEM implementieren, verfügen über eine um 50 % bessere Sichtbarkeit ihrer Angriffsfläche und eine um 23 Punkte höhere Lösungsakzeptanz.
CTEM ist ein fortschrittlicher Ansatz im Risikomanagement, der es Unternehmen ermöglicht, Risiken kontinuierlich zu entdecken, zu validieren und zu priorisieren. Im Gegensatz zu traditionellen Methoden, die reaktiv auf Bedrohungen reagieren, bietet CTEM eine proaktive Strategie, die auf die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten ist. Dies führt zu einer verbesserten Bedrohungserkennung und einem effektiveren Schutz der Unternehmensressourcen.
Trotz der offensichtlichen Vorteile von CTEM haben nur 16 % der befragten Unternehmen diesen Ansatz implementiert. Ein Hauptgrund dafür ist die Schwierigkeit, die Vorteile von CTEM gegenüber anderen Prioritäten und Budgetbeschränkungen zu kommunizieren. Sicherheitsverantwortliche erkennen zwar die Bedeutung von CTEM, kämpfen jedoch mit der Umsetzung aufgrund organisatorischer Trägheit und konkurrierender Prioritäten.
Die Komplexität der Angriffsflächenmanagement ist ein weiterer Faktor, der die Einführung von CTEM erschwert. Mit zunehmender Anzahl von Domains und verbundenen Assets steigt das Risiko exponentiell, da manuelle Überwachungsmethoden an ihre Grenzen stoßen. CTEM bietet hier eine Lösung, indem es eine kontinuierliche Überwachung und Validierung der sogenannten ‘dunklen Assets’ ermöglicht, bevor Angreifer diese ausnutzen können.
Angesichts der steigenden Kosten von Sicherheitsverletzungen und der zunehmenden Vorfälle durch Drittanbieter wird das Thema Angriffsflächenmanagement immer mehr zu einer Angelegenheit für die Vorstandsetage. Unternehmen, die weiterhin auf manuelle Überwachung und periodische Kontrollen setzen, riskieren, in einer zunehmend komplexen und risikoreichen Umgebung ins Hintertreffen zu geraten. Die Studie zeigt, dass traditionelle Sicherheitsansätze ab einem bestimmten Komplexitätsgrad nicht mehr skalieren und CTEM als unverzichtbares Werkzeug für moderne Sicherheitsstrategien gilt.
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