LONDON (IT BOLTWISE) – Das Entwicklerstudio Wildlight Entertainment steht vor großen Herausforderungen. Nur wenige Wochen nach dem Release ihres Spiels Highguard wurden massive Entlassungen bekannt gegeben. Trotz eines ambitionierten Starts und eines schnellen Updates kämpft das Spiel mit sinkenden Spielerzahlen und gemischten Bewertungen.

Das Entwicklerstudio Wildlight Entertainment sieht sich mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert, nachdem es den Großteil seines Teams entlassen hat. Diese drastische Maßnahme erfolgte nur wenige Wochen nach dem Release ihres ambitionierten Multiplayer-Actionspiels Highguard. Das Spiel, das als Free-to-Play-Hero-Shooter für Windows-PC und Konsolen veröffentlicht wurde, kämpft seit seiner Enthüllung bei den Game Awards 2025 mit einer schwierigen Vorgeschichte.
Bereits die Enthüllung des Spiels wurde kühl aufgenommen, was unter anderem an seinem schwer einzuordnenden PvP-Konzept lag. Zudem gab es Vorwürfe, dass der Moderator Geoff Keighley an dem Spiel mitverdiene, ohne dies offenzulegen. Diese Anschuldigungen wurden zwar energisch zurückgewiesen, dennoch prägte eine negative Stimmung die Diskussionen rund um Highguard.
Nach dem Start des Spiels am 26. Januar 2026 erreichte Highguard zunächst knapp 100.000 gleichzeitig aktive Nutzer. Doch die Spielerzahlen fielen schnell auf wenige Tausend, zuletzt waren es maximal 3.600 gleichzeitig aktive Spieler. Auch die Bewertungen auf Steam sind mit nur 45 Prozent positiven Rückmeldungen gemischt. Diese Zahlen sind für ein Live-Service-Projekt, das auf eine langfristige Spielerbindung angewiesen ist, bei weitem nicht ausreichend.
Wildlight hat betont, dass man das Spiel weiterhin betreuen wolle, doch die Realität eines stark verkleinerten Teams bedeutet oft das Gegenteil: reduzierte Updates, eine schrumpfende Community und letztlich die Abschaltung des Spiels. Die Zukunft von Highguard bleibt ungewiss, während das verbleibende Kernteam versucht, das Projekt am Leben zu erhalten.
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