ST. PÖLTEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die University of Applied Science St. Pölten veranstaltet am 11. März 2026 ein Symposium zur Medienethik mit dem Fokus auf Robotik und humanoide Roboter. Experten diskutieren die Auswirkungen dieser Technologien auf Gesellschaft und Medien, beleuchten ethische Herausforderungen und untersuchen, wie Medien über diese Themen berichten.

Die rasante Entwicklung von Robotiksystemen und humanoiden Robotern stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen und Chancen. Diese Technologien, die zunehmend auf künstlicher Intelligenz basieren, finden nicht nur in der Industrie, sondern auch in Bereichen wie Pflege und Mobilität Anwendung. Die University of Applied Science St. Pölten widmet sich in ihrem jährlichen Symposium zur Medienethik diesen Themen und untersucht, wie Medien über diese Entwicklungen berichten.
Michael Litschka, Leiter der Forschungsgruppe Media Business an der USTP, betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Mit neuen Formen der KI-gestützten Robotik stehen wir vor fundamentalen Fragen.“ Diese Fragen betreffen nicht nur die gesellschaftliche Kooperation und den Arbeitsmarkt, sondern auch ethische Herausforderungen und Sicherheitsaspekte, die mit dem Einsatz solcher Technologien einhergehen. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um diese Themen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
Ein zentrales Thema des Symposiums ist die Verantwortung der Medien bei der Anwendung und Vermittlung von Technologien. Wie beeinflusst der Einsatz von Robotiksystemen die menschliche Kreativität, insbesondere in der Contentproduktion? Welche Regulierungen sind notwendig, um den sicheren Einsatz dieser Technologien zu gewährleisten? Diese und weitere Fragen werden von Experten aus Wissenschaft, Medienpraxis und Technik diskutiert.
Zu den Referenten gehören Ulrike Bechtold vom Institut für Technikfolgenabschätzung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die über unsere Bindung zu anthropomorphen Maschinen spricht, und Christopher Frauenberger von der it:u, der das Thema „Caring Robots“ behandelt. Auch Verena Krawarik vom APA Media Lab und Leonie Möck vom Philosophischen Institut der Universität Wien tragen mit ihren Vorträgen zur Diskussion bei.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Departments Medien & Digitale Technologien an der USTP und des Interdisciplinary Media Ethics Centre (IMEC). Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen in der Robotik und deren Auswirkungen auf die Medienlandschaft zu informieren. Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl vor Ort als auch online möglich.
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