FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Der DAX hat den Börsenmonat Februar mit einem Plus von rund drei Prozent abgeschlossen, obwohl der letzte Handelstag von enttäuschenden Zahlen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt war. Die schwachen Vorgaben aus den USA und die enttäuschenden Geschäftszahlen von BASF drückten auf die Stimmung. Dennoch bleibt das Rekordhoch in greifbarer Nähe, während Experten auf die Entwicklungen im Technologiesektor und die geopolitische Lage blicken.

Der DAX hat den Börsenmonat Februar mit einem Plus von rund drei Prozent abgeschlossen, obwohl der letzte Handelstag von enttäuschenden Zahlen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt war. Die schwachen Vorgaben aus den USA und die enttäuschenden Geschäftszahlen von BASF drückten auf die Stimmung. Dennoch bleibt das Rekordhoch in greifbarer Nähe, während Experten auf die Entwicklungen im Technologiesektor und die geopolitische Lage blicken.
Die Unsicherheit über die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf Geschäftsmodelle und mögliche Militärschläge der USA gegen den Iran belasten den DAX. Laut Andreas Hürkamp von der Commerzbank könnte der Weg zum Allzeithoch holprig werden. Der deutsche Leitindex beendete den letzten Handelstag im Februar nahezu unverändert bei 25.284 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich das jüngste Rekordhoch ins Visier genommen hatte.
Besonders die enttäuschenden Zahlen von BASF sorgten für lange Gesichter. Der Chemiekonzern rechnet nach einem Gewinneinbruch mit einem weiteren schwierigen Jahr und reagiert mit einem verschärften Sparkurs. Die Aktien von BASF gehörten mit einem Rückgang von rund fünf Prozent zu den schwächsten Werten im DAX. Auch die Geschäftszahlen von Delivery Hero enttäuschten, obwohl der Essenslieferant im vierten Quartal mehr verdient hatte als erwartet.
In den USA ist der Preisauftrieb auf Erzeugerebene höher als erwartet ausgefallen, was der US-Notenbank Federal Reserve Argumente gegen zeitnahe Zinssenkungen liefern könnte. Diese Entwicklung ließ die US-Börsen zu Handelsbeginn teils deutlich fallen. Der Dow Jones Industrial verlor 1,6 Prozent und deutet auf einen Wochen- und Monatsverlust hin. In der neuen Woche stehen wichtige Konjunkturindikatoren an, die weitere Signale für die Zinspolitik der Fed liefern dürften.
Ein großes Thema an den Märkten bleibt die Entwicklung des Technologiesektors, insbesondere durch Künstliche Intelligenz. OpenAI hat sich in einer neuen Finanzierungsrunde 110 Milliarden Dollar gesichert und kommt damit auf eine Bewertung von 840 Milliarden Dollar. Zu den größten Investoren zählen Amazon, SoftBank und NVIDIA. Diese Entwicklungen könnten den Technologiesektor weiter beflügeln und neue Impulse für den DAX liefern.
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