TAIPEI / LONDON (IT BOLTWISE) – ASUS und Acer schicken neue Gaming-Monitore ins Rennen und heben die Bildwiederholrate im OLED-Segment auf bislang selten erreichte Werte. Während ASUS bei bestimmten Modellen per Dual-Mode zwischen QHD/540 Hz und HD/720 Hz umschaltet, nutzt Acer Dynamic Frequency Rate, um die Taktung weiter zu variieren. Gleichzeitig steigt die Konkurrenz durch QD-OLED- und WOLED-Angebote von MSI und iiyama. Für Käufer wird damit noch entscheidender, wann 720 Hertz wirklich spürbar sind und welche Panel-Features langfristig zählen.

Der Wettbewerb um flüssiges Gameplay bekommt in diesem Jahr eine neue Geschwindigkeitsdimension: Gleich mehrere Hersteller präsentieren Gaming-Monitore mit Rekord-Bildwiederholraten und setzen dabei stark auf OLED-Varianten. ASUS und Acer stehen dabei besonders im Fokus, weil sie ihre Top-Reihen nicht nur höher takten, sondern die Performance über Umschalt- und Frequenzlogiken variabel gestalten. Für Unternehmen und anspruchsvolle Anwender ist das mehr als ein Datenblatt-Thema, denn hohe Hertz-Zahlen verschieben die Anforderungen an GPU-Last, Signalpfade, Latenzbudgets und auch an die Langzeitstabilität von OLED-Panels.
Technisch zeigt sich der Trend an den konkreten Modellansätzen. ASUS erweitert die ROG-Linie um einen Swift OLED PG27AQWP-G Edition 20, der als Dual-Mode-Display konzipiert ist: Nutzer können zwischen QHD mit 540 Hertz und HD mit 720 Hertz umschalten. Das passt zu einer typischen Realität im Gaming-Alltag, in der stabile Bildraten oft schwer bei maximaler Auflösung zu halten sind; der Monitor soll dann über die Moduswahl die effektiv nutzbare Bildrate erhöhen. Das Schwestermodell Strix OLED XG259QWPG Ace ist wiederum stärker auf E-Sport ausgerichtet, mit einem 24,5-Zoll-Full-HD-Panel und 540 Hertz als kompromissarmen Fokus auf Geschwindigkeit statt Detailtiefe.
Acer folgt mit einem Ansatz, der Frequenz nicht nur an Auflösung knüpft, sondern über eine dynamische Logik. Der Nitro XV273U F5 bietet als 27-Zoll-QHD-Modell 540 Hertz und soll per Dynamic Frequency Rate (DFR) theoretisch bis zu 1.000 Hertz springen können. Solche dynamischen Taktungen sind grundsätzlich nicht nur Marketing, sondern benötigen eine saubere Koordination zwischen Panel-Timing, Treiber-Handling und Signalannahme. Im selben Portfolio ergänzt Acer einen Predator X34 F1 als gebogenen 34-Zoll-QD-OLED-Bildschirm mit 360 Hertz. Damit entsteht eine klare Segmentierung: Wer maximalen Takt anstrebt, findet ihn im QHD- und Dual-/DFR-Umfeld; wer ein immersiveres Format bevorzugt, bekommt QD-OLED-typische Farb- und Kontrastvorteile, aber mit einem konservativeren Hertz-Budget.
Die Konkurrenz im OLED-Wettlauf kommt dabei nicht nur aus den großen Reihen, sondern auch über Panel-Generationssprünge. MSI positioniert sich mit dem MAG 272QP QD-OLED X50, das auf einem Samsung-QD-OLED-Panel der dritten Generation basiert und 500 Hertz liefert. Gleichzeitig spielt iiyama die Karten des Markteintritts: Mit dem G-Master GOB2701QSC-B1 Titan Falcon bringt der japanische Hersteller sein erstes OLED-Gaming-Modell überhaupt. Das 27-Zoll-QHD-Panel arbeitet mit 280 Hertz bei einer Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden, setzt auf LG Displays vierte WOLED-Generation und adressiert HDR mit einer Spitzenhelligkeit von 1.500 Nits sowie 99,5 Prozent DCI-P3. Auffällig sind zudem praxisnahe Features wie ein integrierter KVM-Switch und USB-C mit 65 Watt Power Delivery, was den Monitor auch für Multi-Device-Workflows im Büro attraktiv macht.
Diese Produktserie trifft auf einen Markt, in dem hohe Bildwiederholraten inzwischen strategisch sind. In der Historie reichen die Versuche, Bewegungsschärfe und Reaktionsgefühl zu verbessern, von klassischen 60-Hz-Entwürfen bis zu 144 Hz, 240 Hz und später 360 Hz; jede neue Stufe brachte nicht nur mehr Frames, sondern auch neue Engpässe. Heute entscheidet neben der Hertz-Zahl vor allem, ob der jeweilige Gaming-Use-Case die zusätzliche Bandbreite und GPU-Workload überhaupt liefert. Branchenanalysten erwarten, dass die Käuferfreundlichkeit der Hersteller stark davon abhängt, wie gut sich der Nutzen im Alltag erklären lässt: 720 Hertz wirken vor allem dann, wenn die Plattform (CPU/GPU, Spiel-Engine, Settings) zuverlässig hohe Bildraten bereitstellt, während bei niedrigeren FPS andere Eigenschaften wie Panel-Response, Motion-Handling und Signal-Latenz dominanter werden. Die neue Welle ist daher weniger ein reiner Zahlenschub als ein Systemtest für die gesamte Kette.
Hinzu kommt die regulatorische und sicherheitsnahe Dimension, die in Monitor-News oft unterschätzt wird. OLED-Panels sind zwar nicht direkt von klassischen Datenschutzregeln betroffen, doch sobald zusätzliche Controller, USB-C-Subsysteme und KVM-Funktionen im Spiel sind, entstehen Risiken über Gerätekonfigurationen, Firmwarestände und potenzielle Nebenkanäle im lokalen Netzwerk- oder Endpoint-Umfeld. Für Unternehmen, die mehrere Workstations anbinden oder Geräte zentral managen, ist deshalb wichtig, dass Hersteller saubere Updatewege, transparente Garantiebedingungen und eindeutige Informationen zu Einbrennschutz und Garantielogik bereitstellen. Bei iiyama wird etwa explizit eine Garantie von drei Jahren inklusive Schutz gegen Einbrenneffekte genannt, was gerade bei intensiver Dauer-Nutzung und UI-ähnlichen Workloads relevant ist.
Abseits der Panel-Details wird außerdem die Supply-Chain zum Taktgeber der Performance. Laut Branchenkreisen soll LG Display in die Lieferkette für ASUS-ROG-Monitore eingestiegen sein und im Rahmen einer Dual-Source-Strategie Tandem-WOLED-Panels in 24,5-Zoll-Größe liefern, während BOE die chinesische Version bestückt. Diese Aufteilung ist für die Verfügbarkeit entscheidend, weil die Produktion neuer Panel-Generationen häufig zuerst auf bestimmte Größen und Spezifikationen optimiert wird. Parallel gibt es ein Zertifizierungs-Flag für Mess- und Vergleichbarkeit: LG Display erhielt die Intertek-Zertifizierung „Perfect Color/Brightness Accuracy up to 500 lux“, die 100-prozentige Farb- und Helligkeitstreue über die große OLED-Palette hinweg bestätigen soll. Derartige Nachweise sind für professionelle Käufer wichtig, weil sie die Brücke zwischen „gemessener“ Qualität und realer Anwendung schlagen.
Auch außerhalb des OLED-Wettkampfs verschiebt sich das Tempo: Im IPS-Segment bringt LG den UltraGear 27G550B global auf den Markt, ein 27-Zoll-Full-HD-Modell mit Fast-IPS-Technologie und bis zu 300 Hertz bei einer Millisekunde Reaktionszeit, das auch als Alternative für Preis- und Einbrennsensitivere Nutzer taugen kann. Parallel deuten Preisbewegungen darauf hin, dass der Markt bereits auf die neuen Modelle reagiert: Bestehende High-End-Varianten fallen in einzelnen Shops deutlich. So wurde der Gigabyte MO27Q2A (27 Zoll, QD-OLED, 280 Hertz) auf 399,99 US-Dollar reduziert, MSI’s MAG 272QP QD-OLED X50 auf 449,09 Pfund gesenkt und LG’s UltraGear 27GX790B-B, ein Dual-Mode-OLED mit 720 Hertz, für 699,99 US-Dollar gelistet. Für Käufer bedeutet das: Wer nicht auf die allerneuste Panel-Variante angewiesen ist, kann vom „Ankündigungs-zu-Abverkauf“-Effekt profitieren.
Der Ausblick ist damit klar: Die nächsten Generationen werden den Fokus stärker auf komplette Systemleistung legen müssen, nicht nur auf den höchsten Hertz-Wert. Wenn 720 Hertz per Dual-Mode erreichbar sind, steigt der Bedarf an intelligenten Umschaltungen, die Latenz und Bildqualität sauber balancieren, statt nur Auflösung und Takt kurzfristig gegeneinander auszutauschen. Gleichzeitig wird die Marktsegmentierung schärfer: QD-OLED für Farbvolumen und Kontrast, WOLED für breitere Verfügbarkeit und Panel-Eigenschaften, klassische IPS für Stabilität und budgetfreundliche Adoption. Hersteller und Integratoren, die KVM-, USB-C- und Multi-Device-Workflows ernst nehmen, werden zudem stärker daran gemessen, wie zuverlässig Firmware, Treiber und Schutzmechanismen über mehrere Jahre funktionieren. Damit rückt die eigentliche Kaufentscheidung näher an den Alltag: Welche Plattform liefert konstant hohe FPS, wie wichtig sind HDR-Helligkeit und Farbgenauigkeit, und wie gut sind Garantie- und Einbrennschutz in der Praxis?
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Gaming-Monitore: ASUS und Acer pushen OLED-Gaming bis 720 Hertz" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Gaming-Monitore: ASUS und Acer pushen OLED-Gaming bis 720 Hertz" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Gaming-Monitore: ASUS und Acer pushen OLED-Gaming bis 720 Hertz« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!