LONDON (IT BOLTWISE) – Splatoon Raiders geht einen ungewöhnlichen Weg für die Reihe: Statt schneller 4-gegen-4-Runden steht eine Solo-Kampagne im Mittelpunkt. Im Test zeigt sich, dass Orientierung, Ausrüstung und taktisches Vorgehen wichtiger werden als reine Reflexe. Besonders bei großen Gegnerhorden entsteht dabei ein Sog, der Spieler nach dem „Nur noch eine Mission“-Moment schnell wieder ins Spiel zieht. Gleichzeitig bleiben Geschichte und Dialoge hinter dem spielerischen Potenzial zurück.

Splatoon Raiders im Test: Solo-Kampagne, Monsterhorden und ein starkes Loadout-System
Splatoon Raiders im Test: Solo-Kampagne, Monsterhorden und ein starkes Loadout-System (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Splatoon Raiders wirkt auf den ersten Blick wie ein Ableger, der die bekannten Farbregeln übernimmt und daraus eine neue Gefühlswelt strickt. Im Kern macht Nintendo aber eine andere Schwerpunktsetzung auf: Eine Kampagne führt durch Inselabschnitte, die man allein oder im Team spielen kann, während die hektische 4-gegen-4-Logik der Haupttitel in den Hintergrund rückt. Genau dieses „größer denken, langsamer spielen“-Prinzip hat uns in der Solo-Session überrascht – nicht als Abkürzung, sondern als spürbar durchdrehte Ausrichtung.

Die Rahmenhandlung startet nach einem Hubschrauberabsturz mit einer kleinen Crew und führt die Spielfigur gemeinsam mit Mechaniker sowie Mako, Muri und Mantaro auf die Spiralit-Inseln. Dort suchen wir nach Schätzen, Ausrüstung und nach einem Weg zurück. Gespielt wird aus der Third-Person-Perspektive; viele Missionen sind mit etwa zehn bis fünfzehn Minuten so getaktet, dass man Fortschritt sieht, ohne in eine dauerhafte „Systemtest“-Stimmung zu rutschen. Mal läuft es linear von Truhe zu Truhe, mal öffnet sich ein halboffenes Areal, und in anderen Einsätzen entscheidet eher ein Zeitfenster als ein Reflexduell darüber, ob man die nächste Runde sauber mitnimmt.

Technisch und spielmechanisch bleibt der Salmon-Run-Vibe auffällig: Große Gegnerhorden geben dem Spiel diesen Wellen-Charakter, bei dem das eigene Tempo eher aus der Situation entsteht als aus einem festen Sprintplan. Gleichzeitig skaliert die Herausforderung nicht nur über mehr Gegner, sondern auch über Aufgaben-Varianten wie das Erledigen einer bestimmten Menge an Feinden oder das Sammeln von Fischeiern. Interessant ist dabei die Prämisse, dass die Beute nicht zwingend zu Körben getragen werden muss – das verändert die Art, wie sich Einsätze „anfühlen“: weniger Route-Optimierung, mehr Entscheidungsfreiheit im Moment.

Auch das Farbprinzip spielt hier eine andere Rolle als in klassischen Multiplayer-Formaten. Tinte bleibt Munition und verändert die Bewegungsmöglichkeiten auf dem Untergrund, doch sie wirkt weniger wie ein permanentes Leitmotiv und mehr wie eine begleitende Mechanik. Entscheidend werden stattdessen Ausrüstung und Positionierung. Genau bei größeren Gefechten kippt das Ganze in eine angenehm taktische Richtung: Selbstschussanlagen liefern zusätzliche Feuerkraft, explodierende Fallen räumen ganze Gruppen ab, und stärkere Waffen machen gegen besonders große Monster einen spürbaren Unterschied. Dazwischen eskalieren Kämpfe regelmäßig in chaotische Massenschlachten – der Effekt ist nicht nur visuell, sondern auch spielerisch: Man muss lernen, Chaos zu „lesen“, statt es schlicht zu überstehen.

Ein zentraler Motivationshebel ist das Fortschrittssystem, das das Loadout nicht als statische Waffe-Box behandelt, sondern als sichtbaren Aufbau über mehrere Missionen hinweg. Nach und nach schaltet man stärkere Waffen, neue Extras und zusätzliche Ausrüstung frei; dadurch wächst die eigene Kombinationsbreite spürbar. Im Verlauf der Kampagne läuft man irgendwann fast wie ein quietschbunter Cartoon-Supersoldat herum, und genau dieses „immer mehr Möglichkeiten“ sorgt dafür, dass man nach dem Ende eines Einsatzes nicht sofort abbrechen möchte. Auf Dauer trägt das System den Lernerfolg: Man probiert häufiger aus, kombiniert Varianten und passt sich an, statt nur eine feste Taktik durchzuziehen.

Weniger stark ausgeprägt sind hingegen die Dialoge in Kunstsprache zwischen den Einsätzen. Die deutsche Übersetzung der Untertitel ist zwar ordentlich, die Gespräche selbst wirken aber künstlich, überdreht und selten wirklich witzig. Dazu kommen Längen: Häufig sind die Dialogabschnitte spürbar länger als der dünne Inhalt rechtfertigt, wodurch die Tonlage, die charmant gemeint ist, sich bei uns eher anstrengend anfühlte. Grafisch bleibt Splatoon Raiders dem typischen Nintendo-Stil treu: kräftige Farben funktionieren, aber manche Areale wirken etwas karg und funktional, als hätte man bewusst auf „mehr Szene“ verzichtet.

Beim technischen Gesamteindruck hat das Spiel im Test dagegen überzeugt. Während unseres Durchlaufs gab es keine auffälligen Bugs, keine Ruckler und keine Stellen, die unfertig gewirkt hätten. Auch Schwierigkeitsgrad und Missionsabläufe erschienen sauber abgestimmt, sodass die Lernkurve nicht aus dem Takt gerät. Kooperativ lässt sich Splatoon Raiders mit bis zu vier Spielern bestreiten; viele Mechaniken – insbesondere große Gegnerhorden und die Kombination verschiedener Ausrüstungsgegenstände – dürften im Team noch einmal anders funktionieren. Den Koop-Modus haben wir allerdings nicht ausprobiert, weshalb Balance und langfristige Motivation im Mehrspielerbetrieb offen bleiben.

Veröffentlicht wird Splatoon Raiders am 23. Juli 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2. Die Download-Version kostet 50 Euro, belegt rund 13 GByte Speicherplatz und bietet eine Sprachausgabe nur in einer Kunstsprache; die USK vergab eine Freigabe ab 12 Jahren. Unser Fazit fällt am Ende klar aus: Das Spiel fühlte sich zunächst sperriger an als erwartet, und kaum ein anderes Nintendo-Spiel hat seine Qualitäten so spät für uns sichtbar entfaltet. Doch mit jeder neuen Waffe, jedem zusätzlichen Gadget und abwechslungsreicheren Missionen stieg die Motivation spürbar. Besonders stark sind die chaotischen Massenschlachten mit seltsamen Monstern und die vielen Loadout-Optionen; schwächere Dialoge, eine nur dürftige Geschichte und zahlreiche Zeitlimits kosten am Ende Punkte. Trotzdem hat uns der unähnliche Richtungswechsel besser gefallen, als der erste Eindruck vermuten ließ.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - Splatoon Raiders im Test: Solo-Kampagne, Monsterhorden und ein starkes Loadout-System - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "Splatoon Raiders im Test: Solo-Kampagne, Monsterhorden und ein starkes Loadout-System".
Stichwörter Action AI Artificial Intelligence Ausruestung Cloud Datenanalyse Fortschritt Kampagne KI Ki-gestuetzte-entwicklung Konsolenspiel Künstliche Intelligenz Loadout Maschine-learning Monster Multiplayer Server Sicherheit
Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!

Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Splatoon Raiders im Test: Solo-Kampagne, Monsterhorden und ein starkes Loadout-System" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Splatoon Raiders im Test: Solo-Kampagne, Monsterhorden und ein starkes Loadout-System" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Splatoon Raiders im Test: Solo-Kampagne, Monsterhorden und ein starkes Loadout-System« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    2.460 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Jobs