SÜDKOREA / LONDON (IT BOLTWISE) – Der XRP-Kurs fällt zwar am Tag um rund 2%, prallt aber etwa 4% vom August-Tief nach oben. Dahinter steht ein ungewöhnlich klares Bid-Übergewicht auf koreanischen Handelsplätzen, das kurzfristig Nachfrage signalisieren soll. Gleichzeitig bleibt der Chart weiterhin in einem fallenden Kanal, was eine echte Trendwende noch nicht bestätigt. Entscheidend wird nun, ob der Impuls auch bei größeren Haltern und über Leverage hinweg Bestand hat.

XRP befindet sich weiterhin in einer technisch angeschlagenen Phase, doch die Mikrostruktur an einzelnen Börsen verändert gerade das Bild. Am Tagesschnitt liegt der Kurs etwa 2% im Minus, gleichzeitig springt XRP ungefähr 4% von seinem Tief im August zurück. Solche Rebounds kommen häufig vor, wenn der Markt bereits stark sell-dominant war und nahe an der Liquidität neue Käufer auftauchen. Im konkreten Fall betont die Meldung aber, dass es sich nicht um eine bestätigte Trendwende handelt: Der Kurs bewegt sich weiterhin innerhalb eines fallenden Kanals, der seit dem 14. Mai 2026 jede Rally gedeckelt haben soll.
Technisch lässt sich die Situation deshalb als Konflikt zwischen zwei Zeithorizonten beschreiben. Der übergeordnete Trend bleibt bärisch, weil die Kursbewegung weiterhin in einem Muster aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs eingebettet ist. Auf der Orderbuch-Ebene entsteht jedoch ein anderer Eindruck. Südkorea „stackt“ demnach frühe Kauforders unterhalb bzw. nahe am aktuellen Marktpreis: Innerhalb eines Preisbereichs von 1% überwiegen die kombinierten Bids von Upbit und Bithumb gegenüber den Asks rechnerisch etwa im Verhältnis zwei zu eins. Der berichtete Spalt beträgt damit rund 34% und wirkt in der Praxis wie ein kurzfristiger Boden, weil Verkäufer aktuell weniger Liquidität direkt absorbieren können.
Marktseitig ist dabei relevant, warum genau Südkorea diese Rolle spielt. XRP rangiert der Quelle zufolge auf Upbit unter 275 Korean-Won-Märkten nach 24-Stunden-Volumen auf dem dritten Platz – hinter Tether und Bitcoin. Dieses Ranking sagt nicht automatisch, ob der Markt im nächsten Moment steigt oder fällt, aber es erklärt, warum Orderbuch-Bewegungen dort schnell Aufmerksamkeit erzeugen. In der Logik des Limit-Order-Books füllt ein hohes Interesse zwar nicht von selbst die gewünschte Richtung, aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Order-Seite (hier die Kaufseite) gerade dann sichtbar wird, wenn Händler nahe an den Markt herankommen. Zusätzlich wird ein kleiner Premium-Effekt auf Bybit erwähnt: Dort soll Südkorea im Schnitt nahe am oberen Ende einer Sieben-Tage-Spanne handeln, was ebenfalls in Richtung „mehr Bereitschaft zu zahlen“ interpretiert werden kann – allerdings nur als dünnes Signal, nicht als klarer Premium-Event.
Damit der Rebound nicht nur „Dip Buying“ bleibt, braucht es Indizien dafür, dass Verkaufsdruck tatsächlich nachlässt. Genau hier setzt die Analyse mit dem Momentum-Chart an: XRP habe zwar weiterhin niedrigere Tiefs markiert, aber gleichzeitig sei die Dynamik gedreht. Seit Anfang Juni habe der Preis marginal ein tieferes Tief in Richtung August ausgeformt, während das Momentum ein höheres Tief geliefert habe. Konkret steigt der Relative Strength Index (RSI) als Momentum-Indikator demnach von unter 20 Anfang Juni auf die unteren 40er am August-Tief. Diese Kombination aus fallendem Preis und steigendem RSI entspricht einer klassischen bullischen Divergenz: Sie entsteht häufig dann, wenn Verkäufer zwar noch verkaufen, der Markt aber nicht mehr so effizient nach unten „durchgereicht“ wird wie zuvor.
Auch bei der Frage, ob Leverage die Bewegung treibt, liefert die Meldung eine zurückhaltende Antwort. Für Händler, die den Kurs kurzfristig „durchhebeln“, sind Perpetuals ein wichtiger Parameter: Wenn Funding stark positiv wird, zahlt typischerweise der Long-Trader, was die Long-Seite oft überhitzen kann. Laut Bybit-Perpetual-Funding liegt der Wert jedoch nur bei etwa +0,006%, also leicht positiv, aber weit entfernt von einer ersichtlichen Überhitzung. Damit bleibt die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Kursreaktion primär aus Kaufinteresse und abnehmender Verkaufsenergie entsteht – und nicht aus einem einseitig aufgebauten, riskanten Long-Trade-Flush. Der nächste Belastungstest wäre dann, ob „Papierhände“ verschwinden und ob größere Adressen oder strukturierte Produkte folgen.
Genau diese größere Akteursgruppe greift die Meldung auf, indem sie Daten zu Wallet-Kohorten nennt. Santiment zufolge sei der Anteil von XRP, der in der Spanne von 100 Millionen bis 1 Milliarde XRP gehalten wird, um den Zeitraum um den 1. August von 10,66% auf 11,98% gestiegen. Solche Größenordnungen werden typischerweise mit „Whales und großen Vehikeln“ assoziiert, also Akteuren, die oft genug Kapital mobilisieren können, um ein Orderbuch zwar nicht sofort umzudrehen, aber die Wahrscheinlichkeit eines tragfähigeren Bodens zu erhöhen. Gleichzeitig ist wichtig: Eine Verschiebung in Wallet-Bezeichnungen oder interne Zuordnungen kann laut solchen Daten ebenfalls eine Rolle spielen. Für die Marktlogik bleibt aber der Kern plausibel: Wenn große Halter in einem Moment zulegen, in dem Momentum-Daten eine Divergenz zeigen, steigt die Chance, dass der Markt den nächsten Widerstandsbereich erneut testet – statt sofort wieder in die Abwärtsrally zurückzufallen.
Für Unternehmen und professionelle Marktteilnehmer lässt sich aus der Gemengelage eine klare Risiko-/Chancen-Brille ableiten. Positiv ist das beobachtete Bid-Übergewicht nahe am Marktpreis, weil es die unmittelbare Abwärtsvolatilität dämpfen kann, wenn Käufer Orders „hinstellen“ statt nur später hinterherzulaufen. Gleichzeitig bleibt der größere technische Rahmen bärisch, weil der fallende Kanal laut Bericht weiterhin alle Rallys seit Mitte Mai begrenzt haben soll. Die nächsten Entscheidungen im Chart dürften deshalb weniger aus dem Tages-Noise entstehen, sondern daraus, ob Momentum und große Halter zugleich bestätigen – und ob sich das lokale Südkorea-Liquidity-Muster auf breitere Handelsplätze ausdehnt. Solange das nicht passiert, bleibt der Rebound eher ein Testlauf: Er kann der Startpunkt für eine Trendverbesserung sein, aber er ist noch nicht das endgültige Signal.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "XRP: Südkorea treibt die Bids, aber der Abwärtstrend bleibt fragil" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "XRP: Südkorea treibt die Bids, aber der Abwärtstrend bleibt fragil" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »XRP: Südkorea treibt die Bids, aber der Abwärtstrend bleibt fragil« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!