LONDON (IT BOLTWISE) – congstar beendet die Routermiete für Neukunden vorerst bis zum 19. August 2026: Wer einen Zuhause-Tarif neu bucht und die FRITZ!Box mietet, zahlt für die Routermiete 0 statt 5 Euro. Über 24 Monate ergibt das 120 Euro, die laut Angebotslogik nicht auf der Rechnung landen. Zusätzlich fällt ein Bereitstellungspreis in diesem Schritt weg, und je nach Tarif gibt es einen Startbonus. Für Haushalte mit eigenem Router ist der Effekt deutlich kleiner, weil die 0-Euro-Routermiete nur für gemietete Geräte gilt.

congstar setzt bei seiner Zuhause-Aktion auf einen klaren Kostentreiber: die Routermiete. Wer bis zum 19. August 2026 einen Zuhause-Tarif neu bucht und dabei den Mietrouter nutzt, zahlt für die Routermiete 0 Euro statt 5 Euro. Damit wird aus einem eher „unsichtbaren“ Monatsbetrag ein fest kalkulierbarer Sparposten, den viele Kundinnen und Kunden beim Vertragsabschluss sonst erst beim Blick in die Abrechnung wahrnehmen. Der Zeitraum ist zudem nicht auf ein paar Wochen begrenzt, sondern bezieht sich auf die komplette Laufzeit.
Der finanzielle Kern lässt sich an einem typischen 24-Monats-Vertrag festmachen: Bei 5 Euro Routermiete pro Monat wären das 120 Euro über zwei Jahre. congstar positioniert das Paket außerdem in Kombination mit einem Startbonus, der laut Angebotsangaben zwischen 40 und 200 Euro liegen kann – abhängig vom konkreten Tarif. Zusätzlich nennt der Text noch einen Bereitstellungspreis von 50 Euro, der in diesem Kontext ebenfalls entfällt. So entsteht ein Gesamtbild, in dem nicht nur die monatliche Komponente reduziert wird, sondern der Einstiegspreis und die einmaligen Vorteile den Effekt verstärken.
Technisch betrachtet ist die entscheidende Stellschraube, dass die 0-Euro-Routermiete an die FRITZ!Box-Miete gekoppelt ist. Das ist für Haushalte mit bereits vorhandenem Router ein wichtiger Unterschied: Wer „eine eigene FRITZ!Box im Regal“ liegen hat, bekommt nicht zusätzlich die 0-Euro-Routermiete, sondern profitiert in erster Linie vom Bonus und vom Wegfall der im Text genannten 50 Euro. Der Deal wirkt also weniger wie ein generelles Preissignal, sondern eher wie eine gezielte Anreizsetzung für Neukundinnen und -kunden, den Router direkt über den Anbieter zu beziehen. Genau hier trennt sich in der Praxis die Kaufentscheidung vom Mietmodell: Routerfreiheit heißt zwar „dein Gerät“, aber das spart eben nur dann, wenn man nicht parallel die Konditionen des Angebots vergleicht.
Auch die Frage „Mieten deshalb Unsinn?“ beantwortet der Anbieter im Text zumindest pragmatisch. Der Mietrouter wird als Plan B argumentiert: Wenn das Gerät ausfällt, übernimmt der Anbieter die Ersatzbeschaffung, während Kundenseitig kein neues Gerät angeschafft und entsorgt werden muss. Das kann für Nutzergruppen, die keinen Mehrwert in der eigenen Hardware-Strategie sehen – etwa in Haushalten mit einem einzelnen Anschluss und möglichst wenig Aufwand – einen tatsächlichen Komfortfaktor darstellen. Gleichzeitig bleibt für sicherheits- und netzwerknahe Anforderungen entscheidend, ob man die typischen Einstellungen und Erweiterungen der eigenen Routerumgebung wirklich so abbilden kann, wie es mit einem selbst gekauften Modell möglich wäre.
Die Aktion ordnet congstar außerdem in einen Preisupdate-Kontext ein: Der Text verweist darauf, dass congstar Anfang Juli die Preise für DSL und Glasfaser angehoben hat. Die Routermiete wird dadurch als Kompensation ins Spiel gebracht. Damit verschiebt sich die Betrachtung von „reiner Rabattschlacht“ hin zu einer Gesamtrechnung: Während die Anschluss- und Bandbreitenkomponente preislich angepasst wurde, soll der Mietrouter-Teil die monatliche Belastung insgesamt zumindest in den ersten zwei Jahren abfedern. Im Angebot werden zudem konkrete Einstiegswerte genannt, etwa dass ein DSL- oder Glasfaser-100-Anschluss rechnerisch 31 Euro im Monat in den ersten zwei Jahren kostet – jeweils inklusive FRITZ!Box und im Zusammenspiel mit den genannten Startvorteilen.
Für den Marktabgleich ist relevant, dass congstar Zuhause je nach Adresse im Telekom-Netz über DSL oder Glasfaser läuft. Der Text nennt Beispiele: „Zuhause 250“ mit 250 Mbit/s soll regulär 45 Euro kosten, in den ersten vier Monaten aber 15 Euro; für Glasfaser nennt er „Zuhause 600“ mit 600 Mbit/s regulär 55 Euro und in den ersten vier Monaten 10 Euro. Nach oben geht es laut Angaben bis zu 1.000 Mbit/s für 65 Euro, allerdings wird Festnetztelefonie nicht mitgeliefert. Zusätzlich gilt: Bei Flex-Tarifen sind die günstigeren Preise nur zwei Monate lang, was die Gesamtkosten besonders bei kurzen Entscheidungs- und Kündigungszyklen schnell verändert.
Am Ende bleibt die Entscheidung relativ simpel, aber nur wenn man die Parameter korrekt liest. Wer weder einen Router besitzt noch einen kaufen will, erhält laut Angebotslogik die stärkste Wirkung: kein Anschlusspreis in diesem Schritt, keine Routermiete während der Aktionslogik und dazu ein Startbonus. Wer bereits Hardware im Haus hat, sollte dagegen nicht nur auf die Schlagzeile zur Routermiete schauen, sondern den Nutzen gegen den Bonus und den Wegfall der 50 Euro Bereitstellungspreis abgleichen. Und wichtig: Der Text setzt eine harte Grenze – am 19. August ist Schluss, danach kostet die Routermiete wieder 5 Euro pro Monat. Für Haushalte, die nach diesem Datum umstellen wollen, verschiebt sich die Rechnung spürbar.
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