LONDON (IT BOLTWISE) – In aktuellen CAD-Renders wird das Samsung Galaxy S27 Pro als kompakter Ableger der S27-Reihe beschrieben, aber ohne Platz für den S-Pen. Die Zeichnungen zeigen einen ähnlichen Aufbau wie beim Galaxy S27 Ultra, inklusive eines durchgehenden Kamera-Balkens und Triple-Kamera-Setup. Für die Hardware nennen die Leaks ein 6,6-Zoll-Display, eine Snapdragon-Option sowie eine erwartete 5.200-mAh-Batterie. Unklar bleibt, ob Samsung beim Namen und bei den Kameras weiterhin vollständig am Ultra-Design festhält.

Die Gerüchteküche zum Galaxy S27 Pro bekommt neuen Futterwert durch CAD-Renders, die das Gerät als verkleinerte Variante des Galaxy S27 Ultra positionieren. Entscheidend ist dabei weniger die reine Geometrie als die sichtbare Design-Entscheidung: In den Darstellungen gibt es offenbar keinen Platz für den S Pen. Damit würde Samsung das Ultra-Prinzip zwar in einem kleineren Gehäuse fortführen, aber einen zentralen Differenzierer der bisherigen Ultra-/Note-Logik streichen. Für Samsung bedeutet das vor allem eins: Man kann die Innenraumaufteilung neu optimieren, ohne ein Eingabestylus-Subsystem berücksichtigen zu müssen.
Optisch bleiben die CADs nah am bekannten Ultra-Baukasten. Auf der Rückseite verläuft ein markanter Kamera-Balken, der ein Triple-Kamera-Setup beherbergen soll. Laut den Angaben in den Leaks sind die Sensoren vermutlich nah an der Ausstattung des Galaxy S27 Ultra, doch das ist als Erwartung formuliert, nicht als bestätigte Spezifikation. Auffällig ist zudem, dass die dargestellte Farbvariante (u. a. ein auffälliges Lila) im Kontext der Renders ausdrücklich nicht als sicher gilt. Solche CAD-Farbvorschläge sind in der Praxis häufig ein Testfeld: Sie helfen, die Gehäusedesignlinien auf Produktfotos klar zu trennen, sind aber noch kein belastbarer Hinweis auf die späteren Retail-Farben.
Auch die Maße fallen in den Rahmen dessen, was Samsung mit einer „Ultra light“-Strategie erreichen könnte. Für das Galaxy S27 Pro werden ungefähr 154,06 x 73,77 x 7,95 mm genannt; das soll in der Dicke ähnlich ausfallen wie beim Galaxy S27 Ultra, aber kürzer und schmaler. In der Kombination mit dem erwarteten 6,6-Zoll-Display wäre das der typische Hebel, um die Bedienbarkeit zu verbessern: Wer ein Ultra bisher als zu groß empfindet, bekommt hier einen deutlich leichter greifbaren Formfaktor, ohne dass man komplett in die Mittelklasse abtaucht. Gleichzeitig adressiert das Design laut den Leaks ein konkretes Praxisproblem, das Samsung bei flachen Auflagen im Zusammenhang mit Kameragehäusen zu beschäftigen scheint: eine mögliche Kamera-Wackelneigung auf ebenen Flächen.
Technisch ordnen die Render das S27 Pro als „kleineres Ultra“ ein – inklusive sehr ähnlicher Spezifikationslinie, nur eben ohne S Pen. Als Displaygröße wird 6,6 Zoll genannt; beim Prozessor fällt die Nennung besonders auf: erwartet wird ein Snapdragon 8 Elite Gen 6 Extreme, ergänzt um die Möglichkeit, dass in bestimmten Märkten stattdessen Exynos 2700 zum Einsatz kommen könnte. Beim Arbeitsspeicher nennen die Angaben 12 GB als Basis und potenziell 16 GB in höheren Konfigurationen, während beim Speicher 256 GB, 512 GB und 1 TB in Aussicht gestellt werden. Für die Kamera wird ein 200-Megapixel-Hauptsensor erwartet, dazu ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkel; beim Telemodul soll es ein 12-Megapixel-3x-Objektiv sein, statt des 5x-Teleobjektivs beim Ultra.
Die Strom- und Fertigungsthematik wird in den Leaks ebenfalls konkret: Für das Galaxy S27 Pro ist eine 5.200-mAh-Batterie in Aussicht gestellt. Das läge über dem, was beim Galaxy S26 Ultra verwendet wurde, und die Begründung lautet, Samsung setze zunehmend auf „silicon-carbon“. Diese Formulierung knüpft an die Beobachtung an, dass Samsung bereits bei mehreren faltbaren Modellen der „Z“-Serie Komponenten mit dieser Materialstrategie aufgegriffen haben soll; daraus leiten die Leaks eine Ausweitung auf weitere Geräte im Jahr 2027 ab. Zusätzlich wird der Designgewinn des fehlenden S Pen betont: Mehr Platz für eine größere Vapor-Chamber und eine bessere Unterstützung für „Magnetic Charging“ – also ein Ladekonzept, das auf magnetische Kopplung beim Aufsetzen und Laden setzt.
Beim Timing und bei der Preislogik bleiben die Angaben spekulativ, aber sie sind zumindest in ein Muster eingebettet. Für die S26-Serie wird als Launch-Zeitpunkt Ende Februar genannt, während frühere Jahre eher im Januar lagen und teils kurz nach dem CES-Umfeld. Wenn man diese Verschiebung fortschreibt, liegt die erwartete Ankündigungswoche für die S27-Serie demnach voraussichtlich um den 22. Februar 2027. Beim Preis nennt der Text mehrere mögliche Anker: Beim Galaxy S27 Ultra werden 1.399 bis 1.499 US-Dollar erwartet, während das S27 Pro vermutlich näher an das bisherige Ultra-Vorgänger-Niveau rückt – als Richtung wird der aktuelle Galaxy S26 Ultra-Preis von 1.299 US-Dollar genannt. Eine Untergrenze wird über das S26 Plus abgeleitet: Wenn sich dessen Preis nach oben verschiebt, dürfte das S27 Pro demnach ebenfalls entsprechend nachziehen. Bis zur offiziellen Vorstellung bleibt jedoch offen, wie Samsung die neue Modellhierarchie namensseitig genau austariert und ob die Kamera-Performance tatsächlich 1:1 an das Ultra-Design heranreicht oder in Details beschnitten wird.
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