HO-CHI-MINH-STADT / LONDON (IT BOLTWISE) – Im Hikari-Gewerbegebiet in der Nähe von Ho-Chi-Minh-Stadt zieht ein Doraemon-„Team“ viele junge Leute und Familien an. Besucher können den Ausstellungsbereich ohne Eintrittskarte täglich von 9 bis 22 Uhr bis zum 27. September frei betreten. Besonders die riesige, rund 3,5 Meter hohe Doraemon-Figur im Zentrum sorgt für Andrang und Fotomotive. Gleichzeitig bitten Veranstalter darum, die Modelle nicht zu berühren, um Schäden zu vermeiden.

Im Hikari-Gewerbegebiet entsteht derzeit ein klarer Publikumsmagnet: Seit dort ein Doraemon-„Team“ mit mehreren Figuren ausgestellt wird, verwandelt sich der Bereich für viele junge Leute und Familien in einen spontanen Treffpunkt. Der Reiz liegt dabei weniger in einem einmaligen Event-Charakter als in der Fotografie selbst. Viele Besucher kommen nicht nur, um einmal „vorbeizuschauen“, sondern bleiben bis in den späten Nachmittag und Abend, um verschiedene Posen der Figuren immer wieder neu festzuhalten.
Den stärksten visuellen Anker setzt eine riesige Doraemon-Figur in der Mitte des Areals. Sie ist etwa 3,5 Meter hoch und wirkt wie ein natürlicher Dreh- und Angelpunkt für jedes Foto. Rund um diese zentrale Figur stehen 18 weitere Doraemon-Modelle, die in unterschiedlichen Posen, Stilen und mit verschiedenen Gesichtsausdrücken präsentiert werden. Genau diese Vielfalt sorgt dafür, dass sich eine Aufnahme nicht schnell „abhakt“, sondern auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln wieder interessant bleibt – und damit auch Gruppenfotos funktionieren, bei denen mehrere Personen gleichzeitig ins Bild sollen.
Damit das unkompliziert klappt, braucht man keine Eintrittskarte. Laut den Angaben zum Ablauf ist der Ausstellungsbereich täglich von 9 bis 22 Uhr zugänglich und bis zum 27. September geöffnet. Für Fans der Comic-Serie über die Roboterkatze aus der Zukunft fühlt sich gerade das gleichzeitige Auftreten mehrerer Doraemon-Versionen besonders „rund“ an: Nicht nur eine Figur dominiert, sondern das gesamte Set lädt zum Erkunden ein. Le Quoc Huu, Student an der Binh Duong Universität, schilderte nach seinem Besuch, dass jedes Modell eine andere Pose habe und man aus jedem Winkel fotografieren könne – ein Hinweis darauf, dass die Platzierung der Figuren offenbar bewusst so gewählt ist, dass Bewegungen im Raum echte Bildvarianten erzeugen.
Auch in den Aussagen von Besuchern zeigt sich, wie der kostenlose Charakter die Dynamik verändert. Dao Thi Quynh Van, Studentin an der Thu Dau Mot Universität, wollte demnach zunächst nur aus Neugier kurz vorbeikommen, verbrachte dann aber mehr Zeit mit Fotografieren. Weil der Eintritt frei war, dachte sie, die Gruppe solle einfach vorbeischauen, wenn sich Zeit ergibt. Der Raum wirkte für sie „sehr fotogen“, und offenbar suchte sich jeder aus der Gruppe eine Ecke aus, machte Fotos voneinander und wechselte anschließend wieder – genau dieses Muster erklärt, warum solche Check-in-Motive oft besonders gut für soziale Medien, Freundesgruppen und Familien geeignet sind.
Bemerkenswert ist zudem, dass nicht nur junge Leute anrücken, sondern auch Erwachsene und vor allem Kinder. Junge Familien nutzen die Gelegenheit, ihre Kinder mit den Doraemon-Figuren „treffen“ zu lassen: Für viele kleine Kinder ist die zentrale Figur aufgrund ihrer Größe ein echtes Highlight, weil sie deutlich größer wirkt als die eigenen Körper. Am späten Nachmittag und Abend füllt sich das Gelände dann mit Gruppen, die stehen bleiben, um Fotos zu machen; einige bereiteten Kostüme und Accessoires vor oder posierten nach bekannten Doraemon-Motiven, um Momente einzufangen, die später nicht mehr so spontan wiederholbar sind.
Für die Elternperspektive spielt neben dem Fotoerlebnis auch der praktische Nutzen vor Ort eine Rolle. Herr Dang Vu Chau, 32 Jahre alt und Wachmann in diesem Gewerbegebiet, erklärte, seine Familie habe den Ort gewählt, weil er Platz für Kinder zum Spielen biete und gemeinsame Fotos ermöglicht. Seine Kinder kennen Doraemon offenbar bereits aus dem Alltag, hatten gehört, dass es sogar ein 3,5 Meter hohes Modell gibt, und wollten es unbedingt sehen. Dass bei dieser Anreise sofort Begeisterung aufkam, lag laut ihm daran, dass viele Doraemon-Figuren gleichzeitig sichtbar sind und der Raum damit automatisch mehrere Fotomöglichkeiten liefert.
Damit das Aussehen der Modelle auch langfristig erhalten bleibt, geben die Verantwortlichen klare Verhaltenshinweise: Besucher werden gebeten, die Figuren nicht zu berühren, sich nicht anzulehnen und sie nicht zu schieben. Der Zweck ist simpel und auch technisch nachvollziehbar – regelmäßiger Kontakt, zusätzliche Kräfte oder ungünstiges Anstoßen können zu Beschädigungen führen, gerade wenn viele Menschen gleichzeitig Fotos aus nächster Nähe aufnehmen. Herr Chau und auch Herr Tran Van Dai, ein Wachmann im Gewerbegebiet, betonen außerdem die hohe Besucherzahl in den letzten Tagen, mit besonders starkem Zulauf während des Nationalfeiertags am 2. September. Durch die verlängerten Öffnungszeiten bis zum 27. September bleibt das Doraemon-„Team“ damit voraussichtlich weiter ein attraktives Ausflugsziel, bei dem sich das Fotoerlebnis ohne Eintrittshürde in den Tagesablauf vieler Familien und Gruppen integrieren lässt.
Aus technischer Sicht ist hier kein Rechenzentrum und kein neues KI-Feature entscheidend, sondern die Logik eines „Fotomotivs als Infrastruktur“: Ein klarer Mittelpunkt, viele Varianten im Umfeld und ein freier Zugang von morgens bis abends reduzieren die Reibung. Wenn zusätzlich Gruppen relativ unkompliziert Position wechseln können, entsteht eine Art self-sustaining Fotofluss – je mehr Motive gleichzeitig sichtbar sind, desto leichter wird es, passend für unterschiedliche Altersgruppen zu fotografieren. Gerade für Social-Content und persönliche Erinnerungen ist zudem die Möglichkeit relevant, Fotos ausdrucken zu lassen, sofern vor Ort angeboten. Unabhängig davon, ob man solo, als Paar oder in der Familie kommt: Die Kombination aus kostenloser Eintrittsmöglichkeit, guter Sichtbarkeit und einem begrenzten Zeitfenster bis zum 27. September dürfte dafür sorgen, dass die Nachfrage eher gleichmäßig ansteigt als in einem einzelnen Tagespeak zu verpuffen.
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