STEVE JOBS THEATER / LONDON (IT BOLTWISE) – Ein faltbares Apple-iPhone soll laut Analystenschätzungen bei rund 2.000 US-Dollar und mehr starten. Im Fokus steht dabei nicht nur das neue Formfaktor-Design, sondern auch die Verfügbarkeit teurer Speicherchips. Apple dürfte gleichzeitig die Nachfrage nach KI-infrastrukturnahen Speicherlösungen (HBM und fortgeschrittenes DRAM) nur langsam ausgleichen können. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, wie stark höhere Speicherpreise die Margen auch 2027 belasten.

Apple bereitet sich offenbar auf einen Marktsprung im Smartphone-Segment vor, doch der Preis für das neue Erlebnis wird nicht allein durch Technik-Showpieces bestimmt. Im Raum steht ein erstes faltbares iPhone, das in Analystenprojektionen als „iPhone Ultra“ gehandelt wird, und das soll laut einer Citi-Schätzung bei einem Einstiegspreis von 2.000 US-Dollar plus landen. Für die Unternehmensseite ist das mehr als ein Produkt-Launch: Sobald ein Premium-Formfaktor in den Verkauf geht, wird die Kostenstruktur besonders sichtbar, weil sich Fertigungsaufwand, Display-Mechanik und Zulieferteile in der Marge niederschlagen. Genau an dieser Stelle kommt der zweite Treiber ins Spiel, denn Apple versucht zugleich, die Wirkung einer massiven Speicherpreis-Inflation auf die Ergebnisrechnung abzufedern.
Die angepasste Preisarchitektur wirkt dabei wie ein „Preis-Leistungs-Puffer“ gegen schwankende Beschaffungskosten. Tim Cook hat in seinem letzten Earnings-Call als CEO darauf verwiesen, dass Apple Preise „zögerlich“ angehoben habe – und zwar im Zusammenhang mit einem Umfeld, das er als „100-Jahr-Flut“ bei den Speicherpreisen beschreibt. In der Quelle wird dieses Bild konkret mit exponentiellen Steigerungen der Speicherpreise untermauert, die besonders schwierig zu managen sind, weil die Stückkosten nicht nur kurzfristig schwanken, sondern über längere Zeiträume nach oben kippen können. Gleichzeitig belastet nicht jede Preiskomponente gleich stark: Profit-Margen stehen unter Druck, wenn Speicherchips über mehrere Quartale deutlich teurer werden, weil dann selbst bei stabilem Absatz die Bruttomarge rechnerisch leidet.
Technisch betrachtet hängt der Engpass an einem Teil des Speicher-Ökosystems, der durch den KI-Boom stark beschleunigt wurde. Die Rede ist von einer Verknappung bei High-Bandwidth Memory (HBM) und fortgeschrittenem DRAM, das in KI-Servern eingesetzt wird. Die Quelle beschreibt, dass Nachfrage und Lieferfähigkeit längst auseinanderlaufen: Hersteller hätten ihre Kapazitäten für Premium-AI-Speicher weitgehend abverkauft bzw. „sold out“ für einen großen Teil des Jahres 2026. Gleichzeitig werden die Abnehmerseite und deren Investitionsdynamik genannt: Kunden wie NVIDIA, Microsoft, Amazon und Meta treiben den Ausbau von KI-Infrastruktur voran, wodurch sich der Druck auf den Speicherfahrplan weiter verstärkt. Ergebnis ist eine Verschiebung der Marktmacht Richtung Zulieferer, weil sich in einem knappen Angebot höhere Preise durchsetzen lassen.
Für Apple bedeutet diese Gemengelage, dass ein faltbares iPhone zwar neue Aufmerksamkeit erzeugen kann, die Lieferkette aber nicht automatisch mitwächst. Laut der Analystenprojektion könnte Apple im zweiten Halbjahr 2026 etwa 5 Millionen Einheiten des neuen Geräts verkaufen, danach im ersten Quartal 2027 weitere rund 2,3 Millionen. Parallel dazu wird erwartet, dass Apple am 9. September im „Surprise and Shine“-Event-Umfeld im Steve Jobs Theater sowohl eine komplette iPhone-18-Pro-Produktlinie als auch neue Apple Watches und überarbeitete, KI-getriebene Softwarefunktionen vorstellt. Doch selbst wenn das Produktportfolio breiter wird, bleibt die Kostenbasis ein Engpassfaktor: Apple hatte für das laufende Quartal vorsichtige Umsatzerwartungen kommuniziert, weil nicht ausreichend Speicherchips verfügbar seien, um die Nachfrage zu bedienen. In der Praxis heißt das: Angebotskapazität und Marge hängen hier direkt an einem Materialfluss, den Apple kaum alleine steuern kann.
Auch strategisch ist das Signal klar: Die Preisanhebung bei iPhones ist nicht nur eine Reaktion auf Wettbewerb, sondern eine Reaktion auf einen globalen Baustein-Zyklus im Chipmarkt. Die Quelle nennt Unternehmen wie SK Hynix, Samsung Electronics und Micron als zentrale Anbieter, die im Zuge des Nachfrageüberhangs besonders profitieren könnten. Während für Apple der Kostendruck bei den Komponenten akut wird, erhalten die großen Speicherproduzenten durch die Knappheit mehr Spielraum bei Preisgestaltung und Auslastung. Dass Experten eine weiterhin eingeschränkte Speicherverfügbarkeit bis 2027 erwarten, verlängert das Zeitfenster, in dem Apple vermutlich nur begrenzt gegenzusteuern vermag – und verschiebt die Planungsarbeit weg von „ob“ und hin zu „wie viel“ verkauft werden kann, ohne die Ergebnisqualität zu stark zu beschädigen.
Damit steht das faltbare iPhone in einem größeren Kontext als nur einem neuen Geräteformfaktor. Es ist ein Test, ob Apple die Preisakzeptanz seiner Kundschaft auch dann halten kann, wenn die Stückkosten über die gesamte Lieferkette im KI-getriebenen Speicherboom steigen. Die nächste Produktgeneration – einschließlich erwarteter Preiserhöhungen bei den regulären iPhone-18-Varianten – wird deshalb nicht isoliert bewertet, sondern als Teil einer Marge-Management-Strategie unter extremen Komponentenkosten. Für Unternehmen, die Apple-Produkte beschaffen oder auf Ökosysteme setzen, wird es außerdem relevant, wie schnell sich die Speicherknappheit entspannt: Bleibt sie länger bestehen, setzen sich höhere Endkundenpreise und anspruchsvollere Budgetplanungen fort. Gleichzeitig bietet der Fokus auf HBM und fortgeschrittenes DRAM ein Lehrstück dafür, dass KI-Infrastruktur nicht nur Rechenleistung, sondern vor allem Speicherbandbreite als Engpassressource braucht – und dass sich genau dort über Jahre hinweg die Verhandlungsmacht verschieben kann.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Faltbares iPhone wohl ab 2.000 US-Dollar: Apple kämpft mit Speicherpreisen" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Faltbares iPhone wohl ab 2.000 US-Dollar: Apple kämpft mit Speicherpreisen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Faltbares iPhone wohl ab 2.000 US-Dollar: Apple kämpft mit Speicherpreisen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!