LONDON (IT BOLTWISE) – XRP notiert bei 1,55 US-Dollar und legt damit um 3,6 % zu, während Spot-ETFs frische Zuflüsse melden. Parallel dazu testet SWIFT mit 17 Banken ein eigenes Blockchain-Ledger und nutzt dabei tokenisierte Einlagen statt XRP. Gleichzeitig stehen im XRP Ledger betriebliche Änderungen an, darunter ein Batch Amendment zum Monatsende sowie eine geplante Freigabe eines Teils zeitlich gesperrter Token am 1. Oktober. Auf der politischen Seite ist in den USA der CLARITY Act im Senat in einer Verfahrensabstimmung gescheitert, was die Stimmung zusätzlich mitprägt.

Der aktuelle XRP-Impuls wirkt zweigeteilt: Einerseits steigt der Kurs um 3,6 % auf 1,55 US-Dollar, andererseits bleibt die Bewegung vor allem in einem breiteren Kapitalfluss-Umfeld eingebettet. Auf dem Kurszettel fällt auch die technische Einordnung auf: XRP liegt rund 15 % über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 1,35 US-Dollar, bleibt im Zwölfmonatsvergleich aber spürbar unter früheren Hochständen. Genau diese Mischung aus kurzfristigem Rückenwind und mittelfristiger Zurückhaltung ist für viele Marktteilnehmer typisch, wenn neue Liquidität in den Markt kommt, gleichzeitig aber strukturelle Themen wie Netzwerk-Updates oder regulatorische Weichenstellungen im Kalender stehen.
Ein zentraler Treiber der jüngsten Aufmerksamkeit kommt dabei aus dem ETF-Kanal. Medienberichte nennen Nettozuflüsse der in den USA gehandelten Spot-XRP-ETFs von 75 Millionen US-Dollar bis zum vergangenen Sonntag über vier Handelstage. Bereits am Freitag zuvor seien den Fonds innerhalb von zwei Tagen 38,06 Millionen US-Dollar an frischem Kapital zugeflossen; zuvor hatte die Kategorie in der fünftägigen Phase rund um den 21. September 9,56 Millionen US-Dollar eingesammelt. Entscheidend ist vor allem die Kontinuität: Damit baut die Fondskategorie eine Serie auf, in der Nettozuflüsse über zehn aufeinanderfolgende Wochen gemeldet werden. Aus technischer Marktsicht ist das weniger „Kursmagie“ als vielmehr ein stabilerer Nachfrageanker, weil ETF-Zuflüsse die Abhängigkeit von kurzfristigen Orderbuch-Schwankungen reduzieren können.
Während die Kapitalströme den Preis stützen, verschiebt sich parallel das Wettbewerbsbild im Zahlungsverkehr. SWIFT soll Medienberichten zufolge ein eigenes Blockchain-Ledger gestartet haben, in dessen Pilotprojekt 17 Banken Live-Transaktionen durchführen. Der wichtige Punkt für das XRP-Narrativ: Die getesteten Transaktionen sollen auf Basis tokenisierter Einlagen laufen, nicht durch direkten Rückgriff auf XRP. Das ist vor allem deshalb relevant, weil sich das „Interbank“-Storyline vieler Krypto-Enthusiasten an der Schnittstelle aus Settlement-Zeit, Interoperabilität und regulatorischer Umsetzbarkeit festmacht. Wenn eine etablierte Zahlungsinfrastruktur in einem Pilot tatsächlich auf ein eigenständiges Ledger-Design setzt, entsteht zumindest ein Alternativpfad, selbst wenn der Pilot noch keine breite Produktion bedeutet.
Auch im technischen Betrieb des XRP Ledgers stehen Termine im Raum, die für Erwartungsbildung sorgen können. Medienberichte verweisen auf das sogenannte Batch Amendment, das um das Monatsende herum aktiviert werden soll. Solche Protokoll-Änderungen sind für Investoren selten ein Tages-Trigger, können aber mittelbar die Wahrnehmung von Stabilität und Weiterentwicklung prägen, weil sie die Art beeinflussen, wie Transaktionen verarbeitet und zwischen Netzwerkknoten koordiniert werden. Zusätzlich wird für den kommenden Donnerstag, den 1. Oktober, die planmäßige Freigabe eines Teils der zeitlich gesperrten Token durch Ripple genannt; konkrete Stückzahlen wurden dazu nicht beziffert. Für den Markt ist das vor allem deshalb ein Erwartungsfaktor, weil Token-Freigaben häufig mit Fragen nach zusätzlichem zirkulierendem Angebot und kurzfristigen Volatilitätsfenstern verknüpft werden, auch wenn die tatsächliche Kurswirkung davon abhängt, wie schnell die Marktteilnehmer das Angebot absorbieren.
Ein weiterer Spannungsbogen liegt auf der regulatorischen Seite in den USA. Am 15. September soll der US-Senat in einer Verfahrensabstimmung daran gescheitert sein, den Gesetzentwurf CLARITY Act zur Struktur digitaler Anlagemärkte voranzubringen. Solche prozeduralen Hürden ändern nicht zwangsläufig sofort die Rechtslage, können aber den Zeithorizont für Klarheit verlängern und damit die Bereitschaft institutioneller Akteure beeinflussen, wenn sie auf belastbare Leitplanken warten. Im Zusammenspiel mit den gemeldeten ETF-Zuflüssen entsteht dadurch ein interessanter Mix: Kapital fließt in regulierte Produkte, während die politische „Definitionsebene“ weiterhin diskutiert wird.
Für Unternehmen und Entwickler folgt daraus eine eher pragmatische Schlussfolgerung: Nicht jede positive Marktbewegung bedeutet, dass das Ökosystem „unterwegs zu einem Standard“ ist, und nicht jede institutionelle Initiative bedeutet automatisch Verdrängung. SWIFTs Pilot mit tokenisierten Einlagen zeigt vielmehr, dass Banken ihre Infrastruktur zunehmend in Richtung Blockchain-ähnlicher Mechanismen testen, ohne dabei zwangsläufig ein einzelnes Krypto-Asset als Dreh- und Angelpunkt zu nehmen. Gleichzeitig deutet die ETF-Nachfrage auf ein erhöhtes Interesse an XRP als zulässiges Anlageobjekt hin, was wiederum die Relevanz von Integrationen rund um Verwahrung, Reporting und Preis-Referenzierung in Finanzsystemen erhöht. Wer jetzt baut, sollte deshalb Systeme so entwerfen, dass sie Netzwerktechnologien austauschbar abstrahieren können – etwa über ergebnisorientierte Schnittstellen für Transfers, Settlement-Status und Audit-Trails – statt zu stark an eine konkrete Ledger-oder-Asset-Option zu koppeln.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "XRP unter Druck und Rückenwind: SWIFT testet Banken-Ledger neben Spot-ETFs" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "XRP unter Druck und Rückenwind: SWIFT testet Banken-Ledger neben Spot-ETFs" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »XRP unter Druck und Rückenwind: SWIFT testet Banken-Ledger neben Spot-ETFs« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!