HONG KONG / LONDON (IT BOLTWISE) – HSBC hat für den Hongkong-Dollar eine eigene Stablecoin mit dem Namen RedCoin angekündigt. Der Token soll zunächst für Alltagszahlungen funktionieren, darunter Überweisungen zwischen Privatpersonen und Merchant-Zahlungen. Erst später will die Bank RedCoin auf Corporate- und institutionelle Use-Cases ausweiten. Damit entsteht eine echte Konkurrenzfrage für Ripple, weil Banken ihre Zahlungsströme zunehmend selbst digitalisieren.

HSBC plant Hongkong-Dollar-Stablecoin RedCoin – Konkurrenz für Ripple und XRP?
HSBC plant Hongkong-Dollar-Stablecoin RedCoin – Konkurrenz für Ripple und XRP? (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

HSBC bringt mit RedCoin eine eigene Stablecoin in den Markt, und zwar mit einem klaren Startpunkt: Bevor der Token in großen, institutionellen Abwicklungen landet, soll er zunächst für alltägliche Zahlungen in den bestehenden App- und Banking-Wegen der Kunden genutzt werden. Die Bank plant dafür einen Hongkong-Dollar-denominierten Coin und nennt als ersten Fokus Transfers zwischen Privatpersonen sowie Zahlungen an Händler. Das ist mehr als nur ein weiteres Krypto-Projekt mit kurzem Teaser, denn Stablecoins werden in der Praxis oft dann attraktiv, wenn sie nahtlos in die Nutzeroberfläche wandern, in der Menschen ohnehin Geld bewegen.

Technisch und produktseitig liegt der Hebel bei der Einbettung: HSBC will RedCoin über PayMe und die HSBC HK Mobile App verteilen. Dadurch entsteht eine direkte „Zahlungsstrecke“, die nicht mit dem klassischen Horten eines digitalen Assets beginnt. Für Unternehmen und Zahlungsabteilungen ist das relevant, weil es die Hürde senkt, überhaupt zu „krypto-nativem“ Verhalten zu wechseln. Bei Stablecoins geht es im Kern um die Kopplung an eine Währung, wodurch Preisschwankungen reduziert werden sollen; dennoch bleibt der Betrieb einer Token-Ökonomie ein Zusammenspiel aus Token-Management, Liquidität und Zahlungsabwicklung. Genau hier wird der Markt sensibel, sobald Banken nicht nur als Broker auftreten, sondern die eigene digitale Währung als Endpunkt anbieten.

Im Branchenvergleich trifft RedCoin auf ein Ökosystem, das bisher stark auf die Brückenfunktion abzielt: Ripple positioniert XRP als „Bridge Asset“ in bestimmten Zahlungsflüssen, besonders dort, wo Währungen nur eingeschränkt liquide sind. In weniger liquiden Währungskorridoren soll XRP helfen, den Wechsel zwischen zwei Zahlungswährungen effizienter zu gestalten. Gleichzeitig räumt Ripple in der Logik solcher Modelle ein, dass in hochliquiden Korridoren auch Stablecoin-Zahlungen ohne XRP als Zwischenschritt funktionieren können. Überträgt man das auf HSBCs Ansatz, dann wird nachvollziehbar, warum die Konkurrenzfrage so konkret ist: Ein bankseitig ausgegebener Stablecoin kann Kunden eine Möglichkeit geben, digitalen Wert zu transferieren, ohne ein volatiles Asset halten zu müssen. Allerdings löst auch ein Stablecoin nicht automatisch jedes Liquiditätsproblem; sobald Zahlungen über Währungsgrenzen hinweg laufen, bleibt die Notwendigkeit von Umrechnung und ausreichender Markt-Tiefe ein zentrales Thema.

HSBC verschiebt dabei das Argument vom „Krypto-Asset“ hin zum „Zahlungsdienst“. Die Bank hat die Pläne am 30. September mit dem Namen RedCoin bekannt gegeben und dabei einen gestaffelten Rollout beschrieben: zuerst die Unterstützung von Transfers im Alltag, später dann die Ausweitung auf Corporate- und institutionelle Verwendungen. In diesem Zusammenhang fällt ein Zitat von Maggie Ng, Hongkong-Chefin von HSBC: „Launching our coin is just the beginning, “ sagte sie. Damit signalisiert HSBC, dass RedCoin zunächst als kontrollierbarer Einstieg genutzt werden soll, bevor die Komplexität steigt, etwa durch größere Volumina, neue Vertragspartner und strengere Anforderungen an Settlement- und Betriebsprozesse. Für Ripple stellt sich damit nicht nur die Frage, ob XRP in direkten Stablecoin-Flüssen verdrängt wird, sondern auch, wie viel Nachfrage langfristig überhaupt noch nach „Brückenassets“ entsteht, wenn Banken ihre digitalen Geldfunktionen zunehmend selbst ausrollen.

Für den Wettbewerb bedeutet das: RedCoin kann einen Teil der Zahlungsströme abziehen, die bislang als „Randbereiche“ für Intermediäre gelten. Entscheidend ist dabei weniger die Existenz eines Tokens als die Einbettung in bestehende Banking-Workflows. Wenn Kunden RedCoin dort verwenden, wo sie ohnehin bezahlen und überweisen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Zahlungsgewohnheiten weniger stark in Richtung Spezialinfrastruktur verschieben. Gleichzeitig kann Ripple weiterhin in Szenarien relevant bleiben, in denen besondere Liquiditätsbedingungen oder bestimmte Routing-Logiken eine Rolle spielen. Genau solche „Korridor-Effekte“ werden im Zahlungsmarkt oft unterschätzt: Nicht jeder Fluss braucht denselben Mechanismus, und nicht jede Währung benötigt die gleiche Liquiditätsstruktur. RedCoin testet nun praktisch, wie stark ein bankdominierter Stablecoin-Ansatz diese Differenzierung im Alltag beeinflusst.

Aus Sicht von Unternehmen und Entwicklerteams ist der nächste Schritt weniger die Schlagzeile „Konkurrenz für Ripple“, sondern die Frage, wie RedCoin in reale Zahlungsprozesse integriert wird. Sobald Stablecoins in Bank-Apps massentauglich werden, wächst die Erwartung an klare Schnittstellen, stabile Abwicklungszeiten und konsistente Umrechnungslogik. Für Anbieter von Zahlungs- und Infrastruktursoftware entsteht dadurch ein zwei-seitiger Bedarf: Einerseits müssen sie Token-basierte Zahlungen unterstützen, andererseits müssen sie in hybride Szenarien passen, in denen ein Teil der Strecke in Stablecoins läuft, aber bestimmte Konversionen weiterhin über unterschiedliche Liquiditätsquellen gelöst werden. RedCoin kann deshalb als Signal verstanden werden, dass „digitale Währung“ im Retail und Merchant-Bereich zunehmend als Feature von Banken gedacht wird – und nicht als vollständig neues Nutzerverhalten.

Offen bleibt, wann genau RedCoin live geht und welche Ausgestaltung die Bank für spätere Use-Cases wählt. Die Ankündigung nennt bislang keinen Veröffentlichungstermin, und der Markt wird insbesondere darauf schauen, ob sich der Fokus von Privat- und Merchant-Zahlungen hin zu Business-Settlement so ausrollt, dass er neue Zahlungswege erschließt oder bestehende Routings verändert. Für Ripple und XRP hängt die Entwicklung damit stark von den tatsächlich entstehenden Zahlungsrouten ab: Wer welche Korridore am Ende dominiert, entscheidet sich im operativen Betrieb, nicht nur in der Theorie der Bridge-Assets. Bis zu einer konkreten Markteinführung ist RedCoin vor allem ein strategischer Vorgeschmack darauf, wie schnell klassische Institute digitale Zahlungsfunktionen über eigene Stablecoins „produktfähig“ machen.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - HSBC plant Hongkong-Dollar-Stablecoin RedCoin – Konkurrenz für Ripple und XRP? - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "HSBC plant Hongkong-Dollar-Stablecoin RedCoin – Konkurrenz für Ripple und XRP?".
Stichwörter AI Artificial Intelligence Bank Blockchain Crypto Cryptocurrencies Digital Payments Hongkong-dollar HSBC KI Krypto Kryptowährung Künstliche Intelligenz Liquidität Redcoin Ripple Settlement Stablecoin Tokenisierung XRP Zahlung
Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!
Kein nächster Artikel
Vorheriger Artikel

Bank of America kauft Transcat: Neue Position zu 2,39 Mio. USD bewertet


Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "HSBC plant Hongkong-Dollar-Stablecoin RedCoin – Konkurrenz für Ripple und XRP?" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "HSBC plant Hongkong-Dollar-Stablecoin RedCoin – Konkurrenz für Ripple und XRP?" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »HSBC plant Hongkong-Dollar-Stablecoin RedCoin – Konkurrenz für Ripple und XRP?« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    765 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Jobs