LONDON (IT BOLTWISE) – Casa MG zeigt, wie sich prägende Elemente aus einem Wohngebäude der 1930er-Jahre in eine zeitgemäße Wohnumgebung übersetzen lassen. Das Projekt setzt dabei gezielt auf eine Neuinterpretation ikonischer Merkmale, die im Verlauf der Raumumgestaltung zu einer durchgängigen Design-Sprache werden. Mit einer Fläche von 110 m² und der Fertigstellung im Jahr 2025 zielt die Gestaltung auf eine spürbare Kontinuität zwischen Bestand und Gegenwart. Besonders spannend ist dabei, wie die Architektinnen die räumliche Organisation der Wohnung als zentrales Gestaltungsmittel behandeln.

Casa MG verankert sich in einem konkreten historischen Kontext: Das Projekt liegt innerhalb eines Wohngebäudes aus den 1930er-Jahren und nutzt dessen Charakter als Material für eine neue, innenräumliche Dramaturgie. Die Architektinnen beschreiben die Wohnung nicht als „Reparatur“ der bestehenden Substanz, sondern als Wiederlese: Bestimmte, besonders markante und ikonische Elemente der Bauzeit werden so interpretiert, dass sie nicht nur erhalten, sondern in die Logik der heutigen Nutzung übersetzt werden. Damit rückt ein Ansatz in den Vordergrund, der in der Architekturpflege seit Jahren diskutiert wird: Wertschätzung für das Vorhandene, aber ohne Nostalgie-Falle. Gerade bei kleinteiligen Altbau-Grundrissen entscheidet sich die Wirkung oft weniger an einzelnen Oberflächen als daran, wie Raumfolgen choreografiert werden.
Technisch betrachtet, ist die „Reorganisation“ der Räume in solchen Projekten meist der Hebel, an dem sich alles entscheidet: Wo Durchblicke entstehen, wie sich Zonen staffeln und wie Übergänge gestaltet werden, bestimmt am Ende die Wahrnehmung. In Casa MG wird diese Umstrukturierung ausdrücklich als Herzstück der Gestaltung verstanden. Die Idee einer wiederkehrenden Design-Sprache klingt zunächst abstrakt, lässt sich in der Praxis aber gut über wiederholte Proportionen, definierte Details und eine konsequent geführte Material- bzw. Farblinie fassen. Wenn in einem 110-m²-Grundriss aus dem Jahr 1930er-Bestand mehrere Funktionen zusammenfinden, wird die Balance zwischen Offenheit und Ordnung besonders anspruchsvoll: Zu viel „Offen-Konzept“ kann den Charakter verwischen, zu viel Zonierung dagegen die Alltagstauglichkeit senken.
Die Spezifikation des Projekts macht außerdem sichtbar, dass die Innenarchitektur nicht im luftleeren Raum entsteht. Als eingesetzte Produktmarken werden unter anderem Artemide, LAGO, BELLOSTA, Cassina, Fiora, Flos, Fontana Arte, KDNL, OLIVARI sowie Vitra genannt. Für Entscheider ist daran vor allem relevant, dass solche Marken-Auflistungen typischerweise auf einen abgestimmten Material- und Funktionsmix hinweisen: Beleuchtung, Sitzmöbel, Küchen-/Einbauten und Oberflächen greifen dann idealerweise ineinander, statt nur „irgendwie“ zusammengewürfelt zu sein. In der Wirkung zeigt sich das oft in einem höheren Detailgrad bei Übergängen – also dort, wo Licht, Kanten, Griffhöhen oder Möbelpositionen aufeinander abgestimmt sind. Auch die namentlich genannten Lead Architects, Jacopo Avenoso und Sara Grignani, deuten darauf hin, dass hier Architektur- und Interior-Denken zusammengeführt wurden.
Interessant ist zudem die zeitliche Einordnung: Fertiggestellt wurde das Projekt laut Angabe im Jahr 2025, veröffentlicht wurde es später im Kontext einer Projektgalerie. Diese Trennung zwischen Bau- und Veröffentlichungszeit ist in der Architekturwelt nicht ungewöhnlich, zeigt aber, dass die Bewertung der Entwurfsqualität oft erst im Alltagstest schärfer wird – und dass Details, die im Entwurf plausibel wirken, im Betrieb erst ihre finale Belastbarkeit beweisen. Gerade bei Maßnahmen im Bestand können unvorhersehbare Faktoren wie Leitungsführung, Wandstärken oder die vorhandene Geometrie der Geschosse den Spielraum verändern. Dass die Architektinnen die Umgestaltung dennoch als konsistente „Design-Sprache“ beschreiben, spricht dafür, dass die Planung nicht nur auf einzelne Eingriffe fokussiert, sondern ein übergeordnetes Prinzip über die ganze Wohnung hinweg durchzieht.
Für den Markt und für andere Vorhaben mit ähnlicher Ausgangslage liefern solche Projekte ein nützliches Argumentationsmuster: Statt den Bestand als Grenze zu behandeln, wird er als kuratierter Fundus genutzt. In vielen Modernisierungsprojekten werden die 1930er-Jahre häufig auf zwei gegensätzliche Arten „verhandelt“: entweder als möglichst glatte, neutrale Hülle für neue Technik oder als bewusst musealisierte Stil-Schicht. Casa MG scheint eine dritte Haltung zu verfolgen: Die historischen Elemente bleiben erkennbar, aber sie werden nicht als dekoratives Zitat eingesetzt, sondern als wiederkehrendes Gestaltungsraster. Das ist auch deshalb relevant, weil Wohnungsumbauten heute gleichzeitig Komfort, Alltagstauglichkeit und eine klare Ästhetik liefern müssen – bei meist begrenztem Budget und engen Zeitfenstern. Die architektonische Handschrift besteht dann darin, aus diesen Restriktionen eine lesbare Ordnung zu machen.
Aus der Perspektive von Bauherren und Projektteams lässt sich daraus ein pragmatischer Leitgedanke ableiten: Eine erfolgreiche Bestandssanierung beginnt selten mit dem Kauf der „richtigen“ Möbel oder Lampen, sondern mit der Frage, wie Raumfolgen das tägliche Leben strukturieren. Wenn die Wohnung durch eine Neuorganisation zu einer zusammenhängenden Abfolge wird, können Material-, Licht- und Detailentscheidungen später wie eine zweite Schicht darauf aufbauen. In Casa MG wird dieser Zusammenhang sichtbar, weil die Raumumgestaltung ausdrücklich im Zentrum steht und die periodischen Merkmale als wiederkehrende Sprache beschrieben werden. Genau hier entsteht für die Nutzer spürbarer Mehrwert: Man erlebt nicht nur „schönere Räume“, sondern eine klare Orientierung, flüssige Übergänge und eine Gestaltung, die das Auge durch die Wohnung führt.
Für zukünftige Projekte mit ähnlichen Rahmenbedingungen – 1930er-Bestand, innenräumliche Neuordnung, konsistente Detaillogik – kann Casa MG damit als Referenz dienen, ohne dass man die Lösung eins zu eins kopieren müsste. Entscheidend ist die Methode: historische Elemente werden nicht isoliert konserviert, sondern in ein neues räumliches Gesamtkonzept eingebettet. Damit entsteht eine Architektur, die sowohl den Charakter des Gebäudes respektiert als auch die Anforderungen moderner Wohnnutzung erfüllt. Wenn die Fertigstellung im Jahr 2025 datiert ist, lässt sich außerdem vermuten, dass das Projekt in einer Phase geplant wurde, in der Nachhaltigkeitsziele, Energie- und Komfortanforderungen sowie der Anspruch an robuste Innenraumqualität in vielen Projekten stärker zusammenrücken. Kurz gesagt: Casa MG macht deutlich, wie man aus Bestand eine fortlaufende Gestaltungslinie entwickelt – und genau darauf kommt es bei Umbauten in gewachsenen Wohnstrukturen an.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Casa MG: Wie eine Wohnung in einem Bau der 1930er-Jahre neu gedacht wird" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Casa MG: Wie eine Wohnung in einem Bau der 1930er-Jahre neu gedacht wird" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Casa MG: Wie eine Wohnung in einem Bau der 1930er-Jahre neu gedacht wird« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!