LONDON (IT BOLTWISE) – XRP handelt zeitweise nahe 1,29 US-Dollar, während der XRP Ledger laut Meldungen auf 8,24 Millionen nicht-leere Wallets kommt. Gleichzeitig bleibt der Kurs kurzfristig unter einem wichtigen Widerstandsbereich, obwohl die Besitzbasis wächst. Parallel dazu bereitet Remittix einen spürbaren Supply-Cut vor: Beim Start sollen 300 Millionen RTX verbrannt und dauerhaft 20% des Angebots entfernt werden. Das zielt darauf, dass neue Nutzer in eine deutlich knappere Token-Verteilung einsteigen.

Rund um XRP verdichtet sich der Blick auf einen zweigeteilten Befund: Auf der einen Seite steigt die Zahl der nicht-leeren Wallets auf ein gemeldetes Rekordniveau von 8,24 Millionen, was in der Logik vieler On-Chain-Kennzahlen häufig als Indikator für breiteres Nutzerinteresse gelesen wird. Auf der anderen Seite bleibt die kurzfristige Kursdynamik schwächer, weil der Token zuletzt unter wichtigen Unterstützungslinien notierte. Genau diese Spannung ist für Trader und Portfoliomanager relevant: Mehr Adressen können zwar das Fundament für Liquidität legen, aber nachhaltige Preisbewegungen entstehen erst, wenn neue Nutzer auch echte Nachfrage und Transaktionsaktivität beitragen.
Technisch lässt sich das so einordnen: Eine wachsende Wallet-Basis bedeutet nicht automatisch, dass die darin gehaltenen Bestände ebenfalls ausreichend zunehmen. Wenn viele Adressen relativ kleine Salden führen oder das Marktvolumen kurzfristig nicht anzieht, kann der Effekt auf die Kursseite gedämpft bleiben. Im XRP Ledger wird das häufig über die Kombination aus Nutzerwachstum, Aktivitätsraten und dem Grad der Interaktion mit spezifischen Funktionen sichtbar, etwa dort, wo Zahlungen, Verwahrung oder Stablecoin-nahe Services eine Rolle spielen. In der Meldung wird zudem darauf verwiesen, dass Integrationen und institutionelle Infrastruktur die Zahlungsstory vertiefen könnten, etwa in Richtung Settlement und tokenisierte Assets für internationale Transfers.
Damit rückt auch die Frage in den Vordergrund, wie sich „Ownership“ in „Usage“ übersetzen lässt. Denn bei Blockchain-Projekten entscheidet letztlich nicht nur, wie viele Wallets existieren, sondern wie häufig der Netzbetrieb für wirtschaftliche Abläufe genutzt wird und ob dafür Zahlungsströme entstehen. Die in der Meldung angesprochene Erwartung, dass Banken und Finanzunternehmen verstärkt XRP Ledger-Dienste einsetzen, würde vom Grundprinzip her die Aktivität in der Wertkette erhöhen: mehr Durchläufe bei Transfers, potenziell mehr Token-Handling in Verwahr- und Abwicklungsprozessen und eine stärkere Kopplung zwischen realen Workflows und On-Chain-Nutzung. Gleichzeitig gilt aber auch der Gegencheck: Solange die Nachfrage im Markt nicht sichtbar wächst, bleibt der Kurs anfällig, selbst wenn Kennzahlen wie die Wallet-Anzahl positiv ausfallen.
Während XRP vor allem als „breiteres Fundament“ diskutiert wird, setzt Remittix mit dem Projekt-Design auf einen anderen Ansatz. PayFi soll Empfänger nicht vorrangig dazu bringen, einen bestimmten Krypto-Token zu halten, sondern Krypto in Fiat umzuwandeln und dann direkt auf Bankkonten zu liefern. Das ist ein strategischer Unterschied: Nutzer, die eigentlich keinen dauerhaften Krypto-„Hold“-Plan verfolgen, können trotzdem Zahlungen durchführen, ohne dass sie langfristig große Token-Bestände aufbauen müssen. Genau daraus leitet die Meldung eine potenziell stabilere Nachfrage ab, weil die App- und Service-Nutzung selbst Gebühren generieren kann, sobald Nutzer die Funktion wiederholt verwenden.
Besonders markant ist dabei der angekündigte Supply-Cut bei Remittix: Beim Launch sollen 300 Millionen RTX verbrannt werden, was dauerhaft 20% des Gesamtsupply reduziert. Für spätere Marktteilnehmer bedeutet das: Wer nach dem öffentlichen Preisbildungsfenster einsteigt, erhält rechnerisch weniger verfügbare Tokens als frühe Teilnehmer. Solche Mechanismen gelten in Token-Ökonomien oft als „asymmetrische“ Argumentation, weil sie Angebotsverknappung vorwegnehmen, während der Nachfrageaufbau im Idealfall später nachziehen muss. In der Meldung wird zudem ausgeführt, dass PayFi nicht nur die Gebühren- und Cash-out-Hürden adressieren soll, sondern auch Settlement-Verzögerungen, indem Fiat direkt an Bankkonten gesendet wird.
Auch das frühe Ökosystem-Setup wird konkretisiert: Für die iOS-Wallet wird von mehr als 10.000 Downloads gesprochen, außerdem sollen Markets bereits über 50 Millionen US-Dollar an Volumen in Perpetual-Futures verarbeitet haben. Für Earn wird ein Angebot „ausgewählter“ Renditen bis zu 22% APY genannt, allerdings an bestimmte Bedingungen und über DeFi-Pools. Wichtig ist die betriebswirtschaftliche Verknüpfung: Wenn nach dem anfänglichen Supply-Cut weitere Buybacks und Burns aus Erlösen finanziert werden, kann sich die Knappheit über die Zeit verstärken. Gleichzeitig entsteht die Frage, wie stark diese Dynamik von tatsächlichen Nutzungsraten abhängt – also davon, ob PayFi-Transaktionen, Trading-Volumina und Einlagen in Earn parallel wachsen.
Für die Einordnung lohnt sich der Vergleich zwischen zwei unterschiedlichen Arten von „Narrativ“: Bei XRP steht aktuell eine On-Chain-Basiserweiterung im Mittelpunkt, während die kurzfristige Kursentwicklung noch Rückstand zu haben scheint. Remittix versucht dagegen, die Token-Mechanik früh mit einem sichtbaren Supply-Event zu koppeln, bevor eine breite öffentliche Preissetzung stattfindet. Genau das macht den Zeitpunkt so sensibel: In der Meldung werden eine finale Stage von 0,46 US-Dollar und ein Debütdatum Ende November genannt, während RTX zuvor mit einem Abstand gehandelt wird. Solche Preissprünge und Zeitachsen sind für Anleger vor allem dann entscheidend, wenn spätere Nachfrage auf ein bereits reduziertes Angebot trifft – denn dann kann „spätes Einsteigen“ gefühlt schwieriger werden als der Einstieg vor dem Burn.
Unterm Strich zeigt der Blick auf beide Projekte, wie schnell sich im Krypto-Sektor Kennzahlen, Mechanik und Nutzerverhalten gegenseitig beeinflussen. Wallet-Wachstum ist bei XRP ein Signal, aber es ersetzt nicht die Notwendigkeit nachweisbarer Aktivität und Kaufdrucks. Bei Remittix wirkt der Supply-Cut wie ein struktureller Hebel, der jedoch erst dann in der Kursrealität ankommt, wenn die PayFi-Nachfrage tatsächlich skaliert und zusätzliche Erlösquellen in Buybacks und weitere Burns übersetzt werden. Wer solche Entwicklungen bewertet, sollte darum nicht nur den Token-Preis betrachten, sondern auch, ob Transaktionsvolumen, Nutzerbindung und Service-Nutzung in einem Zeitraum zusammenlaufen, der den Markt wirklich „mitnimmt“.
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "XRP bei rund 1,29 US-Dollar: 8,24 Mio. Wallets, Remittix plant 20% Supply-Cut" für unsere Leser?

#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "XRP bei rund 1,29 US-Dollar: 8,24 Mio. Wallets, Remittix plant 20% Supply-Cut" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »XRP bei rund 1,29 US-Dollar: 8,24 Mio. Wallets, Remittix plant 20% Supply-Cut« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!