NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Während viele Bitcoin-ETFs in den USA massive Abflüsse verzeichnen, zeigt sich BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) als Ausnahme. Trotz eines Rückgangs des Bitcoin-Preises von 122.000 auf 107.000 US-Dollar konnte IBIT in den letzten zwei Handelstagen Zuflüsse von 134 Millionen US-Dollar verbuchen. Diese Entwicklung hebt sich deutlich von den Abflüssen anderer ETFs ab und unterstreicht das Vertrauen der Anleger in IBIT.

In einer Zeit, in der viele Bitcoin-ETFs in den USA mit erheblichen Abflüssen zu kämpfen haben, sticht BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) als bemerkenswerte Ausnahme hervor. Laut Daten von Farside verzeichnete der IBIT in den letzten zwei Handelstagen Zuflüsse von insgesamt 134 Millionen US-Dollar, obwohl der Bitcoin-Preis von 122.000 auf 107.000 US-Dollar gefallen ist. Diese Entwicklung zeigt das anhaltende Vertrauen der Anleger in den IBIT, selbst in einem volatilen Marktumfeld.
Die jüngsten Zuflüsse in den IBIT sind Teil eines Trends, der sich über zehn aufeinanderfolgende Handelstage erstreckt. Während die Zuflüsse in den letzten beiden Tagen mit 74,2 Millionen und 60,4 Millionen US-Dollar geringer ausfielen als in den vorherigen acht Sitzungen, in denen jeweils mindestens 200 Millionen US-Dollar verzeichnet wurden, bleibt der IBIT ein Lichtblick in einem ansonsten rückläufigen Markt. Diese Kontinuität hebt den IBIT von anderen ETFs ab, die in der gleichen Zeit Abflüsse oder gar keine Zuflüsse verzeichneten.
Historisch gesehen haben die Zuflüsse in den IBIT eng mit der Preisentwicklung von Bitcoin korreliert, wie Daten von Glassnode zeigen. In Zeiten von Kursanstiegen stiegen auch die Zuflüsse, während bei Preisrückgängen Abflüsse zu verzeichnen waren. Seit Bitcoin am 6. Oktober ein Allzeithoch von 126.000 US-Dollar erreichte und anschließend um etwa 20 % korrigierte, hat der IBIT jedoch weiterhin konstante Zuflüsse verzeichnet. Dies deutet darauf hin, dass Anleger den IBIT als langfristige Investition betrachten, unabhängig von kurzfristigen Preisschwankungen.
Die Performance von Bitcoin während der US-Handelszeiten hat sich seit dem Allzeithoch ebenfalls abgeschwächt. Daten von Velo zeigen, dass der Anstieg von über 10 % in den ersten Oktobertagen auf nur noch 1,7 % gesunken ist. Trotz dieses Rückgangs übertrifft Bitcoin während der US-Handelszeiten weiterhin die Sitzungen in Europa und Asien, die beide im vergangenen Monat negative Renditen verzeichneten. Diese Dynamik unterstreicht die anhaltende Bedeutung des US-Marktes für Bitcoin und die damit verbundenen Finanzprodukte.
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