FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am letzten Handelstag der Woche schwächer. Schwache Wirtschaftsdaten aus China belasten die Stimmung, während der Einkaufsmanagerindex für den verarbeitenden Sektor weiter gesunken ist. Der DAX und der Euro-Stoxx-50 verzeichnen leichte Verluste, während die Inflationsrate im Euroraum nahe dem EZB-Ziel bleibt.

Die europäischen Aktienmärkte stehen am letzten Handelstag der Woche unter Druck, da schwache Wirtschaftsdaten aus China die Stimmung belasten. Der Einkaufsmanagerindex für den verarbeitenden Sektor in China ist im Oktober weiter auf 49,0 gesunken, was den siebten Rückgang in Folge markiert. Diese Entwicklung könnte neue Diskussionen über wirtschaftliche Stimuli auslösen, um die Konjunktur zu stützen.
Der DAX verzeichnete einen Rückgang von 0,3 Prozent auf 24.055 Punkte, wobei ein kurzzeitiger Rücksetzer unter die Marke von 24.000 Punkten von Anlegern als Kaufgelegenheit genutzt wurde. Auch der Euro-Stoxx-50 gab um 0,2 Prozent auf 5.686 Punkte nach. Die Nachrichtenlage ist im Vergleich zu den vergangenen Tagen relativ dünn, und die Berichtssaison macht zum Wochenschluss eine kleine Pause.
Am Devisenmarkt zeigt sich der Euro wenig verändert bei 1,1559 Dollar, während die Renditen am Anleihemarkt auf der Stelle treten. Gold kann sich mit 4.018 Dollar je Feinunze knapp über der Marke von 4.000 Dollar halten. Die Inflationsrate im Euroraum ist im Oktober leicht auf 2,1 Prozent gesunken und bewegt sich damit weiterhin knapp über dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB).
Die Bayer-Aktie zeigt sich von einem Urteil des Obersten Gerichtshofs des US-Bundesstaats Washington unbeeindruckt und legt um 0,1 Prozent zu. Das Gericht hat eine erstinstanzliche Entscheidung aufgehoben, die Schadenersatz und Strafschadenersatz in Höhe von insgesamt 185 Millionen Dollar vorsah. Unterdessen werden die Drittquartalszahlen von Fuchs im Handel als etwas besser als erwartet eingestuft, was der Aktie ein Plus von 4,2 Prozent beschert.
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