CANBERRA / LONDON (IT BOLTWISE) – Australien plant ein neues Gesetz, das Tech-Giganten wie Google, Meta und TikTok dazu verpflichtet, für die Nutzung von Nachrichteninhalten zu zahlen. Diese Maßnahme soll die Medienlandschaft stärken und die Finanzierung von Journalismus sichern.

Australien hat einen bedeutenden Schritt unternommen, um die Finanzierung des Journalismus durch große Technologieunternehmen sicherzustellen. Die Regierung hat einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der Unternehmen wie Meta, Google und TikTok dazu verpflichtet, für die Aggregation oder Weiterverbreitung von Nachrichteninhalten zu zahlen. Andernfalls droht ihnen eine Abgabe auf ihre lokalen Einnahmen.
Kommunikationsministerin Anika Wells betonte die wachsende Bedeutung von Plattformen wie Facebook, TikTok und Google als Nachrichtenquellen für die Bevölkerung. Das vorgeschlagene Gesetz, bekannt als News Bargaining Incentive (NBI), sieht eine Abgabe von 2,25 % auf die australischen Einnahmen der Plattformen vor, es sei denn, sie schließen kommerzielle Vereinbarungen mit lokalen Nachrichtenverlagen. Je mehr Vereinbarungen getroffen werden, desto geringer fällt die Abgabe aus, mit einem möglichen Minimum von 1,5 %.
Premierminister Anthony Albanese unterstrich die Rolle von Journalisten als unverzichtbare Säule der australischen Medienlandschaft. Dies ist der zweite Versuch des Landes, große Technologieunternehmen zur Finanzierung des Journalismus zu verpflichten. Der erste Versuch, der News Media Bargaining Code von 2021, hatte eine Lücke, die es den Unternehmen ermöglichte, Nachrichteninhalte einfach von ihren Plattformen zu entfernen, um Zahlungen zu vermeiden.
Die Entscheidung von Meta, im Jahr 2024 Nachrichteninhalte zu entfernen, offenbarte eine deutliche Lücke in den Medienregeln Australiens. Das NBI soll diese Lücke schließen, indem es eine Abgabe unabhängig davon erhebt, ob Nachrichteninhalte bereitgestellt werden oder nicht. Die Regierung von Albanese kündigte das NBI erstmals im Dezember 2024 als Ersatz für den bestehenden Code von 2021 an, und der Gesetzesentwurf wurde nun offiziell vorgestellt.
Die Einbeziehung von TikTok markiert eine bedeutende Erweiterung gegenüber dem ursprünglichen Code. Interessanterweise sind KI-Dienste explizit von der Regelung ausgeschlossen. Der stellvertretende Finanzminister Daniel Mulino erklärte, dass KI derzeit in anderen politischen Foren, wie der Arbeit an Urheberrechten, untersucht wird.
Die Trump-Administration hat sich stets gegen digitale Dienstleistungssteuern auf US-amerikanische Technologieunternehmen ausgesprochen und drohte wiederholt mit Zöllen gegen Länder, die solche Steuern einführen. Premierminister Albanese betonte jedoch die Souveränität Australiens und die Priorität nationaler Interessen.
Australien ist nicht allein in diesem Bestreben. Kanada, Brasilien und die EU haben ebenfalls Maßnahmen gegen große Technologieunternehmen ergriffen, um die Finanzierung von Nachrichten zu sichern, jedoch mit gemischten Ergebnissen. Während Kanada im Jahr 2023 ein Gesetz verabschiedete, das Meta dazu veranlasste, Nachrichteninhalte vollständig zu entfernen, steckt Brasiliens Gesetz seit 2019 in der legislativen Schwebe. Die EU hat zwar Regelungen, aber deren Durchsetzung variiert stark. Südafrika könnte als Vorbild dienen, da dort direkte Vereinbarungen mit Google, Meta, TikTok und Microsoft getroffen wurden, die lokale Nachrichtenanbieter finanziell unterstützen.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Australien zwingt Tech-Giganten zur Finanzierung von Nachrichten" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Australien zwingt Tech-Giganten zur Finanzierung von Nachrichten" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Australien zwingt Tech-Giganten zur Finanzierung von Nachrichten« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!