WELLINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Der neuseeländische Infrastrukturbetreiber Chorus hat im ersten Halbjahr 2026 eine bemerkenswerte Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Dank steigender Margen im Glasfasergeschäft und einem strategischen Netzumbau konnte das Unternehmen einen Nettogewinn von 15 Millionen NZ-Dollar erzielen. Diese Entwicklung bringt nicht nur finanzielle Stabilität, sondern auch Planungssicherheit für die Aktionäre, da die geplante Rekorddividende bestehen bleibt.

Der neuseeländische Infrastrukturbetreiber Chorus hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 eine bemerkenswerte Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Dank steigender Margen im Glasfasergeschäft und einem strategischen Netzumbau konnte das Unternehmen einen Nettogewinn von 15 Millionen NZ-Dollar erzielen. Diese Entwicklung bringt nicht nur finanzielle Stabilität, sondern auch Planungssicherheit für die Aktionäre, da die geplante Rekorddividende bestehen bleibt.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem Chorus noch einen Verlust von 5 Millionen NZ-Dollar verzeichnete, zeigt sich eine deutliche Verbesserung. Der operative Umsatz stieg moderat um ein Prozent auf 506 Millionen NZ-Dollar, während das EBITDA um drei Prozent auf 357 Millionen NZ-Dollar zulegte. Diese positiven Zahlen untermauern die Prognose des Managements für das gesamte Geschäftsjahr, das ein EBITDA zwischen 710 und 730 Millionen NZ-Dollar erwartet.
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg von Chorus ist der Ausbau des Glasfasernetzes. Die Anzahl der Glasfaseranschlüsse stieg im Jahresvergleich um 31.000 auf insgesamt 1,129 Millionen. Gleichzeitig wird das veraltete Kupfernetz schrittweise abgeschaltet, was die Betriebskosten senkt und die Effizienz steigert. In Gebieten, in denen Glasfaser bereits verfügbar ist, sind nur noch etwa 3.000 aktive Kupferleitungen verblieben, was den geplanten Rückzug aus diesen Zonen bis Mitte 2026 ermöglicht.
Die strategische Neuausrichtung von Chorus zeigt Wirkung, und das Unternehmen nähert sich seinem ehrgeizigen Ziel, die Glasfaser-Nutzerquote bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern. Der aktuelle Wert von 72,4 Prozent zeigt, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist. Die steigende Akzeptanz der modernen Infrastruktur bei Haushalten und Unternehmen sichert dabei die langfristige Umsatzbasis und stärkt die Marktposition von Chorus.
Nach der Dividendenausschüttung im April wird sich Chorus auf den vollständigen Rückzug aus den ersten Kupfer-Zonen bis zum Sommer konzentrieren. Die Erreichung des oberen Endes der Gewinnprognose hängt nun primär davon ab, ob das Tempo bei den Glasfaser-Neuanschlüssen im zweiten Halbjahr beibehalten werden kann. Experten sehen in dieser Entwicklung einen wichtigen Schritt für die Zukunftssicherheit des Unternehmens und die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Markt.
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